Gesichtsrose

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 10. September 2017
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Eine Gesichtsrose tritt überwiegend zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr auf. Diese spezielle Form der Gürtelrose äußert sich zwar in unterschiedlichen Schweregraden, dennoch wird die Gesichtsrose von den Betroffenen aus kosmetischen Gründen fast immer als eine hohe psychische Belastung empfunden.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Gesichtsrose?

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Medikamente gegen: Hautkrankheiten

Die Gesichtsrose ist eine, durch das zur Herpesfamilie gehörende Varizella-Zoster-Virus ausgelöste Hauterkrankung. Anders als bei der Gürtelrose, die am Rumpf auftritt, befällt der Virusstamm zuerst die Nervenbahnen, dann die Gefäße und Talgdrüsen des Gesichts.

Er zeigt sich dabei in Form eines schmerzenden, rötlichen Hautausschlages besonders an Stirn, Nase und Wangen. Aber auch Kopfhaut, der Hals und die oberen Brust- und Rückenpartien können in extremen Fällen betroffen sein. Ein meist chronischer Krankheitsverlauf ist kennzeichnend für die Gesichtsrose.

Ursachen

Die Ursachen der Gesichtsrose liegen in den meisten Fällen schon in der Kindheit begründet. Wer sich in jungen Jahren mit dem Windpockenvirus infizierte, ist zwar in der Folge immun gegen Windpocken, der Virus selbst verbleibt jedoch auch nach Abheilung der Kinderkrankheit im Körper. Generell kann eine Gesichtsrose in jedem Alter auftreten, doch zeigt sie sich gehäuft ab einem Lebensalter von 30 Jahren.

Eingenistet im Rückenmark kann der Herpesvirus dann auch Jahrzehnte später wieder zutage treten. Die Auslöser dafür können ebenso in einer angeborenen Immunstörung, wie auch in einem geschwächten Immunsystem als Folgeerscheinung anderer Erkrankungen liegen.

Ebenfalls kann anhaltender Stress zu den auslösenden Faktoren einer Gürtel- bzw. Gesichtsrose gezählt werden. Frauen erkranken deutlich häufiger an einer Gesichtsrose. Allerdings zeigt die Gesichtsrose bei Männern oft schwerwiegendere Symptome.

Wann zum Arzt?

Wenn Pusteln und Rötungen im Gesicht bemerkt werden, sollte in jedem Fall ein Arzt konsultiert werden. Die Gesichtsrose äußert sich außerdem durch entzündliche Schwellungen und leichte Hautreizungen wie Brennen und Berührungsschmerzen. Sollten diese Symptome – zu Anfang meist nur an einer Gesichtshälfte – auftreten, deutet dies auf einen Befall mit dem Varizella-Zoster-Virus hin. Eine medizinische Abklärung und Behandlung ist in jedem Fall vonnöten.

Bleibt die Gesichtsrose unbehandelt, stellen sich meist weitere Beschwerden ein: Verhärtungen im Gesicht, Knotenbildung oder Lähmungserscheinungen der Gesichtsmuskeln. Betroffene, die eines oder mehrere dieser Symptome bemerken, sollten einen Termin beim Hausarzt ausmachen. Weitere Ansprechpartner sind der Hautarzt oder ein Arzt für innere Medizin. Welcher Arzt auch gewählt wird: nach der initialen Behandlung muss die Gesichtsrose regelmäßig kontrolliert werden. Es empfiehlt sich, mehrere Kontrollbesuche zu vereinbaren, um eine rasche Abheilung der Infektion zu gewährleisten. Sollten durch die Erkrankung bereits Narben oder anderweitige Komplikationen entstanden sein, müssen weitere Ärzte hinzugezogen werden.

