Streifen auf der Brust

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 15. Dezember 2014
Gesundpedia.deSymptome Streifen auf der Brust

Eine makellos schönes, ebenmäßiges Hautbild kann im Laufe des Lebens durch verschiedene Einflüsse so verändert werden, dass sich ästhetisch störende Irritationen ausbilden. Diese müssen sich nicht immer als Narben oder als auffällige Verfärbungen darstellen, sondern werden ebenso häufig als Streifen auf der Brust sichtbar.

Inhaltsverzeichnis

Was sind Streifen auf der Brust?

Die Streifen auf der Brust sind den Hautveränderungen am Bauch, den sogenannten Schwangerschaftsstreifen sehr ähnlich. Diese Anomalien werden im medizinischen Sprachgebrauch auch als stria cutis distansae oder striae cutis atrophicae bezeichnet und sind im Volksmund gleichermaßen als Dehnungsstreifen bekannt.

Hinter diesen Begriffen verbergen sich in der Übersetzung aus dem lateinischen Wortschatz die Streifen als striae, die Überdehnung als distensae und die Haut als cutis. In der Regel sind die Streifen auf der Brust eine Reaktion der Haut auf eine erhöhte mechanische Dehnung. Die Haut wird durch unterschiedliche Ursachen so extrem gespannt, dass es zu natürlichen Rissbildungen kommt. Diese Streifen auf der Brust sind irrtümlicherweise nicht nur bei weiblichen Brüsten zu finden.

Ursachen

Die Ursachen für die Ausprägung von Streifen auf der Brust auf der männlichen und weiblichen Brust sind sowohl innerer als auch äußerer Art. In diesem Zusammenhang können die Streifen auf der Brust dadurch entstehen, dass sich zum Beispiel während einer Schwanger- und anschließenden Mutterschaft das Drüsengewebe so stark vergrößert hat, dass es zu einer Überdehnung der Haut kam.

Nicht wenige Frauen bemerken eine Zunahme des Brustvolumens bereit zu Beginn der Schwangerschaft. Eine weitere Kausalität zwischen den Streifen auf der Brust ist ebenfalls dann gegeben, wenn Einlagerungen zu Fettgewebe (durch eine Zunahme an Körperfett) zu einer Größenzunahme der Brust führen. Danach sind die Streifen auf der Brust auch bei den Männern nicht selten. Manchmal sind auch innere oder erbliche Faktoren sowie Erkrankungen für Streifen auf der Brust verantwortlich.

Diagnose und Verlauf

Die Streifen auf der Brust, welche anhand einer visuellen Begutachtung diagnostisch eindeutig festgestellt werden können, sind eine Folge vieler natürlicher physiologischer Vorgänge in der Haut. Wenn es durch eine Volumenzunahme der einzelnen Hautzellen in der Lederhaut zu einer übermäßigen Spannung kommt, kann diese durch die darüber liegenden kollagenen Fasern nicht mehr abgefangen werden. Die kollagenen Fasern sind die grundlegenden Bestandteile des Bindegewebes.

In Folge der Überbeanspruchung der normalerweise äußerst elastischen und widerstandsfähigen bindegewebigen Hautschicht bilden sich mehr oder weniger breite Risse aus. Da die Haut durch das Dehnen an diesen Stellen recht dünn geworden ist, verfärbt sie sich und tritt als optisch auffällige Streifen auf der Brust hervor.

Die typischen Verfärbungen sind zunächst rötlich-blau und verblassen nach einer gewissen Zeit. Übrig bleiben die Streifen auf der Brust mit einer narbenähnlichen Beschaffenheit.

Behandlung

Grundsätzlich muss gesagt werden, dass sich die Streifen auf der Brust als Dehnungsstreifen nicht komplett zurückbilden. Ist die Haut einmal gerissen, bleiben die Streifen auf der Brust erhalten. Im Rahmen der diagnostischen Möglichkeiten können die Hautärzte, Homöopathen oder Fachkosmetiker lediglich solche Maßnahmen anbieten, mit denen die Streifen auf der Brust etwas kaschiert werden können oder sich in deren Auffälligkeit reduzieren lassen.

Um die Streifen auf der Brust weitgehend entfernen zu können, werden gegenwärtig hochmoderne Verfahren auf der Basis der Lasertechnologie angewendet. Die Streifen auf der Brust werden dabei wie Narben behandelt und mit der sogenannten fraktionalen Lasertherapie zum Verbleichen gebracht werden. Außerdem ist die Haut nach dieser Therapie glatter und nicht mehr so narbig.

Während des Einwirkens des Laserstrahl wird die Haut bei Streifen auf der Brust nicht nur oberflächlich verschönert. Recht effektiv gegen Streifen auf der Brust kann ein zusätzliches Straffen der Haut sein.

Weitere Methoden, um die Intensität der Streifen auf der Brust zu verringern, sind meist äußerlicher Art. Ganz spezielle Säuren wie die Vitamin-A-Säure oder die Trichloressigsäure können in gut verträglicher, niedriger Konzentration das Hautbild bei Streifen auf der Brust verbessern.

Einzelne Ärzte bieten zudem Vitamin-A-Säure zur peroralen Einnahme sowie die Mesotherapie auf der Grundlage von örtlich verabreichten Injektionen an. Erweitert werden diese Lösungen gegen Streifen auf der Brust durch die Kryotherapie, bei der die Wirkung extrem kalter Temperaturen ausgenutzt wird.

Rezeptfreie Medikamente gegen Streifen auf der Brust


Vorbeugung

Um eine effiziente Vorbeugung gegen Streifen auf der Brust gewährleisten zu können, sollte eine massive Zunahme an Körpergewicht vermieden werden. In diesem Zusammenhang geht es bei Streifen auf der Brust um eine extreme Schwankung des Körpergewichts.

Während der Schwangerschaft und des Stillens sind verschiedene Salben und Cremes gegen Streifen auf der Brust sinnvoll. Diese Substanzen werden einmassiert und machen die Haut geschmeidiger und dehnungsfähiger, sodass die Streifen auf der Brust durch die erhöhte Elastizität nicht entstehen können.

Bücher über Streifen auf der Brust und Schwangerschaft

Weitere Infos

Das könnte Sie auch interessieren:

Welche Erfahrungen und Hinweise haben Sie zum Thema Streifen auf der Brust?

Name oder Pseudonym:

E-Mail: (optional)

(wird nicht angezeigt, nur notwendig, wenn aktuelle Gesundheitsinformationen erwünscht werden)

Kommentar:

(Bitte auf Groß-, Kleinschreibung und verständliche, ganze Sätze achten.)

Sicherheitsfrage: Wieviel sind 30 plus 5?