Diät

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 13. November 2014
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Diät ist die Bezeichnung für eine planvolle Ernährungsweise, mit der ein bestimmtes Ziel verbunden ist. Hierbei wird grundlegend zwischen der Diät zur Verringerung des Gewichtes und der Diät zur Unterstützung der Behandlung von Krankheiten oder zur Vermeidung des Ausbrechens von Krankheiten unterschieden. Eine Diät ist in der Regel durch den Verzicht oder die Einschränkung auf bestimmte Nahrungsmittel gekennzeichnet. Mit dieser Einschränkung soll das Ziel einer Diät, also die Verringerung des Gewichtes oder der Erfolg einer Krankheitsbehandlung, unterstützt werden. Diäten greifen in den Stoffwechsel des Menschen ein und sollten daher nur unter Kontrolle und bei Bedarf unter medizinischer Begleitung vorgenommen werden.

Inhaltsverzeichnis

Welche Diäten gibt es?

Diäten mit dem Ziel der Gewichtsabnahme, die Reduktionsdiäten, gibt es in großer Vielzahl und in kurzen zeitlichen Abständen werden in den Medien scheinbar neue Reduktionsdiäten vorgestellt. Reduktionsdiäten sind häufig von Modeströmungen beeinflusst.

Einfach zu verstehen sind die Reduktionsdiäten, die durch eine Verringerung der Kalorienzahl die Gewichtsabnahme bewirken soll. Hierzu zählen Diäten, die im allgemeinen Sprachgebrauch unter dem Begriff "FdH-Diäten" zusammengefasst werden. Bei diesen Diäten wird schlicht weniger gegessen.

Daneben gibt es Reduktionsdiäten, die den Verzicht bestimmter Nahrungsbestandteile oder die Art ihres Zusammenwirkens zur Gewichtsverringerung nutzen. Bekannt ist die eiweißdominierte Atkins-Diät, die Kohlsuppendiät oder die aktuell moderne "Schlank-im-Schlaf"-Diät, eine Variante der Trennkostdiät.

Diäten zur Behandlung von Krankheiten können erforderlich sein, wenn der Patient auf einen schwerwiegenden Eingriff vorbereitet werden soll. Hier kann eine auf den Patienten abgestimmte Diät dabei helfen, den Allgemeinzustand zu verbessern, um so die Strapazen des Eingriffs besser bewältigen zu können.

Andere Formen der krankheitsbedingten Diäten greifen indirekt in den Stoffwechsel ein, indem sie bestimmte Nahrungsbestandteile bevorzugen und andere verringern oder weglassen. Solche Diäten werden etwa bei Diabetes-Patienten, die an einer Störung des Insulinhaushaltes leiden, oder bei Patienten mit krankhaft erhöhtem Blutdruck vorgenommen. Auch bei Unverträglichkeiten gegen bestimmte Inhaltsstoffe der Nahrung, etwa Laktose, wird eine Diät durchgeführt.

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Diät und Gesundheit

Eine Diät ist für die Gesundheit natürlich dann von großer Bedeutung, wenn es sich um eine krankheitsbedingte Diät handelt. In einem solchen Fall wird der Diätverlauf überwacht und bei Bedarf an die körperliche Verfassung des Patienten angepasst. Eine krankheitsbedingte Diät ist ein gutes Mittel der unterstützenden oder auch der vorbeugenden Behandlung von Krankheiten.

Anders verhält es sich bei der Diät zur Gewichtsabnahme. Unabhängig von der Theorie, die einer Reduktionsdiät zu Grunde liegt, zielt sie auf eine kurzfristige Abnahme des Gewichtes durch Verzicht auf ansonsten konsumierte Nahrungsbestandteile oder Nahrungsmengen.

Eine kurzfristige Gewichtsabnahme wird bei Reduktionsdiäten meist erreicht. Bei Rückkehr zu den früheren Essgewohnheiten wird dieser Erfolg aber wieder zunichtegemacht, der sogenannte Jo-Jo-Effekt tritt ein.

Viele Ernährungswissenschaftler halten Reduktionsdiäten daher in Gänze als vollständig ungeeignet zur langfristigen Gewichtsreduktion. Um ein solches Ziel zu erreichen, ist keine Diät durchzuführen, sondern eine Änderung am gesamten Lebenswandel vorzunehmen.

Dies betrifft auch das Essverhalten, das auf eine ausreichende, aber nicht übermäßige Kalorienzufuhr und die Versorgung mit Spurenelementen und Vitaminen ausgerichtet sein sollte. Von großer Bedeutung sind aber auch der Kalorienabbau und der Aufbau von Muskelmasse.

Um dieses zu erreichen, ist neben der Nahrungsumstellung die Aufnahme sportlicher Aktivitäten von ausschlaggebender Bedeutung. Wichtig für die Gewichtsreduktion ist also die lang anhaltende Änderung des Verhaltens und nicht die Durchführung einer kurzzeitigen Diät.

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