Tachypnoe

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 9. Oktober 2016
Gesundpedia.deSymptome Tachypnoe

Für den menschlichen Körper ist eine ausreichende Versorgung mit Sauerstoff von wesentlicher Bedeutung. Nicht selten zeichnet sich jedoch eine Tachypnoe für einen erhöhten Sauerstoffbedarf verantwortlich.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Tachypnoe?

In der modernen Medizin bezeichnet man mit einer Tachypnoe in der Regel eine erhöhte Atemfrequenz. Führende Mediziner sprechen jedoch nur dann von einer akuten Tachypnoe, wenn die Atemfrequenz bei mehr als 20 Atemzügen pro Minute liegt.

Im Rahmen der Frequenzbestimmung darf der betroffene Patient grundsätzlich keiner größeren Anstrengung ausgesetzt werden. Damit schwerwiegende Komplikationen verhindert werden können, ist die Ermittlung der Ursachen unerlässlich.

Ursachen

Das Auftreten einer akuten Tachypnoe wird in der modernen Gesellschaft durch das Zusammenwirken von mehreren Faktoren begünstigt. Vor allem ein besonders hohes Maß an Anstrengung kann maßgeblich zu einer Erhöhung der Atemfrequenz beitragen.

Die Erregung der eigenen Psyche wird von vielen Medizinern als eine weitere Ursache angesehen. So leiden zahlreiche Personen im Anschluss an ein traumatisches Ereignis unter einer akuten Tachypnoe. Neben den physiologischen Ursachen werden in der modernen Medizin vor allem die pathologischen Ursachen einer näheren Betrachtung unterzogen.

Zu den pathologischen Ursachen einer akuten Tachypnoe zählt in erster Linie ein plötzlich auftretendes Fieber. Sofern die eigene Körpertemperatur um nur einen Grad Celsius ansteigt, kann sich die Atemfrequenz um bis zu sieben Atemzüge pro Minute erhöhen. Aus diesem Grund sollten vor allem aktive Saunagänger regelmäßig auf die Frequenz ihrer Atmung achten.

Eine akute Tachypnoe kann aber auch im Rahmen einer Herzinsuffizienz oder im Rahmen eines starken Blutverlustes in Erscheinung treten. In beiden Fällen kann der Blutkreislauf dem Körper die benötigte Menge Blut nicht mehr zur Verfügung stellen. Hieraus resultierend kann eine optimale Sauerstoffversorgung nicht mehr vollständig gewährleistet werden.

Bösartige Tumore werden nur sehr selten als eine mögliche Ursache für eine akute Tachypnoe angesehen. Die Diagnose einer akuten Tachypnoe kann grundsätzlich nur von einem fachkundigen Mediziner in Angriff genommen werden.

Krankheiten

Diagnose und Verlauf

Nur wenn eine akute Tachypnoe rechtzeitig diagnostiziert wird, können schwerwiegende Komplikationen vermieden werden. Im Rahmen der Diagnose kommen unterschiedliche Diagnoseverfahren zum Einsatz. So wird das Blut der betroffenen Patienten einer umfangreichen Untersuchung in einem Labor unterzogen. Nur so kann die im Blut vorhandene Konzentration an Blutgasen wie beispielsweise Sauerstoff oder Kohlendioxid ermittelt werden.

Neben der labortechnischen Diagnostik wird vor allem der apparativen Diagnostik ein besonderes Maß an Beachtung beigemessen. Die Durchführung eines Elektrokardiogramms ermöglicht beispielsweise erste Rückschlüsse auf Herzrhythmusstörungen.

Sie treten nicht selten als ein Resultat einer erheblichen Unterversorgung des Herzens mit Sauerstoff in Erscheinung. Eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs kann darüber hinaus eine Lungenentzündung als eine mögliche Ursache für das Auftreten einer akuten Tachypnoe ausschließen.

Sofern ein Patient unter einer akuten Tachypnoe leidet, wird stets eine klinische Symptomatik deutlich. Im Anfangsstadium der Erkrankung wird nicht selten ein besonders starkes Gefühl der inneren Unruhe verspürt. Eine akute Tachypnoe kann unter Umständen auch mit Begleiterscheinungen wie zum Beispiel Schweißausbrüchen oder Bewusstseinsstörungen einhergehen.

Behandlung und Therapie

Im Rahmen der Therapie einer akuten Tachypnoe werden stets die möglichen Ursachen fokussiert. Primär steht jedoch eine möglichst schnelle Gabe von Sauerstoff im Vordergrund. Sofern sich eine akute Tachypnoe in einem fortgeschrittenen Stadium befindet, muss unter Umständen eine operative Behandlung in Erwägung gezogen werden.

Zur Behandlung von eventuellen Grunderkrankungen kommen in der Regel ausgewählte Analgetika zum Einsatz. Durch einen kontinuierlichen Einsatz von Analgetika können die Schmerzen der betroffenen Patienten in den meisten Fällen spürbar gelindert werden. Darüber hinaus können auch Ängste zuverlässig behandelt werden. Gleichzeitig wirken sich die enthaltenen Wirkstoffe hemmend auf das Atemzentrum aus.

Nicht selten werden die betroffenen Patienten auch mit Kortison behandelt. Das Kortison entfaltet seine Wirkung in der Regel direkt in den Bronchien der betroffenen Patienten. Hieraus resultierend können unter anderem entzündliche Prozesse möglichst schnell gestoppt werden. Da eine akute Tachypnoe unter Umständen mit schwerwiegenden Komplikationen einhergehen kann, wird dem Aspekt der Vorbeugung ein besonders hohes Maß an Aufmerksamkeit beigemessen.



Vorbeugung

Um einer akuten Tachypnoe vorbeugen zu können, muss in der Regel den zugrunde liegenden Ursachen vorgebeugt werden.

Sofern beispielsweise im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung Asthma diagnostiziert wurde, ist eine zielgerichtete Therapie mit ausgewählten Medikamenten unerlässlich.

Im Rahmen einer Erkältung sollten grundsätzlich Mittel eingenommen werden, welche ein eventuell vorhandenes Fieber möglichst schnell senken. Auf eine Regulierung der eigenen Körpertemperatur sollte auch im Rahmen von Saunagängen geachtet werden.

Da eine akute Tachypnoe oftmals auch im Rahmen einer körperlichen Anstrengung in Erscheinung tritt, ist ein besonders hohes Maß an Entspannung von wesentlicher Bedeutung.

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