Welches Gemüse sollte man im Winter essen

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 15. August 2014
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Unser Immunsystem wird in der kalten Jahreszeit ganz besonders beansprucht. Zu dieser Zeit sind wir daher besonders leicht anfällig für Viren und Krankheitserreger. Um uns vor diesen zu schützen sind hier einige Tipps, wie man sein körpereigenes Abwehrsystem durch den Verzehr von Gemüse stärken kann und welches Gemüse man hierbei am besten kauft.

Inhaltsverzeichnis

Ausgewogene Ernährung

Regionales bzw. heimisches Gemüse sind ein wertvoller und schmackhafter Vitaminlieferant im Winter.

Das A und O für ein starkes Immunsystem ist eine gesunde Ernährung, da sie die Produktion von Antikörpern fördert. Hierbei ist es wichtig, dass die Ernährung ausgewogen ist und Proteine, Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe enthält.

Viele Antikörper befinden sich in den menschlichen Schleimhäuten. Diese fungieren als eine Art Schutzschild für den menschlichen Körper und schützen ihn vor Bakterien und Viren.

Insbesondere Vitamin A ist für den Aufbau der Schleimhäute von großer Bedeutung. Nahrungsmittel, die Vitamin A enthalten, sind beispielsweise Karotten, Kürbis und Kohl. Es lohnt sich also insbesondere im Winter einen Karottensaft zu trinken oder eine warme Kürbissuppe zu essen.

Frisches Gemüse im Winter

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Gemüsesorten, die auch im Winter wachsen: das Wintergemüse. Diese Gemüsesorten sind genauso gesund wie das Sommergemüse, haben jedoch den Vorteil, dass sie zur kalten Jahreszeit sowohl im Gewächshaus als auch im Freien wachsen können.

Kälte macht diesen Sorten somit nichts aus. Hierzu gehören insbesondere sämtliche Kohlsorten (Weißkohl, Grünkohl etc.) und Wintersalate. Die in Deutschland heimischen Gemüsesorten wie Pastinaken, Rote Bete und Kohlrüben wachsen bei kalten Temperaturen sogar am besten. Sie sind reich an Vitamin C und Vitamin B.

Natürlich kann der deutsche Verbraucher auch im Winter die gewohnten Gemüsesorten kaufen und verzehren, doch haben diese dann bereits hunderte Kilometer weite Transportwege hinter sich. So werden Tomaten und Gurken im Winter beispielsweise aus Spanien importiert. Durch den langen Transport büßen sie jedoch oft an Qualität und Geschmack ein und halten sich nicht so lange wie das deutsche Sommergemüse.

Das regionale Wintergemüse ist dagegen frisch, hält sich deutlich länger und enthält auch mehr Nährstoffe als das importierte Gemüse. Zudem ist es umweltfreundlicher, da an Transportkosten und Energie gespart wird. Darüber hinaus schont das Wintergemüse auch den Geldbeutel im Vergleich zu den importierten Gemüsesorten.

Ausländische Waren sind oftmals mit Pestiziden und Schadstoffen belastet. Diese kann man meistens vermeiden, indem man deutsches und vor allem biologisch angebautes Wintergemüse kauft. Der Kauf von regionalem Wintergemüse stärkt somit nicht nur das eigene Immunsystem mithilfe der enthaltenen Nährstoffe, sondern schützt auch die Umwelt und fördert die deutsche Landwirtschaft.

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