Wucherung

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 23. Juni 2015
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Eine Wucherung weicht insbesondere durch ihre abnormalen Strukturen und der damit verbundenen Optik von gesundem Gewebe ab. Nicht in jedem Fall ist eine Wucherung von außen sichtbar, denn einige Arten von Wucherungen bilden sich auch an inneren Organen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Wucherung?

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Eine Wucherung ist rein medizinisch betrachtet, eine Vermehrung von Gewebe, die sich sowohl durch eine qualitativ als auch durch eine quantitativ auffällige Beschaffenheit von der Umgebung abhebt. Fachlich exakt ausgedrückt, beschreibt eine Wucherung immer eine Vergrößerung des Volumens von Zellen und Gewebe. Im Allgemeinen werden Wucherungen auch als Tumore bezeichnet, welche sich durch unterschiedliche Wachstumsformen und Verläufe voneinander unterscheiden.

Je nachdem, um welche Art von Wucherung es sich handelt, wie die histologischen (gewebsbezogenen) Kriterien ausfallen und welche Prognose für eine Heilung besteht, werden die Wucherungen in spezielle Klassen unterteilt. Eine Wucherung wird häufig unter anderen Begriffen wie Neoplasie (Gewebsneubildung) oder umgangssprachlich Gewächs geführt. Zu den typischen Ausprägungen einer Wucherung gehören die Abszesse, die bereits benannten Tumore, die Polypen und die Zysten.

Ursachen

In Abhängigkeit davon, an welchem Körperbereich eine Wucherung lokalisiert ist, werden ebenfalls voneinander abweichende Ursachen angenommen. Nicht bei jeder Art der Wucherung sind die kausalen Faktoren hinreichend bekannt, um eindeutige Festlegungen treffen zu können.

Es wird zunächst angenommen, dass es sich beim Beginn einer Wucherung um eine abnorme, fehlgesteuerte oder unkontrollierte Zunahme von Zellen handelt. Diese können dem normalen Gewebe gleichen und sich einfach nur über die Maßen vermehren.

Andere Zellen, die bei einer Wucherung auftreten, sind wiederum nicht dem gesunden Gewebe entsprechend aufgebaut und weisen zudem zahlreiche Fehlregulationen auf. Für das Entstehen einzelner Arten der Wucherung können sowohl mechanische Einflüsse als auch genetische Konstitutionen verantwortlich sein.

Auch die Aufnahme verschiedener chemischer Substanzen kann das Wachstum einer Wucherung bedingen. recht häufig wird beobachtet, dass permanent an einer bestimmten Organzone stattfindende entzündliche Prozesse oder krankhafte Veränderungen am Organ selbst eine Entartung von Zellen nach sich ziehen können, welche eine Wucherung auslösen.

Symptome und Verlauf

Als Resultat der wissenschaftlich fundierten Beobachtung des Verlaufs einer Wucherung können ganz differenzierte Aussagen getroffen werden. Zu Beginn weist eine Wucherung überwiegend ein unscheinbares Entstehen auf, was sich darin zeigt, dass nicht einmal irgendwelche Symptome wahrgenommen werden. Erst bei einer Vergrößerung der Wucherung, welche durch eine Umfangsvermehrung gekennzeichnet ist, die wiederum andere Gewebsteile und Organe verdrängt, treten Beschwerden auf.

Eine Wucherung kann also schleichend wachsen und fordert im weiteren ungebremsten Verlauf einen zusätzlichen Raum ein. Dadurch kommt es entweder zum Drängen der Wucherung nach außen, sodass diese Tastbar und sichtbar wird, oder die Wucherung wächst im Inneren weiter und bedrängt andere Organsysteme. Typisch für den Verlauf einer Wucherung sind oftmals die Beeinträchtigung blutführender Gewebe, ein Duck auf die Nerven und ein Hineinragen in Hohlorgane oder ein Austreten aus der Haut. Sowohl die visuellen als auch die mit medizinischen Geräten, Biopsien und Laboruntersuchungen weisen im Rahmen der Diagnostik auf eine Wucherung hin.

Behandlung und Therapie

Nicht nur die schulmedizinischen Möglichkeiten bestimmen die Behandlung einer Wucherung. Eine ganze Reihe alternativer Verfahren, welche beispielsweise die traditionellen asiatischen Methoden oder die Homöopathie bietet, können ebenfalls für die Therapie einer Wucherung sinnvoll sein. Eine Wucherung als Geschwulst oder Tumor, als Polyp oder Zyste, muss mit unterschiedlichen Therapiemaßnahmen angegangen werden. In diesem Zusammenhang zeigt sich bereits, dass bei jeder Wucherung eine andere Vorgehensweise indiziert ist. Diese Tatsache macht gerade eine möglichst eindeutige, präzise Diagnostik bei einem Verdacht auf eine Wucherung so bedeutsam.

In der Medizin sind je nach Ergebnis der diagnostischen Erhebungen Verfahren zur Ausheilung einer Wucherung wie die Anwendung spezifischer Arzneistoffe, eine Strahlen- oder Chemotherapie sowie die Wirkung verschiedener chemischer Substanzen. Oftmals lässt sich eine Wucherung auch mit der Verabreichung sogenannter Immunsuppressiva bekämpfen.

Die Immunsuppressiva tragen bei einer Wucherung dazu bei, die körpereigene Immunabwehr zu verringern. Dies hängt damit zusammen, dass eine Wucherung wie Krebs nur dadurch wachsen kann, wenn die Immunzellen des Organismus aktiv sind.

Ist es nicht möglich, eine Wucherung auf diese Art und Weise erfolgreich zu bekämpfen, bieten hoch moderne und weit fortgeschrittene chirurgische Eingriffe eine weitere Lösung. Die Operateure können eine Wucherung sowohl in Vollnarkose oder je nach Umfang und Positionierung auch kreislaufschonend mit örtlicher Betäubung sicher entfernen.

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Vorbeugung

Bei der Prophylaxe einer Wucherung ist es wichtig, sich vor gewebsschädigenden Einflüssen zu schützen, soweit dies möglich ist. Eine gesunde Lebensweise und der Verzicht auf zellschädigende Giftstoffe wie Nikotin und Alkohol und eine Stärkung des Immunsystems können unter Umständen zur Vermeidung einer Wucherung beitragen. Dennoch kann eine Wucherung trotz Einhaltung aller vorbeugenden Maßnahmen entstehen.

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