Symptome und Verlauf

Typische Symptome einer Gesichtsrose:

Schon bevor die Gesichtsrose akut auftritt und eine erkennbare Rötung der Haut zu beobachten ist, kündigt sich ein Ausbruch häufig in Form von leichten Hautreizungen wie Brennen und Berührungsschmerzen, meist zunächst nur an einer Gesichtshälfte an. Daraufhin kann es zu einem späteren Zeitpunkt zur Bildung von auffällig geröteten Pusteln, eitrigen Bläschen und Papeln an verschiedenen Gesichtspartien, bis hin zum Befall des ganzen Kopfes und den oberen Rumpfpartien kommen.

Nimmt die Entzündung der Haut über Wochen einen schweren Verlauf, kann die Gesichtsrose in einem dritten Stadion zu dauernden Verhärtungen und Knotenbildung führen. Seltener können auch Lähmungserscheinungen der Gesichtsmuskeln oder entzündliche Schwellungen der Augenlider mit einer einhergehenden Beeinträchtigung der Sehkraft auftreten, was die Gesichtsrose zu einer keineswegs harmlosen Krankheit macht.

Diagnose

Weil eine Virusinfektion wie die Gesichtsrose nicht selten chronisch wird und auf Dauer bleibende Schäden verursachen kann, ist es absolut notwendig sie von einem Arzt, am besten natürlich von einem Hautarzt, untersuchen und behandeln zu lassen.

Da es auch noch eine andere Form der Gesichtsrose gibt, nämlich eine durch bakterielle Streptokokken verursachte und meist von Fieberschüben begleitete Hautinfektion ähnlicher Ausprägung, muss der Arzt hinsichtlich einer wirksamen Behandlung hier zunächst eine deutliche Abgrenzung treffen.

Dabei sollte der Patient ebenso auf eine Windpockeninfektion während der Kindheit hinweisen, wie auch immun schwächende Vorerkrankungen oder auch private oder berufliche Stressfaktoren nicht unerwähnt lassen. Oft sind es mehrere Faktoren, die das Auftreten einer Gesichtsrose befördern.

Komplikationen

Die Gesichtsrose führt durch die stattfindenden Veränderungen des Hautbildes zu einem optischen Makel. Rötungen der Haut, Juckreiz und Schwellungen treten auf. Dies kann zu emotionalen und seelischen Problemen führen. Die Scham steigt, das Selbstwertgefühl sinkt und ein sozialer Rückzug ist die Folge. Werden durch die Hautveränderungen kosmetische Produkte verwendet, um die diese zu überdecken, kann es zu Reaktionen der Unverträglichkeit kommen. Die Poren verstopfen bei der Verwendung von Kosmetika und Verunreinigungen nehmen zu. Unter diesen Bedingungen entstehen Pickel und Mitesser. Verhaltensänderungen treten auf und das Risiko einer psychischen Erkrankung steigt an. Eine Depression oder soziale Phobie können sich entwickeln.

Da die Haut anschwillt, kann es zu einer Deformierung der Gesichtszüge kommen. Unangenehme Spannungsgefühle treten auf, die einen Einfluss auf die Mimik haben. Durch die Beschwerden treten Empfindungsstörungen im Gesicht auf. Es kann zu Taubheitsgefühlen oder Lähmungen kommen. Die Nervenfasern können sich entzünden und Eiter kann sich bilden. Gelangt Eiter in das Blutsystem, besteht das Risiko, eine Blutvergiftung zu erleiden. Diese kann einen lebensbedrohlichen Verlauf haben. Die Beschwerden im Gesicht können das Schmerzempfinden verstärken. Bei der Einnahme von schmerzstillenden Medikamenten drohen Nebenwirkungen. Bauchschmerzen, Übelkeit und Organschäden können eintreten. Darüber hinaus erhöht sich bei einer längeren Einnahme das Risiko einer Sucht.

Behandlung und Therapie

Bei der Behandlung der Gesichtsrose können verschiedene, den Stadien des Krankheitsverlaufes angemessene Therapieansätze verfolgt werden. Da bis heute eine vollständige Heilung der Gesichtsrose noch nicht möglich ist, konzentriert sich die Therapie darum hautsächlich auf eine ausreichende Linderung der Symptome.

