10 Tipps gegen Schlafstörungen

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 28. November 2016
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Schlaf ist lebensnotwendig. Er ist die beste und effektivste Form der Erholung und Regeneration. Durch den Schlaf werden Energiedefizite des Körpers wieder aufgefüllt und die Leistungsfähigkeit des Menschen heraufgesetzt. Schlafprobleme können die Leistungsfähigkeit erheblich einschränken und dauerhaft zu schweren körperlichen und psychischen Erkrankungen führen. Demnach ist ein gesunder Schlaf unerlässlich für eine stabile Gesundheit. Daher sollten sie bei Schlafstörungen alles für einen guten und erholsamen Schlaf tun.

10 Tipps gegen Schlafstörungen

Diese 10 Tipps gegen Schlafstörungen können ihnen dabei helfen:

1. Keine reichlichen Mahlzeiten

Voraussetzung für einen guten Schlaf ist schnelles Einschlafen und vor allem ein tiefer Schlaf. Beides wird durch reichliche Mahlzeiten kurz vor dem Zubettgehen negativ beeinflusst. Daher sollte man das Essen mindestens 2 Stunden vor dem Schlafengehen zu sich nehmen.

2. Keine anregenden Getränke

Menschen die unter Schlaflosigkeit leiden, sollten möglichst einige Zeit vor dem Schlafen auf anregende Getränke wie z.B. Kaffee, Tee oder Energy Drinks verzichten. Diese Getränke enthalten Inhaltsstoffe bzw. Stimulanzien (wie z.B. Koffein, Guarana), die anregend und belebend auf den Körper wirken.

3. Hände weg von Drogen bzw. Alkohol

Viele Menschen berichten, dass sich mit dem Genuss von Alkohol oder anderen Betäubungsmittel besser schlafen ließe - ein Trugschluss. Subjektiv hat man zwar das Gefühl besser und tiefer zu schlafen, allerdings muss der Körper viel Energie aufwenden, um die konsumierten Giftstoffe abzubauen. Dies beeinträchtigt einen tiefen und erholsamen Schlaf erheblich. Außerdem bergen Drogen und Alkohol auf Dauer ein großes Suchtpotential.

4. Angenehme Schlaflage

Der Mensch ändert zwischen 40-100 Mal seine Schlaflage pro Nacht (8Stunden), um alle Muskeln möglichst gleichmäßig zu entspannen. Demnach brauchen sie nicht auf eine bestimmte Schlafposition zu achten. Schlafen sie so ein, wie es für ihren Körper am angenehmsten ist.

5. Optimale Schlafunterlage (Matratze und Bett)

Auch Bett und Matratze sind am zweckmäßigsten, wenn sie sich darauf wohlfühlen. Vermeiden sie allerdings zu harte und übermäßig weiche Unterlagen.

6. Ein gutes Schlafklima

Das optimale Schlafzimmer sollte abgedunkelt, frei von störenden Geräuschen, gut durchlüftet und eine Temperatur von etwa 13°C haben.

7. Optimale Schlafzeit und Schlafrhythmus

Auch wenn es keine allgemeingültigen Richtlinien für die perfekte Schlafzeit gibt, sollte eine gewisse Regelmäßigkeit von Zubettgehen und Schlafpensum eingehalten werden. Je nach Tagesrhythmus sollte ein Teil der Schlafzeit möglichst noch vor Mitternacht liegen.

8. Leichte und bequeme Schlafbekleidung

Um ein nächtliches Schwitzen (Nachtschweiß) zu vermeiden sollten sie auf eine bequeme und leichte (atmungsaktive) Schlafbekleidung achten. Auch hier gilt - schlafen sie so, wie es für sie am angenehmsten ist.

9. Keine aufputschen oder anregenden Aktivitäten

Sportliche Belastung, eine aufreibende Lektüre oder ein spannungsgeladener Krimi im Fernsehen können den Kreislauf aktivieren und damit das Einschlafen beeinträchtigen. Verlegen sie diese Aktivitäten einige Stunden vor das Zubettgehen.

10. Schlafrituale bzw. Schlafgewohnheiten

Die beruhigende Schlaflektüre oder das abendliche Einschlafhörspiel - täglich wiederkehrende Schlafrituale oder Schafgewohnheiten können helfen die Gedanken des Alltags zu ordnen, den Körper zu beruhigen und ihn allmählich auf das Schlafen vorbereiten.



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