Stechen im Knie

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 10. Oktober 2016
Gesundpedia.deSymptome Stechen im Knie

Die stetigen Belastungen, denen die Gelenke in den Beinen unterliegen, sind immens. Ein Stechen im Knie kann durch verschiedene Einflussfaktoren die Beweglichkeit dieser anatomisch und physiologisch bedeutsamen Areale mit sich bringen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Stechen im Knie?

Das kurzzeitige und plötzlich auftretende Stechen im Knie oder ein anhaltender stechender Schmerz in einem oder beiden Kniegelenken werden umgangssprachlich als Knieschmerzen bezeichnet. Im Fachjargon der Mediziner ist das Stechen im Knie unter dem Fachbegriff Gonathralgie oder Gonalgie bekannt.

Das Stechen im Knie kann entweder akut oder chronisch auftreten. Beide Möglichkeiten beim Stechen im Knie tragen dazu bei, dass die Beweglichkeit des Gelenks stark eingeschränkt ist, was wiederum zu einer eingeschränkten Mobilität führt. Das Stechen im Knie wird individuell unterschiedliche wahrgenommen. Einige Patienten geben einen geringen, andere wiederum einer sehr heftigen stechenden Schmerz an.

Ursachen

Die Ursachen, durch die es zu einem Stechen im Knie kommt, sind überaus vielgestaltig und können in äußere und innere Faktoren unterteilt werden. Äußere Einwirkungen, die ein Stechen im Knie auslösen, sind hauptsächlich Verletzungen der Gelenke durch eine mechanische Kraft. Unfälle sind daher meist dafür verantwortlich, dass ein Stechen im Knie auftritt.

Im Speziellen sind es die seitlichen und die Kreuzbänder, welche beschädigt wurden und im Inneren des Kniegelenks zu Reizungen der Nerven beitragen. Dieser Vorgang äußert sich wiederum als ein Stechen im Knie. Das Stechen im Knie kann zudem auf Brüchen basieren, die nicht unmittelbar im Kniegelenk stattgefunden haben. Wenn sogenannte gelenkbildende Knochensysteme beeinträchtigt sind und Blutgefäße sowie Nerven verletzt wurden, ist ein Stechen im Knie nicht auszuschließen.

Ein chronisches Stechen im Knie begründet sich auf einer inneren Abnutzung der Gelenke, die als Arthrose bezeichnet wird. Der Knorpel des Gelenkes ist dabei "verschlissen" worden und kann seiner Funktion nicht mehr reibungslos nachkommen. Das Stechen im Knie kann hierbei auch im Ruhestadium auftreten.

Krankheiten

Diagnose und Verlauf

Die betroffenen Patientinnen und Patienten, welche unter quälenden Stechen im Knie leiden, können sich an einen versierten Facharzt wenden. Dieser setzt bewährte diagnostische verfahren ein, die teilweise recht einfach sind. Dazu gehören insbesondere das äußerliche Begutachten der Knie und die sorgfältige Prüfung der Beweglichkeit.

Treten die Schmerzen im Knie mit Begleiterscheinungen wie Schwellungen, einer Überwärmung und einer Rötung der Haut auf, ist ein entzündlicher Vorgang im Knie nicht auszuschließen. Durch minimal-invasive Eingriffe mit hochmodernen Instrumenten können die Ärzte den Ursachen von einem Stechen im Knie auf den Grund gehen.

Typische Verfahren, die sich durch eine schonende Umsetzung auszeichnen, sind in diesem Zusammenhang die Spiegelungen der Gelenke. Ergänzt werden diese Methoden beim Stechen im Knie durch die Sonografie oder den Ultraschall, die Computertomografie und die Röntgenaufnahmen. Genügen diese diagnostischen Maßnahmen noch nicht, um die Ursachen für das Stechen im Knie zu erkennen, kann die Weiterführung der Diagnostik mit der Magnetresonanztomografie oder der Szintigrafie anberaumt werden.

Behandlung

Für die Behandlung der Kniegelenke, die bei einem andauernden Stechen im Knie indiziert ist, setzen die Fachmediziner neben den medikamentösen Bestandteilen ebenfalls die Medizintechnik ein. Bei den Arzneistoffen gegen ein Stechen im Knie geht es vorrangig um solche Wirksubstanzen, welche zunächst die entzündlichen Prozesse stoppen und die Schmerzen beheben. Diese Methode ist jedoch nicht in jedem Fall als Dauerlösung gegen das Stechen im Knie geeignet.

Nur bei solchen Patientinnen und Patienten, bei denen die Verschleißerscheinungen soweit fortgeschritten sind, dass keine endgültige Therapie erbracht werden kann, bleiben die Medikamente als Dauerdosierung. Ein ganz anderes Spektrum der Behandlungsvarianten gegen das Stechen im Knie sind die Instrumente und Geräte, die sowohl für die Diagnose als auch für die Behandlung genutzt werden. Das sind bei einem chronischen oder akuten Stechen im Knie zum Beispiel die Arthroskopie. Sie werden beim Stechen im Knie für die Gelenkspiegelung verwendet.

Eine wichtige Grundlage bei der Therapie eines stechenden Schmerzes im Knie ist die fachübergreifende Kooperation verschiedener medizinischer Gebiete. Darin sind bei einem Stechen im Knie die Neurologen, die Orthopäden, die Sportmediziner und die Rheumatologen sowie die Chirurgen involviert.



Vorbeugung

Damit sich kein Stechen im Knie unerwartet einstellen kann, sollten Fehl- und Überbelastungen vermieden werden. Diese Empfehlung gilt insbesondere für alle enthusiastischen Sportler und Sportlerinnen. Aber auch im Alltag kann eine richtige Bewegung einem Stechen im Knie vorbeugen.

Durch eine Kräftigung der Kniemuskulatur sowie durch ein gesundes Schuhwerk kann kein Stechen im Knie mehr auftreten. Darüber hinaus sind abrupte und hektische Bewegung nicht gut für das Knie. Einseitige Beanspruchungen der Kniegelenke durch stetiges Stehen oder Hocken sind nicht günstig. Vor einem Stechen im Knie schützt eine gewisse Abwechslung der Belastung für die Kniegelenke.

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