Grundsätzlich gilt: Je früher eine Behandlung eingeleitet wird, desto größer sind die Chancen einen chronischen, d.h. latent andauernden Krankheitsverlauf zu verhindern. Chronisch wird die Gesichtsrose, wenn die Symptome länger als drei bis sechs Monate bestehen. In diesem Fall würde dann zusätzlichen schmerztherapeutischen Verfahrensweisen nachgegangen werden.

Für die äußere Anwendung werden Salben verschrieben, die die befallenen Hautstellen ein Stück weit von ihrer Reizbarkeit befreien. Im Rahmen der medikamentösen Behandlung haben sich Medikamente bewährt, die das Wachstum des Virus hemmen. Wirkstoffe wie Aciclovir, Idoxuridin oder Desodyuridin, wirken dabei vor allem in der Anfangsphase einer Gesichtsrose sehr effektiv. Als wirkungsstark haben sich auch Injektionen mit Glukokortikosteroiden erwiesen.

Ist eine gezielte Schmerztherapie von Nöten, funktionieren am besten anfallshemmende und meist gut verträgliche Antikonvulsia wie z. B. Pregabalin, Carbamazepin oder auch Gabapentin. Erst, wenn diese nicht mehr ausreichen, sollte auf morphinähnliche Schmerzmittel zurückgegriffen werden. Alternative Methoden zu Behandlung einer Gesichtsrose, wie z. b. Akupunktur können unterstützen.



Vorbeugung

Zuverlässige Vorbeugungsmaßnahmen existieren nicht. Eine gesunde Lebensführung im Einklang mit einer ausgewogenen Ernährung, ausreichend Bewegung und Schlaf ist zu empfehlen. Ein so gestärktes Immunsystem ist eher in der Lage, den Ausbruch des Varizella-Zoster-Virus und damit einer möglichen Gesichtsrose dauerhaft zu unterdrücken.

Bücher über Gesichtsrose

Quellen

  • Furter, S., Jasch, K.C.: Crashkurs Dermatologie. Urban & Fischer, München 2007
  • Dirschka, T., Hartwig, R., Oster-Schmidt, C. (Hrsg.): Klinikleitfaden Dermatologie. Urban & Fischer, München 2010
  • Herold, G.: Innere Medizin. Selbstverlag, Köln 2013
  • Rassner, G.: Dermatologie – Lehrbuch und Atlas. Urban & Fischer, München 2009
  • Herold, S.: 300 Fragen zur Pubertät. Graefe und Unzer, München 2008
  • Ellsässer, S.: Körperpflege und Kosmetik. Springer, Berlin 2008
  • Abeck, D.: Häufige Hautkrankheiten in der Allgemeinmedizin: Klinik, Diagnose, Therapie, Springer Verlag, 2. Auflage, 2011
  • Abeck, D. & Cremer, H.: Häufige Hautkrankheiten im Kindesalter: Klinik - Diagnose - Therapie, Springer Verlag, 3. Auflage, 2006

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Kommentare und Erfahrungen von anderen Besuchern

Carmen kommentierte am 21.07.2017 um 21:13 Uhr

Wann darf ich mich nach einer Gesichtsrose wieder körperlich betätigen und Sport treiben?

