Ayurveda

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 28. November 2016
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Ayurveda ist das Wissen der vedischen Kultur und wurde in Sanskrit vor mehr als 5000 Jahren an nachfolgende Generationen vermittelt. So wird Ayurveda auch als „Mutter der Medizin“ bezeichnet. Ayurveda beschäftigt sich mit dem Wissen, das ein langes und gesundes Leben ermöglicht. Im gedanklichen Ansatz der Ayurveda Lehren liegt der Fokus vor allem auf der Einheit von Seele, Körper und Geist, die in einer gesunden Lebensführung ihren Ursprung finden.

Inhaltsverzeichnis

Wie funktioniert Ayurveda?

Mit den Lehren des Ayurveda soll der Mensch in sein Gleichgewicht kommen, das in der Ayurveda Lehre als individuelles Gleichgewicht betrachtet wird. Denn nur in diesem Gleichgewicht kann ein Mensch gesund sein. Dabei baut Ayurveda auf die drei Energieprinzipien Vata, Pitta und Kapha, die als grundlegende Prinzipien in allem Leben zu entdecken sind. Vata steht für das Prinzip der Bewegung, Pitta für das Prinzip des Feuers und Kapha für das Prinzip der Struktur. Diese Prinzipien sind auch unter dem Begriff Doshas geläufig.

Die Doshas geben Auskunft über dieses Gleichgewicht. Meistens sind zwei von ihnen dominanter am Wirken als das dritte Dosha. Erfahrene Ayurveda Therapeuten können über eine Pulsmessung herausfinden, wie es um dieses Gleichgewicht bestellt ist und entsprechende therapeutische Maßnahmen vorschlagen. Ayurveda sieht den Menschen selbst in diesem Sinne in einem individuellen Gleichgewicht und bezieht auch die äußeren Einflüsse in die Betrachtung ein.

So ist der Sommer mit seinem heißen Klima stark vom Feuer, also von Pitta dominiert. Dies beeinflusst auch den menschlichen Körper. In gleicher Weise spielen Tageszeiten und die Ernährungsweise eine Rolle. Ayurveda ist weit mehr als nur Wellness und Trend.

Formen von Ayurveda

Heutzutage sind verschiedene Formen von Ayurveda auf dem Markt. Vielfach wird Ayurveda als Massageform verstanden und praktiziert. Wellnessurlaub mit traditionellen Ayurveda-Massagen sind beliebte Gesundheitsreisen geworden. Andere wiederum verstehen unter Ayurveda eher die Ernährungsformen und –ratschläge. Dazu gibt es eine große Auswahl an Büchern und so mancher Hobbykoch nutzt begeistert die Ayurveda-Tipps für den guten Geschmack, der nebenbei dem ganzen Körpersystem wohl bekommt.

Manche Ärzte und Heilpraktiker wenden die Ayurveda Lehren in Zusammenhang mit anderen therapeutischen Maßnahmen an. Doch durch die lange traditionelle Entwicklung als Heilkunst ist Ayurveda neben Wellness für den modernen Menschen eben auch eine höchst seriöse Heilkunst. Ayurveda konnte in Indien Jahrtausende überleben und trägt im modernen Indien einen wesentlichen Teil zur medizinischen Versorgung der Bevölkerung bei. Dabei spielt die Kräutermedizin der Ayurvedalehre eine große Rolle.

Andere Heilkundige beschäftigen sich damit, die Ayurveda Lehre in ihrer Ganzheit wissenschaftlich zu standardisieren und haben Qualitätsmerkmale für Ayurveda entwickelt. Solche Richtungen sind u.a. Maharishi Ayurveda Gesundheitsansätze.



Ayurveda in der Therapie und Behandlung

In der Ayurveda Medizin wird dem Stoffwechsel eine besondere Bedeutung beigemessen. Ayurveda bezieht verschiedene Ursachen der Stoffwechselstörungen ein, die den Körper mit Stoffwechselgiften überlasten und ihn schwächen und schließlich auch krank machen können. Solche Stoffwechselgifte werden als „Ama“ bezeichnet.

Ayurveda Medizin legt deshalb Wert darauf, die Verdauungskraft zu steigern und Ama abzubauen. Zivilisationsbedingte Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Rheuma und Gicht, aber auch Krebs, sind im ganzheitlichen Kontext betrachtet, auf das Ungleichgewicht der Lebensweise und des Stoffwechsels zurückzuführen.

Erfahrene Ayurveda Therapeuten starten mit einer Anamnese und entwickeln daraufhin die geeignete medizinische Therapie mit Ayurveda.

Bücher über Ayurveda

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