Trendsport Bouldern - Freies Klettern ohne Seil

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 15. August 2014
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Bouldern ist der neue Trendsport. Es ist quasi wie klettern. Nur wird man beim Bouldern nicht von einem Partner gesichert, sondern fällt im freien Fall weich auf eine Matte. Keine Angst so hoch hinaus geht es beim Bouldern nicht. Bei fünf Metern ist meist Schluss. Was dieser Klettervariante an Höhe fehlt macht sie an Technik und Variation wett.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Bouldern?

Das Bouldern ohne Sicherungsseil und Klettergurt in geringer Höhe erfreut sich immer größerer Beliebtheit.

Beim Bouldern kommt es darauf an, auf kürzerer Strecke intensiver zu klettern. Man trainiert dabei sowohl seine Klettertechnik, als auch die Kraftausdauer.

Da man nicht gesichert werden muss, sondern am Ende wieder weich auf der Matte landet, braucht es auch keinen Partner. Statt dessen kann man auch allein sein Können unter Beweis stellen.

Bouldern geht sowohl drinnen und draußen. Fast jede Kletterhalle hat einen eigenen abgetrennten Boulderbereich. Da der Sport immer beliebter wird, sprießen mancherorts auch schon eigene Boulderhallen aus dem Boden.

In der freien Natur gibt es auch einige kleine Felsen. Beliebtestes Bouldergebiet liegt in Fountainebleau bei Paris. Viel an Material braucht es hier nicht. Lediglich die Kletterschuhe, so genanntes Shalk (Magnesium) für die Finger, um nicht zu schnell vom Felsen abzurutschen, und eine mobile Bouldermatte. Sie ist recht sperrig, aber unerlässlich um auch draußen auf kleiner Höhe sicher zu klettern.

Für Anfänger und Fortgeschrittene

Im Gegensatz zum Klettern in luftiger Höhe, müssen Einsteiger nicht erst die Sicherungstechnik mit dem Seil erlernen. Zudem braucht man weniger Ausrüstung, vor allem in der Halle. Ein paar Kletterschuhe und das wars. Der Unerfahrene kann sich an einfache Schwierigkeitsgrade herantasten und sich ausprobieren.

Allerdings braucht man gerade zu Beginn ein wenig mehr Geduld als beim klassischen Klettern. Denn auch einfachere Boulderrouten erfordern ein wenig technisches Geschick. Doch vor allem in der Halle ist man selten allein ist und man hilft sich gegenseitig damit wie die Route zu bewältigen ist.

Gerade das ist der Vorteil am Bouldern für Erfahrene. Auf einer sehr kurzen Strecke können intensiv die Fähigkeiten getestet und verbessert werden.

Boulder-Geschichte

Der erste Boulderparcour entstand 1947 in Fountainebleau. Hier entstand die Schwierigkeitsscala für Boulderrouten, die so genannte Fountainebleau-Skala (FB), die inzwischen weltweit verwendet wird.

In den 1950er und 60er Jahren entwickelte sich die Sportart weiter. John Gill aus den USA entwarf einen speziellen Bewegungsstil für das Bouldern, der Kraft, Dynamik und Technik miteinander kombiniert.

Heute wird das Bouldern als Freizeitsport angesehen. Es gibt aber inzwischen auch spezielle Vereine und seit 1991 eine eigene Weltmeisterschaft.

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