Rolanda kommentierte am 06.03.2017 um 09:36 Uhr

Bei mir hat der Hausarzt sofort erkannt, dass es sich bei mir um eine Gesichtsrose handelte und verschrieb mir auch sofort das Virostatikum Aciclovir. Ich muss dazu sagen, dass ich 2007 schon einmal an einer Gürtelrose im Gürtelbereich erkrankte. Sie fing mit starken Schmerzen an, die ich zuerst als Rückenschmerzen wahrgenommen hatte. Nach einigen Tagen ließen die Schmerzen nach, ich bekam aber an den noch leicht schmerzenden Stellen Pusteln, die anfingen zu jucken. Ich bin daraufhin zu einem Dermatologen gegangen, um dieses Hautbild abklären zu lassen. Er sagte sofort, dass es sich um eine klassische Gürtelrose handelt. Meine Gesichtsrose hat sich schon Wochen vorher angekündigt, und zwar mit Jucken und einem leichten Brennen auf der Kopfhaut. Außerdem hatte ich auch flechtenartige Rötungen auf der Kopfhaut, die bei Berührungen einen leichten Schmerz verspüren ließen. Ich hatte zwischendurch Sehstörungen und leichten Schwindel, hatte mir aber gedacht, dass sei der Stress und meine Unzufriedenheit bei der Arbeit. Zudem bin ich auch nicht gerade der Mensch, der gleich bei jeder Kleinigkeit den Arzt konsultiere. Ich bekam nach einigen Wochen dann noch eine ziemlich starke Erkältung, wobei ich mich ziemlich schwach und unkonzentriert fühlte. Ich bekam nun noch Kaltschweiß und es ging mir an jenem Tag noch schlechter und ich entschied mich doch, nun zum Arzt zu gehen. Er schrieb mich für einige Tage krank. Zu diesem Zeitpunkt war von der Diagnose Gürtelrose noch keine Rede. Erst einige Tage später, nachdem mich über das folgende Wochenende dann heftige Kopfschmerzen in der rechten Kopf- und Gesichtshälfte plagten, ging ich erneut zu meinem Hausarzt und schilderte ihm meine Symptome. Nachdem er sich dann noch meine, zu dem Zeitpunkt immer noch leicht gereizte, Kopfhaut angeschaut hatte, stellte er mir die Frage, ob ich als Kind an einer Windpockeninfektion und später als Erwachsene an einer Gürtelrose erkrankt gewesen war und ich dies bejahte, so stellte er die Diagnose Gürtelrose am Kopf. Ich begann sofort mit der Medikation und es stellte sich immer mehr Besserung ein. Gegen die Schmerzen nahm ich IBU-Lysin 684 mg., die eine gute Wirkung zeigte.

Goldie kommentierte am 14.12.2016 um 13:31 Uhr

Bei mir ging es los, als ich dachte, ich hätte rechts eine Bindehautentzündung. 2 kleine Pickelchen auf dem Augenlid habe ich nicht für voll genommen. Als aber mein Auge zugeschwollen ist, bin ich zum Hausarzt gegangen. Der hat mich sofort ans Krankenhaus überwiesen, mit dem Verdacht auf Gesichtsrose. Dort wurde ich stationär aufgenommen, da man mir sagte, bei der Gesichtsrose gehe man kein Risiko ein, außerdem sei es hoch ansteckend. Im Krankenhaus gab es für 7 Tage 3x täglich Aciclovir aus dem Tropf, sowie Schmerztabletten und Augensalbe. Bin jetzt seit einer guten Woche wieder aus dem Krankenhaus raus. Die Pusteln sind fast weg, die Schwellung ist komplett weg, nur die Kopfschmerzen begleiten mich nach wie vor. Diese Kopfschmerzen habe ich aber schon vom Anfang an. Nehme auch noch 3x täglich Schmerzmittel. Ich hoffe, das lässt bald nach.

