Wellenreiten

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 12. November 2014
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Wellenreiten ist für viele nicht nur ein Sport. Wellenreiten ist ein Lebensgefühl und wird von vielen Anhängern auch als Philosophie gesehen. Ist der Anfänger beim Wellenreiten meist damit beschäftigt, überhaupt aufstehen zu können und das Gleichgewicht zu halten, ist für die Fortgeschrittenen beim Wellenreiten ein „Tuberide“, also das Durchfahren eines Wellentunnels, das absolute Highlight.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Wann das Wellenreiten entwickelt wurde, ist nicht eindeutig nachvollziehbar. Fakt ist, dass von den Polynesiern in Hawaii Wellenreiten schon mehrere hundert Jahre zuvor betrieben wurde und Wellenreiten dort seine Wurzeln hat. Die Hauptverbreitungsgebiete sind heute Hawaii, Kalifornien und Australien. Aber auch in Europa, an geeigneten Surfstränden, wird Wellenreiten immer populärer.

Material und Ausrüstung

Die wichtigste Ausrüstung beim Wellenreiten ist natürlich das Surfbrett. Bretter für das Wellenreiten gibt es in unterschiedlichen Längen. Sie bestehen aus beschichtetem Hartschaum. Anfänger bevorzugen beim Wellenreiten lange Softboards. Die über zwei Meter langen und sehr breiten Bretter mit runder Nase und drei Finnen eignen sich gut, um das Gleichgewicht beim Wellenreiten zu halten, weil sie stabiler im Wasser liegen.

Ebenso erleichtern sie es, den richtigen Zeitpunkt des Einstiegs in die brechende Welle abzupassen. Fortgeschrittene nutzen eher Kurzbretter. Diese sind dünner, haben zwei Finnen und die Nase läuft spitz zu. Mit "Shortboards" erreichen Fortgeschrittene beim Wellenreiten hohe Geschwindigkeiten und optimale Manövrierbarkeit.

Bretter sind beim Wellenreiten mit einer Leine (Boardleash oder kurz Leash) am Fuß befestigt, so dass der Sportler es während eines Sturzes nicht verliert. Die Oberfläche der Bretter wird mit Surfwachs behandelt, damit beim Wellenreiten ein stabiler, nicht rutschiger Stand erreicht wird. Die Auswahl des Surfwachses wird beim Wellenreiten der Wassertemperatur angepasst, um optimale Hafteigenschaften zu erreichen.

Um sich vor Auskühlung zu schützen, wird beim Wellenreiten, das Tragen eines Neoprenanzugs empfohlen. Je nach Wassertemperatur reichen natürlich auch Shorts.

Technik und Übungen

Der Anfänger beim Wellenreiten sieht sich zwei Herausforderungen entgegen. Zum einen die Welle richtig zu erwischen, zum anderen aufzustehen. Ein Kurs zum Wellenreiten ist empfohlen, um die Techniken, aber auch die Verhaltensweisen gegenüber anderen Surfern zu lernen.

Um beim Wellenreiten überhaupt Geschwindigkeit aufzunehmen, muss die Welle richtig erwischt werden. Hierzu paddelt man erst einmal so, dass man den Aufbau der Welle im Rücken hat und über die Schulter beobachten kann.

Sobald man nun den Schub der Welle hinter sich spürt, begibt man sich in eine Hohlkreuzposition und startet das Paddeln. Merkt man nun, dass das Brett zu gleiten anfängt, übt man mehr Druck auf den vorderen Brettbereich aus. Das Brett nimmt nun mehr Fahrt auf.

Als Vorübung zum Wellenreiten kann man nun liegen bleiben und versuchen, die Geschwindigkeit der Welle bis zum Ende abzufahren, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Erst wenn dieses Gefühl vorhanden ist, probiert man beim Wellenreiten das Aufstehen. Dazu setzt man in der Hohlkreuzposition beide Handflächen in Brusthöhe aufs Brett und drückt sich aus dieser Position in den Stand.

Bei Fortgeschrittenen ähnelt dieser Vorgang eher einem Sprung aus der Bauchlage in den Stand. Der Anfänger wird damit etwas mehr Schwierigkeiten haben und setzt meist erst das hintere Knie auf und bewegt sich von hier langsam in den Stand. Diese wichtige Technik für das Wellenreiten, sollte am Strand mehrfach geübt werden.

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