Vitamin K

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 21. November 2014
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Vitamin K ist ein Vitamin, dass in der belebten Natur in verschiedenen Arten vorkommt. Je nach Anforderung können Lebewesen die organische Verbindung modifizieren. Für den Menschen ist Vitamin K aus vielerlei Hinsicht zur Gesunderhaltung unentbehrlich.

Inhaltsverzeichnis

Bedeutung und Wirkung

Beim Menschen ist Vitamin K für die Blutgerinnung unverzichtbar. Ferner wird Vitamin K für die Aktivierung einiger wichtiger Hormone benötigt. Einer dieser Botenstoffe, die von Vitamin K abhängen, reguliert das Wachstum und die Vermehrung der Körperzellen. Auch für die hormonelle Steuerung des Knochenwachstums spielt Vitamin K eine wichtige Rolle.

Daneben scheint Vitamin K auch eine Funktion für den Zuckerstoffwechsel zu haben. Vitamin K gehört zur Gruppe der fettlöslichen Vitalstoffe und muss mit der Nahrung zugeführt werden. Eine Ausnahme bildet das Vitamin K 2, das Darmbakterien produzieren können. Diese Variante des Vitamin K ist für den Menschen aber weniger wichtig.

Ohne die Wirkung von Vitamin K könnte das Blut nicht gerinnen und kleinste Verletzungen wären tödlich. Feinste Risse der Blutgefäße hätten ein inneres Verbluten zur Folge. Die Beteiligung von Vitamin K an der Blutgerinnung hat in der Inneren Medizin auch pharmakologische Bedeutung. Denn Blutgerinnsel können Herzinfarkt, Schlaganfall und Thrombosen verursachen.

Zur Vorbeugung gegen diese Volkskrankheiten verordnen Ärzte Medikamente, die eine verminderte Gerinnungsneigung des Blutes bewirken. Einige dieser Mittel beinhalten das Vitamin K.

Vitamin K-Mangel und Überversorgung

Weit verbreitet ist der Wirkstoff Phenprocoumon („Marcumar“). Wenn Sie Marcumar-Patient sind, sollten Sie bei der Einnahme von Vitamin-Präparaten darauf achten, dass Sie Vitamin K nicht zu hoch dosieren. Andernfalls können Sie den Effekt des Gerinnungshemmers („Antikoagulans“) aufheben.

Bis vor kurzem galt noch der allgemeine Rat für Marcumar-Patienten, Vitamin K auch in der Ernährung zu berücksichtigen. Heute sind die Mediziner mehrheitlich der Meinung, dass der relativ geringe Gehalt an Vitamin K im Gemüse die gefährliche Wechselwirkung nicht hervorruft.

Der erwünschte Effekt des Marcumars tritt im extremen Fall bei einer Unterversorgung mit Vitamin K auf. Allerdings ist die „Hypovitaminose“ des Vitamin K selten. Regelmäßig gefährdet sind vor allem Neugeborene, denen Ärzte heute Vitamin K zusätzlich geben. Daneben können einige Medikamente wie Antibiotika für einen Mangel an Vitamin K verantwortlich sein.

Alkoholmissbrauch ist ein weiterer Faktor, der zu einer Unterversorgung mit Vitamin K führt. Bei Osteoporose (Brüchige Knochen) kann hochdosiertes Vitamin K helfen – aber vergessen Sie bitte niemals die Wechselwirkung mit Marcumar!

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Vitamin K in Lebensmitteln

Die besten Lieferanten von Vitamin K sind alle grünen Gemüse und Kräuter. Denn in den Blättern ist Vitamin K eine Komponente des grünen Farbstoff-Systems. Diese „Pigmente“ fungieren als biologischer Sonnenkollektor. Mit der eingefangenen Lichtenergie können die Pflanzen Zucker produzieren.

Daher ist Vitamin K in unserer Ernährung im Überschuss enthalten. So decken beispielsweise 10 g Petersilie den Tagesbedarf. 100 g Sauerkraut liefern das 20-fache der täglich benötigten Menge Vitamin K. Auch andere Kohlsorten und Spinat sowie Feldsalat bringen genügend Vitamin K auf den Teller.

Daneben ist die Konzentration von Vitamin K im Geflügelfleisch recht hoch. Auch in verarbeiteten Lebensmitteln ist der Gehalt an Vitamin K ausreichend. Denn Vitamin K ist äußerst hitzestabil und verträgt daher langes Kochen, Backen und Braten durchaus. Vitamin K ist lediglich etwas anfällig gegen Zersetzung im Licht. Doch spielt diese „Photosensibilität“ keine praktische Rolle im Umgang mit Vitamin K.

Fehlt ihnen mal die Zeit für eine gesunde und ausgewogene Ernährung, dann hält der Markt eine Reihe von preiswerten und hochkonzentrierten Ersatzstoffen bzw. Nahrungsergänzungsmitteln bereit.

Vitamin K-Präparate sind als Tabletten, Kapseln oder Pulver ohne Rezept bei großen und seriösen Online-Shops frei verkäuflich. Auch Internet-Versandapotheken bieten mittlerweile diese Produkte von verschiedenen Herstellern an.

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