Pamir2015 kommentierte am 20.07.2016 um 02:59 Uhr

Bei mir fing alles im Oktober 2015 an. Stress im positiven Sinne begleitet mein Leben und neue Herausforderungen versuche ich immer schnellstens in den Griff zu bekommen. Bei mir traten kleine Pickel auf der Stirn mal mehr mal weniger auf. Ich bemerkte später kleine Pickel auf der Kopfhaut und bis in den Nacken wurden die Pickel größer. Im Dezember und Januar 2016 ging es auf meine Gesichtsnerven, ein Krabbeln und Springen auf der Gesichtshaut, voller Panik bin ich in das Krankenhaus gefahren, der behandelnde Dermatologe sagte mir nach 5 Min. „da springt nichts“ und „behandeln Sie ihre Haut mit nicht so aggressiven Mitteln“. Arzt Nr. 2, ein Dermatologe, sagte mir nach 5 Min. „In ihrem Kopf spuckt es, gehen Sie mal zum Psychiater“. Ich habe mir 3 Sitzungen gegönnt und wir haben auch nette Gespräche geführt, Fazit: ich habe eine gesunde Lebenseinstellung und es sind keine Auffälligkeiten. Dann wurde es so schlimm, dass ich im Juli 2016 auf einem Auge nichts sehen konnte und mit dem Notarztwagen in ein weiteres Krankenhaus gefahren wurde, mit der Feststellung, dass sie dort für mein Auge nichts machen können und auch nichts weiter feststellen können und mit der Bitte einen Augenarzt aufzusuchen. Die Vorzimmerdame sagte sie tippe mal auf Zosta. Die Ärztin vor Ort behandelte mein Auge mit Floxal, meine Auge beruhigte sich, die Pickel gingen zurück, das Springen und Hüpfen auf meiner Haut stellte sich ein, die Pickel auf der Kopfhaut verschwinden langsam, die Pickel hinterm Ohr und im Ohr werden auch weniger. Nur am rechten Arm schmerzt es hin und wieder im Kugelgelenk etwas, was dann in den ganzen Arm ausgestrahlt. Dort creme ich mit Fenistil ein und das nimmt mir den Schmerz. Ich ignoriere soweit es geht all diese Probleme, ich ruhe mich viel aus und nehme mir viel Zeit für mich und bemerke, dass es mir von Tag zu Tag besser geht. Dank dieser Diagnose die wohl für studierte Dermatologen nur mit Fehlzeiten in der Studienzeit zu entschuldigen sind.

Eisblume kommentierte am 25.02.2016 um 17:17 Uhr

Ich plage mich bereits seit mehreren Jahren mit einer Gesichtsrose. Angefangen hat alles mit einem Jucken der rechten Gesichtshälfte. Dann bekam ich Eiterpusteln auf dem Kopf und im Gesicht, im Bereich der Wangen, der Nase und am Kinn. Nachdem meine Hausärztin einen Haut- und Bluttest gemacht hat und die Diagnose bestätigt hat, wurden mir Tabletten und Salben verschrieben. Die Pusteln sind auch gut abgeheilt. Leider hat die Wirkung nur ein halbes Jahr angehalten. Habe mir nun eine Salbe auf Naturbasis besorgt. Diese lindert den Juckreiz. Neuerdings habe ich auch noch juckenden Ausschlag auf dem Rücken. Es wird mir nichts weiter übrig bleiben, als meine Hautärztin wieder aufzusuchen. Unabhängig davon hat mir meine Schmerzärztin, welche durch einen Bluttest festgestellt hat, dass ich bereits eine Gürtelrose hatte, Vitamin D verordnet. Jedoch verspüre ich keine Wirkung davon.

Emma kommentierte am 06.01.2016 um 16:50 Uhr

Ich habe Rötungen und ein leichtes Brennen um die Augen, leicht zwischen den Augenbrauen, an den Wangen und neben der Nase. Schon seit ca. einer Woche. Es wurde mal besser und jetzt wieder schlimmer. Was kann das sein und was soll ich tun?

