Yoga

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 13. November 2014
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Yoga ist eine Disziplin, die Geist und Körper zusammenführen soll. Im Gegensatz zu der in der westlichen Medizin verbreiteten Idee, dass Probleme des Körpers eben im Körper zu behandeln sind, gehen die Praktizierenden des Yoga von einer grundsätzlichen Verbindung zwischen Geist und Körper aus. Erst wenn der Geist in Einklang mit dem Universum gebracht wurde, dann kann auch der Körper genesen. Im Yoga wird neben praktischen Übungen, der Meditation auch die Auseinandersetzung mit philosophischen Inhalten gefordert.

Inhaltsverzeichnis

Herkunft und Ursprung

Yoga - In Einklang mit Geist und Körper.

Yoga stammt aus Indien und steht in enger Verbindung mit den dortigen religiösen Strömungen, die kaum facettenreicher sein könnten. Aus heiligen Schriften des Hinduismus und des Buddhismus wurden die Vorstellungen des Yoga unter den Menschen verbreitet.

Hier fanden die Gelehrten eine Menge Informationen über die Zusammenhänge des Universums, die Rolle der Götter und den Weg des einzelnen Menschen. In den östlichen Religionen ist das Konzept von Karma weit verbreitet. Mit jeder Handlung bürgt sich der Mensch Karma auf, das den Menschen von der Rückkehr in den Urzustand abhält.

Yoga erwies sich als hervorragende Methode, um Karma aufzulösen und den Menschen so zu Erleuchtung führen. Es entwickelten sich im Laufe der Jahrhunderte eine Vielzahl verschiedener Yoga Schulen. Ab dem 20. Jahrhundert fand Yoga auch in der westlichen Welt zunehmende Verbreitung.

Ziele und Funktion

Yoga Übungen lassen sich grob in drei verschiedene Kategorien einteilen. Es existieren Übungen, die den Körper belastbarer, elastischer und energiereicher machen sollen.

Der Yogi soll im Laufe des Studiums totale Kontrolle über seinen Körper gewinnen. Dann gibt es noch Atemübungen. Hier versucht der Yoga-Praktizierende seinen Energiehaushalt mit der Prana genannten Lebensenergie aufzufüllen.

Gleichzeitig fordert die Arbeit mit Prana die Fokussierung des Geistes auf einen bestimmten Punkt. Ein großes Ziel des Yoga ist die Herbeiführung von Gedankenstille.

Der Yogi soll Herr über Geist und Körper werden. Eine dritte Kategorie legt verstärkte Betonung auf asketische Vorstellungen. Diäten, besondere Essensvorschriften, Verzicht auf lustbetonte und weltliche Handlungen stehen hier im Mittelpunkt.

Eindeutige Differenzierungen zwischen den groben Kategorien sollten vermieden werden. Häufig findet sich in den Yoga Schulen die Kombination aus allen Elementen wieder, wobei je nach philosophischem Hintergrund manche Aspekte mehr als andere gewichtet sind.

Bedeutung für die Gesundheit

Yoga-Praktizierende berichten zumeist von einer deutlichen Steigerung der individuellen Lebensqualität. Chronische Krankheiten klingen generell merklich ab, in vielen Fällen werden sie sogar verschwinden.

Psychische Verstimmungen, Gefühle des Unbehagens und Depressionen können durch Yoga Übungen erfolgreich gelindert werden. Diverse wissenschaftliche Studien unabhängiger Institutionen wiesen bereits in beeindruckender Häufigkeit die universelle Heilkraft des Yoga nach.

Yoga macht den Menschen schon nach wenigen Wochen regelmäßiger Übung, um ein Vielfaches glücklicher. Anhänger des Yoga berichten auch von einer deutlichen Verbesserung ihres Sexuallebens. Yoga macht empfindsamer, einfühlsamer und intensiviert orgiastische Gefühle.

Der Yoga Praktizierende wird zunehmende Veränderungen seiner persönlichen Wahrnehmung feststellen können. Dinge die früher Angst und Sorge ausgelöst haben, werden jetzt als Herausforderung betrachtet, die mit einer positiven Herangehensweise bewältigt werden können.

Die Beziehung zu den Mitmenschen wird durch Yoga ebenfalls deutlich verstärkt. Wir können auf eine gelassenere und zwangslosere Weise auf Differenzen mit unserer Umgebung reagieren. Es fällt dem Yoga Anhänger leichter Kontrolle über seine Gefühlswelt zu behalten, um von hemmenden Unsicherheiten oder Selbstzweifeln verschont zu bleiben.

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