Sportverletzungen

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 3. Juli 2016
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Die stetig ansteigende Zahl von Sporttreibenden hat zwangsläufig zu einer signifikanten Zunahme von Sportverletzungen geführt. Dabei schwankt die Häufigkeit und Verteilung der Sportverletzungen unter den einzelnen Sportarten erheblich. Fußballspiel und Skisport gehören zu den Sportarten, bei denen es sehr häufig zu Sportverletzungen kommt.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Sportverletzung?

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Medikamente gegen: Sportverletzungen

Eine Vielzahl der in Deutschland registrierten Verletzungen ist auf sportliche Betätigungen zurückzuführen. Bei Sportverletzungen unterscheidet man endogene Schäden, hervorgerufen ohne äußere Einwirkung und exogene Schäden, verursacht durch Traumata (Verletzungen und Schädigungen durch äußere Gewalteinwirkung).

Mit den Folgen aber auch mit der Prophylaxe von Sportverletzungen befasst sich die Sportmedizin sowie die ärztliche Trainings- und Wettkampfüberwachung (Leistungsport).

Ursachen

Die Sportverletzungen werden in zwei wesentliche Ursachengruppen unterteilt:

1. Verletzungen durch Überlastungen infolge unsachgemäßen Sporttreibens, falscher Methoden im Training und körperlicher Überlastung (endogen). Zu dieser Gruppe gehören in aller Regel Anfänger und Neueinsteiger einer Sportart.

Diese Verletzungen lassen sich durch veränderte Trainingsmethoden und einen Wechsel der Übungen (praktische Ausführung) verhindern.

2. Verletzungen, die durch Einwirkung äußerer Gewalt (Traumata nach z.B. Zweikampf im Fußball, Skiunfall, Zweikampfsportarten) unmittelbar hervorgerufen wurden (exogen). Zwischen den beiden Gruppen der Sportverletzungen gibt es fließende Übergänge.

Typische und häufige Sportverletzungen.

Typische und häufige Sportverletzungen nach Sportarten

Gewisse Sportarten weisen typische bzw. besonders häufige Verletzungen und Schäden auf.

Sportarten und symptomatische Schäden:

  • Kampfsport (z.B. Ringen, Boxen): Muskelriss, Verrenkungen von Extremitäten, des Unterkiefers oder Halswirbelsäule (gefährlich!!!), Rippenbruch, Blutungen unter der Haut (Hämatom bzw. ugs. blauer Fleck), Bruch von Mittelhand oder Fingerknochen, Nasenbein, Unterkiefer, Zahnverlust, Gehirnerschütterung, Gehirnblutungen, Herzerschütterung.
  • Boxen: K.o. ist ein kurzdauernder Zustand von Bewusstlosigkeit durch Schlag auf bestimmte Nervenpunkte.
Verletzungen der Bänder gehören zu den häufigsten Sportverletzungen.
  • Schwimmen: Wirbelsäulenverletzung beim Sprung in flaches Wasser, Trommelfellverletzung, Muskelkrampf.
  • Motorsport: Kopfverletzungen und Wirbelsäulenverletzungen.



Vorbeugung

Das Risiko von Sportverletzungen lässt sich durch verschiedene präventive Maßnahmen erheblich verringern. Besonders wichtig sind gymnastische Übungen bzw. das Aufwärmen vor jeder sportlichen Aktivität.

Das durch Erwärmung besser durchblutete Muskelgewebe wird elastischer und dadurch weniger anfällig für Verletzungen. Das Risiko einer Dehnung und des Reißens von Bändern und Sehnen wird demzufolge enorm reduziert.

Für mehr Beweglichkeit und um einer Verkürzung der Sehnen und Bänder entgegenzuwirken ist es wichtig die beanspruchte Muskulatur nach dem Sport ausreichend zu dehnen.

Insbesondere Anfänger, (chronisch) Kranke oder Menschen mit starkem Übergewicht sollten neue oder ungewohnte Sportarten nur unter ärztlicher und guter sportfachlicher Anleitung ausüben.

Zur Vermeidung von akuten oder chronischen Sportverletzungen sind präventive Maßnahmen, wie das Aufwärmen und das Stretching unverzichtbar. Zu diesem Zweck gibt es eine Vielzahl von gymnastischen oder spielbetonten Spiel- oder Übungsformen (kleine Sportspiele), die neben Spaß und Freude auch zum gesunden Sporttreiben beitragen.

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