Helmth kommentierte am 05.08.2015 um 20:31 Uhr

Rose im Gesicht: Vor 3 Wochen traten auf meiner rechten Stirn oberhalb der Augenbraue 2 kleine Beulen (Knubbel) auf. Am nächsten Tag ein weiterer. Obwohl ich dem praktischen Arzt (noch etwas jung!) darauf hinwies, dass ich keine Einstiche von einer Mücke sehen kann, diagnostizierte er auf Mückenstich und verschrieb mir ein hochdosiertes Antibiotikum. Da am nächsten Tag eine weitere kleine Beule oberhalb des rechten Auges auf der Stirn auftrat, ging ich zu meiner erfahrenen Hautärztin in Hamburg. Sie diagnostizierte sofort auf Rose und verschrieb mir das Virustatikum Acicloir Aristo 800 mg Tabletten (35 Stk.) Einnahme von 5 x je 1 Tablette pro Tag (7 Tage insgesamt). Außerdem gegen Schmerzen Ibuflam 600 mg Filmtabletten morgens und abends je 1 Tablette. Nach ca. 3 Tagen Einnahme der Tabletten zeigte sich schon eine Besserung und es bildeten sich an den Beulen "Raben" die nach 2 Wochen abheilten bzw. abfielen. Die Ibuflam Filmtabletten habe ich noch 1 Woche länger eingenommen als die Aciclovir Tabletten. Resümee: Immer eine zweite Meinung von einem Arzt einholen. In meinem Fall werde ich den noch jungen Hausarzt wechseln und mir wieder einen älteren und erfahrenen Hausarzt suchen.

Erika 9.7.2015 kommentierte am 09.07.2015 um 11:21 Uhr

Bei mir fing es mit Berührungsschmerz des rechten Augenlides an, an der rechten Stirn zeigten sich schwach gerötete kleine Erhebungen. Später wurde das Auge rot wie bei einer Bindehautentzündung und schwoll zu. Beim Augentropfenkauf in der Apotheke empfahl man mir dringend zum Augenarzt zu gehen. Der stellte dann auch sofort Gürtelrose fest und verschrieb mir Aciclovir zum Einnehmen und Acivision als Augensalbe. Mein Hausarzt stimmte dem vorbehaltlos zu, machte jedoch noch eine Blutuntersuchung, um Leber- oder Nierenschäden auszuschließen. Die Gürtelrose entwickelte sich dann in den nächsten Tagen noch heftig, aber 3 Tage nach Beginn der Medikamententherapie trat Abschwächung der Schwellung und Rötung ein. Schmerzen hatte ich kaum, wenn dann nur wenige Sekunden anhaltend als brennender Kopfschmerz oder berührungsempfindliche Kopfhaut rechts. Jeden Tag ist es jetzt besser. Nach einer Woche Medikamenten soll ich diese noch eine weitere Woche nehmen, um Folgeschäden zu vermeiden. Die Medikamente haben bei mir keine Nebenbewirkungen ausgelöst, ich fühle mich auch nicht krank.

Gabi kommentierte am 15.04.2015 um 19:27 Uhr

Bei mir hat es der Hausarzt sofort erkannt, obwohl ich noch keinen Hautausschlag oder Bläschen im Gesicht hatte. Wichtig ist, das eigene Empfinden dem Arzt richtig zu beschreiben - dann kann er auch gut diagnostizieren. Bei mir hat es angefangen als Ameisenkitzeln, wurde zu einem Stechen und später einem Brennen an Lippen, Nase und unter dem Auge (alles nur auf der rechten Seite). Irgendwann konnte ich die Schmerzen (ähnlich dem nach einer Verbrennung) nicht mehr aushalten und ging zum Arzt. Bei mir hat die Krankheit 4 Wochen gedauert, jetzt gerade habe ich sie schon zum zweiten Mal, aber Gott sei Dank wieder ohne Bläschen, nur verrötet und mit großen Schmerzen.

Willi kommentierte am 09.09.2014 um 20:31 Uhr

Bei mir wurde heute Gesichtsrose diagnostiziert. Bis es dazu kam, musste ich fünf Ärzte konsultieren. Angefangen beim Hausarzt, über einen Dermatologen, einen Augenarzt und abschließen noch einem Dermatologen. Von nun an soll ich ein Antibiotikum, plus eine Salbe für die befallenen Hautpartien im Gesicht, verwenden. Fehldiagnosen und "damit müssen Sie leben" waren bis heute die Urteile zweier Fachärzte!