Trendsport Stand Up Paddeling – Paddeln und Surfen mal anders

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 15. August 2014
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Jedes Jahr gibt es neue innovative oder verrückte Kombinationen aus altbekannten Sportarten. Dieses Jahr hat es das Stand-Up-Paddeling zu neuem Ruhm erlangt. Was man braucht: Eine Art Surfboard, auf dem man aber nicht surft, sondern wie beim Kanufahren paddelt, nur im Stehen. Stand Up Paddeln also.

Inhaltsverzeichnis

Geringe Voraussetzungen erforderlich

Stand-Up-Paddeling ist schnell zu erlernen und kann nahezu auf jedem Gewässer betrieben werden.

Fürs Stand Up Paddeling, unter Fachleuten auch SUP abgekürzt, braucht man jedoch keine großen Wellen oder starken Wind. Der Sport läuft etwas gediegener ab.

Ziel ist es gekonnt und entspannt auf dem Wasser entlang zu gleiten. Dafür reichen vor allem am Anfang schon kleine und seichte Gewässer aus. Zudem ist das SUP eine Art Jedermann-Sport. Ein vorhandener Gleichgewichtssinn genügt, und schon kann man den neuen Sport erlernen und dabei seine Ganzkörperspannung, die Tiefenmuskulatur und sogar die Trizeps trainieren.

Wirklich neu ist der Sport aber eigentlich nicht. Schon die Fischer im ostasiatischen (nochmal gegenprüfen) Polynesien haben sich stehend mit einem Paddel in der Hand auf ihren Kanus fortbewegt. Und für Surfer ist dies eine gute Variante besonders schnell zu ihren Riffs zu gelangen.

In 10 Minuten Stand Up Paddeln erlernen

Warum das Stand Up Paddeln so schnell so plötzlich seinen Ruhm erlangt hat, ist schnell gefunden. Man braucht kein Vollblutsportler sein, um diese Sportart zu erlernen. Experten gehen sogar davon aus, dass jeder mit einen normal ausgeprägten Gleichgewichtssinn und Bewegungstalent nicht länger als schätzungsweise 10 Minuten braucht, um das SUP zu erlernen.

Alles, was man dazu benötigt sind Board und Paddel. Anschließend sucht man sich für den Anfang einen ruhigen Bach oder einen Baggersee. Nun gilt es sich aufs Board zu stellen und das Gleichgewicht zu halten. Stehen Sie dafür hüftbreit und gehen Sie leicht in die Knie. Haben Sie einen stabilen Stand, können Sie langsam und gleichmäßig lospaddeln.

Fortgeschrittene Stand Up Paddler können sich auch am Strand mit einigen Wellen oder auf Flüssen ausprobieren. Zu empfehlen ist jedoch dies zunächst bei einem erfahrenen Trainer zu erlernen.

Grundsätzlich gilt natürlich, dass Sie für diese Sportart schwimmen können müssen.

Ausrüstung fürs Stand Up Paddeln

Um das Stand Up Paddeln auszuüben, benötigen Sie lediglich ein Board und ein Paddel. Beides ist jedoch nicht sehr günstig. Ein Anfänger-Board kostet bereits um die 600 Euro.

Um die neue Sportart erst einmal zu testen, empfiehlt es sich daher, ein Board zu leihen. Wer sich dann doch für den Erwerb entscheidet, sollte sich das richtige Board für sein Einsatzgebiet holen. Je nachdem, ob es eher im seichten Gewässer oder auf dem Meer seinen Einsatz findet, gibt es spezielle Varianten.

Die Paddel unterscheiden sich in Bezug auf ihre Länge, das Material und ihr Gewicht. Das Paddel sollte um eine Handbreit länger sein als Sie selbst. Einsteigermodelle werden meist aus Fieberglas gefertigt und kosten um die 100 Euro.

Zusätzlich hilfreich sind dann fürs Paddeln noch der Neoprenanzug sowie die so genannte Finne. Das ist ein feststehendes Ruder, das am Board befestigt wird und der Stabilität dient.

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