Rasselnder Atem

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 3. Januar 2017
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Rasselnder Atem ist ein Symptom, das sich durch ein spezifisches Geräusch auszeichnet. Es tritt im Bereich der Lungen und der Atmung auf. Die damit verbundene Erkrankungen können ernsthafter und leichterer Natur sein. Ein rasselnder Atem tritt als Symptom sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern und älteren Menschen auf.

Inhaltsverzeichnis

Was ist rasselnder Atem?

Ein rasselnder Atem ist grundsätzlich eine Störung der normalen Geräusche bei der Atmung. Eine normale, gesunde Atmung ist kaum hörbar. Wird der Atem rasselnd, handelt es sich um rasch aufeinanderfolgende Geräusche, die häufig dumpf und metallisch klingen. Sie sind in vielen Fällen schon auf einige Entfernung hörbar. Das entstandene Geräusch entspringt der Atmung der betroffenen Person, die meistens durch eine Erkrankung beeinträchtigt ist. Als krankhaftes Atemgeräusch wird dem rasselnden Atem große Bedeutung beigemessen, denn in vielen Fällen weist dieses Symptom auf chronische Erkrankungen der Atemwege hin. Häufig erfolgt dann keine Heilung und die Beschwerden können nur gelindert werden. Wer unter rasselndem Atem leidet, sollte sich daher unbedingt frühzeitig an einen Arzt wenden.

Ursachen

Die Ursachen für den rasselnden Atem können vielfältig sein. In der Regel handelt es sich dabei um ein vorübergehendes Phänomen, um eine akute Erkrankung oder eine chronische Krankheit. In manchen Fällen tritt der rasselnde Atem nach enormer körperlicher Anstrengung auf und klingt nach kurzer Zeit von selbst ab. Häufig handelt es sich dabei um Raucher, die anfangen, Sport zu treiben.

In den meisten Fällen liegt die Ursache für den rasselnden Atem allerdings in einer chronischen oder akuten Krankheit begründet. Dabei sind meistens Körperteile betroffen, die die Atmung direkt beeinflussen, also zum Beispiel die Bronchien, die Lungen oder die Luftröhre. In den meisten Fällen tritt das rasselnde Geräusch dann nur als Begleitsymptom auf. Äufig entsteht der rasselnde Atem durch Ansammlungen von Schleim oder Schleimfäden im Nasen-Rachen-Bereich.

Wenn die betroffene Person dann ein- und ausatmet, wird der Schleim in Bewegung versetzt und erzeugt das rasselnde Geräusch. Das gebildete Sekret kann sowohl zähflüssig als auch feinblasig sein, was sich auch im entstehenden Geräusch niederschlägt. Häufig entsteht der rasselnde Atem auch durch einen ungesunden Lebensstil oder Umweltbelastungen.

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Diagnose und Verlauf

Grundsätzlich gilt: Hält das rasselnde Geräusch während der Atmung über mehrere Tage anhält, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Die Diagnose bei dem Symptom des rasselnden Atems erfolgt dann nach der Intensität und dem Auftreten des Phänomens. In vielen Fällen muss die betroffene Person tief ein- und ausatmen, während der behandelnde Arzt die Lungen und die Atemwege abhört. Häufig tastet der Arzt auch den Hals ab.

In vielen Fällen wird eine Bronchitis diagnostiziert, die durch Viren oder Bakterien verursacht wird. Hier sind die Bronchiolen entzündet. Manchmal liegt auch eine Lungenentzündung vor, die ebenfalls von Bakterien ausgelöst wird. Die Lungenentzündung geht mit grippalen Symptomen wie Fieber, [Husten]] mit Auswurf und Schüttelfrost einher. Zu den chronischen Erkrankungen, die den rasselnden Atem auslösen können, gehört vor allem die sogenannte COPD – die Abkürzung für die Chronisch obstruktive Lungenerkrankung – oder auch Asthma. In besonders schweren Fällen kann es sich auch um Lungenkrebs handeln. Wird die Ursache des rasselnden Atems nicht behandelt, leiden die betroffenen Personen nicht selten monate- bis jahrelang unter diesem Symptom, das sich im Laufe der Zeit noch verschlimmern kann.

Behandlung und Therapie

Die Behandlung des rasselnden Atems erfolgt meistens nicht nach dem einzelnen Symptom, sondern nach der vorliegenden Grunderkrankung. Erkrankungen, die durch Viren oder Bakterien ausgelöst werden – also zum Beispiel eine Bronchitis oder eine Lungenentzündung – werden meistens mit Antibiotika behandelt. Zusätzlich wird Bettruhe verordnet. Um den Rachenraum zu entlasten, wird häufig empfohlen, warme Getränke zu trinken. Bei einer Lungenentzündung werden häufig zudem hustenstillende und fiebersenkende Medikamente gegeben, um die Beschwerden zu lindern.

Manchmal erweisen sich hier auch Hausmittel als sehr nützlich: Durch die Inhalation von Eukalyptus oder Thymian sowie Dampfbäder kann die Atmung erheblich erleichert werden.

Sollte es sich um eine schwerwiegendere Erkrankung handeln, gestaltet sich die Behandlung und die Therapie deutlich schwieriger. Bei der Chronisch obstruktiven Lungenerkrankung, kurz COPD, gibt es bisher keine Heilung. Hier können die Beschwerden der Erkrankung – wie zum Beispiel der rasselnde Atem – lediglich unterdrückt und gelindert werden. Häufig werden Medikamente mit den Wirkstoffen Glucocorticoide oder Bronchodilatatoren verordnet.

Auch bei vorliegendem Lungenkrebs ist die Therapie oft aufwendig und langwierig. Die besten Heilungschancen bietet die operative Entfernung des Tumors oder eine Chemotherapie. Grundsätzlich müssen bei der rasselnden Atmung die Ursachen bekämpft werden. Handelt es sich bei der betroffenen Person zum Beispiel um einen starken Raucher, sollte diese schlechte Angewohnheit zukünftig unterlassen werden – nur so bestehen reelle Heilungs- und Linderungschancen.



Vorbeugung

Wer den krankhaften Atemgeräuschen wie dem rasselnden Atmen vorbeugen möchte, sollte auf eine intensive Schonung der Atemwege achten. Auch Umwelteinflüsse und Schadstoffbelastungen spielen dabei eine Rolle, besonders wichtig ist es jedoch, Giftstoffe wie Nikotin zu meiden. Auch ein gesundes Immunsystem beugt den meisten Erkrankungen vor, die mit dem rasselnden Atmen verbunden sind. Eine gesunde Ernährung sowie ausreichend sportliche Betätigung sorgen daher auch für eine Prävention.

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