Welche Schwimmbrille ist die Richtige

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 15. August 2014
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Dass Schwimmen gesund ist und fit hält, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Allerdings stehen viele Menschen bei dem Kauf einer Schwimmbrille vor einer riesigen Auswahl an unterschiedlichen Modellen und oft fehlt ihnen der Überblick. Daher sollen im Folgenden einige Tipps für die richtige Kaufentscheidung gegeben werden.

Inhaltsverzeichnis

Wofür benötige ich eine Schwimbrille?

Vor dem Kauf sollte dem Schwimmer bewusst sein, wofür er die Schwimmbrille benötigt. Hierbei ist es wichtig zu unterscheiden, ob die Brille nur in einer Schwimmhalle oder im freien Gewässer benutzt wird. Wird in einem Freibad geschwommen, ist es z.B. sinnvoll, eine Brille auszuwählen, die verspiegelte oder dunkel gefärbte Gläser und zudem einen integrierten UV-Schutz hat. Bei Schwimmern mit Sehschwäche sollten Schwimmbrillen mit entsprechender Sehstärke gekauft werden. Bei dem Kauf jeder Schwimmbrille ist es wichtig, diese von einer Taucherbrille zu unterscheiden: Schwimmbrillen sollte nur eine Tiefe von maximal zwei Metern getaucht werden (laut DLRG).

Die Passform ist das A undO

Besonders beim Sportschwimmen ist eine perfekte Passform der Schwimmbrille das A und O.

Bei der Auswahl der richtigen Schwimmbrille ist es wichtig, dass die Form der Brille perfekt zur Kopf- und Augenform des Schwimmers passt. Daher sollte vor dem Kauf im Geschäft einige Modelle anprobiert und folgender Trick befolgt werden: Die Brillengläser aufsetzen, ohne das Gummi-Halteband zu benutzen. Wenn die Brille jetzt bequem sitzt, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie auch später beim Schwimmen gut sitzt.

Bei jedem Schwimmer gibt es Schwimmbrillen, die angenehmer anliegen als andere Modelle. Hierbei ist die Größe der Gläser von großer Bedeutung. Insbesondere Brillen mit kleinen Gläsern (z.B. die von Sportschwimmern) können Druck auf die Augenlider erzeugen.

Insbesondere bei Kindern ist eine angenehm sitzende Brille wichtig. Am besten eignen sich für die Kleinen große Schwimmbrillen, die auf dem knöchernen Augenrand sitzen.

Modelle: Saugnapfbrillen, Schwedenbrillen und Schwimmmasken

Bei der riesigen Auswahl an Schwimmbrillen, gibt es drei Modelle, die besonders häufig zu finden sind: die Saugnapfbrillen, Schwedenbrillen und Schwimmmasken. Die Schwedenbrillen sind sehr einfach gehalten und besitzen nur die nötigsten Funktionen, um die Augen vor Wasser zu schützen. Sie sind vor allem für Schwimmbecken geeignet, da die Brille beim Sprung ins Becken nur schwer verloren geht.

Darüber hinaus sind sie meist günstig und lange tragbar. Hierbei sind vor allem das Gummi-Halteband sowie der Nasensteg je nach Komfortgefühl austauschbar. Investiert man etwas mehr Geld, gibt es dieses Modell auch mit weicheren Brillenrändern, gefärbten Gläsern, Verspiegelungen sowie einer Anti-Beschlag-Funktion.

Schwimmmasken besitzen im Gegensatz zur Schwedenbrille einen großen Brillenrand aus Silikon (ähnlich einer Taucherbrille), der vor Wunden schützen soll, sowie große Brillengläser für eine ausgezeichneten Blick.

Die Saugnapfbrille wird vor allem beim Triathlon, also in freien Gewässern, benutzt. Sie ist durch ihren breiten Brillenrand aus Silikon sowie ihrer Sitzposition (nicht in der Augenhöhle) sehr bequem zu tragen. Vor allem bei Triathlon und anderen Bahnen mit langen Distanzen ist ein angenehmer Tragekomfort der Schwimmbrille sehr wichtig, vor allem wenn es bei Massenstarts zu Verletzungen kommen könnte.

Hier ein letzter Tipp: Männliche Schwimmer, die eine Schwimmbrille suchen und einen relativ schmalen Kopf/ Gesicht haben, sollten Frauen- oder Junior-Brillenmodelle tragen.

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