Diabetische Nephropathie

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 31. Dezember 2014
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Unter dem Begriff diabetische Nephropathie verstehen Mediziner die Auswirkung einer jahrelangen, sehr schlecht eingestellten Zuckerkrankheit. Ausschlaggebend für die diabetische Nephropathie ist auch Bluthochdruck.

Inhaltsverzeichnis

Was ist diabetische Nephropathie?

Die diabetische Nephropathie ist sehr wohl eine Erkrankung durch den Krankheitsverlauf von Diabetes mellitus. Vor allem "schlecht medikamentös eingestellte" Patienten mit Bluthochdruck leiden vorwiegend an dieser Erkrankung. Bei einer Nichtbehandlung durch den Arzt - oder einer Nichtentdeckung der Erkrankung - für die diabetische Nephropathie zu einem chronischen Nierenversagen. Das bedeutet, dass der Patient über kurz oder lang eine Blutwäsche - Dialyse - benötigt.

Nur mit einer rechtzeitigen Behandlung der diabetischen Nephropathie ist ein Versagen der Nierenfunktion aufzuhalten. Vorwiegend sollte der Patient dafür Spezialisten kontaktieren, sodass etwaige Spätfolgen durch die diabetische Nephropathie verhindert oder jahrelang hinausgezögert werden.

Ursachen

Die Ursachen für eine diabetische Nephropathie entstehen durch die Zuckerkrankheit - medizinisch Diabetes mellitus. Durch die permanent erhöhten Blutzuckerwerte des Patienten, kommt es über die Jahre hinweg zu diversen Ablagerungen im Körper und Gewebeschäden. Diese Gewebeschäden und Ablagerungen treten vorwiegend in den Nierenkörperchen auf.

Das bedeutet, dass die Filterfunktion der Nieren - über kurze oder lange Zeit - gestört ist. Durch die Störung gelangen permanent EiweißeProteine - in den Urin. Eine Hauptursache für diabetische Nephropathie ist in diesem Zusammenhang ein erhöhter Blutdruck sowie auch Augenkrankheiten, die auf Grund von Diabetes mellitus auftreten.

Symptome und Verlauf

Typische Symptome einer diabetischen Nephropathie:

Ein Problem der diabetischen Nephropathie ist das späte Erkennen. Das liegt vor allem daran, weil zu Beginn der Erkrankung der Patient keine Beschwerden verspürt. Die Symptome einer verminderten Funktion der Niere treten erst relativ spät auf. Weitere Symptome, die sehr wohl auf eine diabetische Nephropathie schließen lassen, sind Müdigkeit, Übelkeit sowie Erbrechen als auch Appetitlosigkeit.

Viele Patienten klagen über oftmaligen Hautjuckreiz sowie Kopfschmerzen. Oftmals erkennt der Mediziner eine bronzefarbene Färbung der Haut sowie Anämie – Blutarmut. Des Weiteren klagen viele Patienten über Ödeme in den Beinen - die sogenannte Wasserablagerung und dadurch geschwollene Beine. Risikofaktoren für eine diabetische Nephropathie ist die jahrelange Nichtdiagnose von Diabetes mellitus oder dem falschen Einstellen von Medikamenten. Durch den erhöhten Blutzuckerwert kommt es zu Ablagerungen und Problemen mit dem Gewebe. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Patienten, die unter Diabetes mellitus erkrankt sind, auch immer wieder ihre Werte kontrollieren lassen.

Diagnose

Der Arzt stellt mittels der Untersuchung des Morgenurins die Diagnose diabetische Nephropathie. Der Arzt untersucht den Urin auf Albumin. Albumin ist ein spezielles Eiweiß - der Wert zeigt an, ob eine diabetische Nephropathie vorliegt. Liegt der Wert unter 20 µg/min, handelt es sich um einen normalen, nicht auffälligen Wert. Liegt der Wert von Albumin zwischen 20 µg/min und 200 µg/min, liegt bereits eine Nierenerkrankung im Frühstadium beim Patienten vor. Bei einem Wert von über µg/min ist eine diabetische Nephropathie gegeben - bzw. leidet der Patient bereits unter einer diabetischen Nierenerkrankung - Makroalbuminurie.

Behandlung

Zuerst achtet der Arzt bei der diabetischen Nephropathie darauf, dass die Blutzuckerwerte behandelt werden. Das bedeutet, dass der Arzt die medikamentöse Einstellung der Zuckererkrankung neu einstellt. Der Arzt verordnet des Weiteren blutdrucksenkende Medikamente. Das kann unter anderem ACE-Hemmer sein.

Oftmals verschreibt der Mediziner die Tablette ohne andere Präparate, viele Mediziner kombinieren jedoch bereits. Das entscheidet unter anderem auch die Diagnose bzw. in welchem Stadium sich der Patient befindet und wie hoch der Blutdruck tatsächlich ist. Der Arzt weist den Patienten auf eine richtige Ernährung hin - eine Diät ist ab dem Zeitpunkt der Diagnose diabetische Nephropathie erforderlich.

Weitere Behandlungsmöglichkeiten sind bei einem Fortschreiten der diabetischen Nephropathie die Dialyse - Blutwäsche - oder auch die Transplantation einer Niere. Erkennt der Arzt rechtzeitig oder im frühen Stadium die diabetische Nephropathie, so kann er den Verlauf grundsätzlich stoppen oder verzögern. Entdeckt der Mediziner die diabetische Nephropathie relativ spät, da auch der Patient den Weg zum Arzt nicht bestritt, ist es problematisch und durchaus kompliziert. Fakt ist - bei einer Nichtbehandlung benötigt der Patient eine Dialyse. In vielen Fällen benötigt der Patient bei einer diabetischen Nephropathie auch eine neue Niere.

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Vorbeugung

Personen, die an Diabetes mellitus erkrankt sind, sollten regelmäßig - das bedeutet einmal im Jahr - zur Vorsorgeuntersuchung gehen, damit die diabetische Nephropathie ausgeschlossen wird. Vor allem die Untersuchung des Urins ist wichtig. Vor allem muss der Patient auch immer wieder die Gewissheit haben, dass seine Medikamentöse "richtig eingestellt" ist. Ansonsten kann auch der Arzt - wenn der Patient zu Untersuchungen nicht erscheint - keine Wunder wirken.

Wichtig ist vor allem auch die Ernährung. Viele Diabetiker sind übergewichtig und leiden an Bluthochdruck - zwei Faktoren, die sehr wohl die diabetische Nephropathie begünstigen. Aus diesem Grund heißt es: Richtig Ernähren und auch gegen den erhöhten Blutdruck arbeiten. Nur so verhindert der Patient die Folgeerkrankung diabetische Nephropathie.

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