Hautkrankheiten

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 27. Juni 2015
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Hautkrankheiten sind mehr oder weniger schädliche Erkrankungen der Haut und der Schleimhäute. Die Spanne reicht von harmlosen Hautkrankheiten wie Akne oder Ausschlag bis hin zu schweren Krankheiten wie Hautkrebs.

Inhaltsverzeichnis

Was sind Hautkrankheiten?

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Als Hautkrankheiten werden all diejenigen Erkrankungen bezeichnet, die die menschliche Haut betreffen. Nicht nur die sichtbare äußere Haut ist gemeint, auch die Schleimhäute und die Haut innerhalb des Körpers kann betroffen sein.

Im Volksmund werden als Hautkrankheiten aber meistens nur diejenigen Formen bezeichnet, die sichtbar sind, was die im Körper liegenden Hautkrankheiten ausschließt. Je nach Hautkrankheit kann der Zustand lebensbedrohlich sein oder auch ganz harmlos - die Spanne der Hautkrankheiten ist breit gefächert.

Ursachen

Die Ursachen von Hautkrankheiten sind ganz unterschiedlich, je nach spezifischer Form der Erkrankung. Eine der schlimmsten Hautkrankheiten, Hautkrebs, wird mit Sonnenbränden und häufigen Besuchen im Solarium in Verbindung gebracht.

Auch andere schädliche Einflüsse aus der Umwelt oder in der Ernährung könnten die Entstehung dieser Hautkrankheit begünstigen; genau abgeklärt sind die Hintergründe ähnlich wie bei anderen Krebserkrankungen allerdings noch nicht.

Harmlosere Formen wie Akne sind dagegen hormonell bedingt und entwickeln sich beispielsweise in der Pubertät, wenn die Hormone ohnehin aus dem Gleichgewicht geraten. Betroffen sein kann die Haut auch von Schimmelpilzen, Bakterien und Viren, wie es beispielsweise beim Hautpilz oder Nagelpilz der Fall ist.

Im weiteren Sinne gehören auch Wunden und Verletzungen zu den Hautkrankheiten, zu denen etwa Schnitte oder Brandblasen gezählt werden. Häufig sind auch entzündete Wunden der Haut, die sich durch unvorsichtigen Umgang nach einer Verletzung der Haut schnell einmal entwickeln können.

Typische Hautkrankheiten

Symptome und Verlauf

Äußere Hautkrankheiten kann man häufig mit einem Blick erkennen oder zumindest eine Vermutung aufstellen. Der Normalzustand der Haut verändert sich - sie bildet Schuppen, schwillt an, juckt, verändert ihre Farbe (z.B. Hautrötungen), schmerzt oder bildet Mitesser, Muttermale oder andere neue Merkmale aus.

Manche dieser Symptome treten schleichend ein und werden erst dann bemerkt, wenn sie bereits ein kritisches Ausmaß erreicht haben und die Hautkrankheit schon fortgeschritten ist. Hautkrebs beispielsweise kennzeichnet sich durch neue oder größer werdende Muttermale, die vom Betroffenen meistens nicht sofort als Hautkrankheiten erkannt werden.

Diagnose

Hautkrankheiten sind meistens relativ einfach zu diagnostizieren. Es genügt ein Blick, um zu erkennen, dass es sich grundsätzlich um eine Hautkrankheit handelt. Danach müssen aber häufig Proben genommen werden, die unter dem Mikroskop oder chemisch untersucht werden, um den eindeutigen Nachweis über eine Hautkrankheit zu erbringen.

Bei Hautkrebs beispielsweise kann von der verdächtigen Stelle eine Biopsie entnommen und histologisch untersucht werden. Pilzerkrankungen hingegen benötigen zur klaren Diagnose nicht viel mehr als einen Abstrich der betroffenen Hautstelle, um den Erreger nachzuweisen und die Behandlung einzuleiten. Andere Hautkrankheiten wie Sonnenbrände lassen sich durch die Anamnese und die Beschreibung der Beschwerden sowie den offensichtlichen Zustand der Haut eindeutig diagnostizieren.

Behandlung und Therapie

Die Behandlung vonHautkrankheiten richtet sich nach ihrem Schweregrad, dem verursachten Leidensdruck und den Auswirkungen auf den Patienten. Hautkrebs beispielsweise wird ähnlich wie andere Krebserkrankungen mit der Entfernung des Krebsherdes und einer anschließenden Chemotherapie behandelt - die genaue Behandlung ist abhängig von der Stelle des Hautkrebses und seinem Stadium.

Vorsichtshalber können auch Muttermale entfernt werden, die sich vergrößern, ohne dass bereits von Hautkrebs die Rede sein kann. Hautkrankheiten, die eine Infektion mit Bakterien, Viren oder Pilzen beinhalten, werden mit Medikamenten behandelt, die die Erreger über den Blutkreislauf oder durch äußerliche Anwendung abtöten.

Hautkrankheiten wie Verletzungen dagegen heilen am besten an der frischen Luft, wenn ein Verband sie nicht vor zusätzlichen Infektionen schützen oder der Narbenbildung vorbeugen soll. Sind dagegen die Schleimhäute von einer Hautkrankheit betroffen, kann ein kleiner operativer Eingriff erforderlich werden, denn sie liegen meistens im Körper und die Medizin setzt darauf, erkrankte Teile zu entfernen.

Die meisten operativen Eingriffe im Fall von Hautkrankheiten sind allerdings zu verschmerzen und können teilweise sogar in lokaler Anästhesie durchgeführt werden, sodass die Belastung für den behandelten Patienten nicht unnötig hoch ausfällt.

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Vorbeugung

Einer Hautkrankheit kann man am besten durch sorgfältige Pflege und gesundheitsbewussten Umgang vorbeugen. Unsere Haut heilt vielleicht, sie verzeiht aber keine Fehler. Ein Sonnenbrand kann reichen, um sie so weit zu schädigen, dass sie im Alter Hautkrebs ausbildet.

Entsprechender Sonnenschutz mit Sonnencremes an hellen Tagen, tägliche Pflege mit geeigneten Pflegeprodukten und eine gesunde Ernährung sind die besten Garanten für ein gesundes Hautbild. Auch sollten Pflegeprodukte nicht zu aggressiv sein, denn auch das kann die Entstehung von Hautkrankheiten zusätzlich begünstigen.

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