Squash

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 16. November 2014
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Squash ist ein Rückschlagspiel, dass sowohl von Männern als auch von Frauen gespielt wird. Dadurch, dass es wetterunabhängig ist, ist es bei Jung und Alt eine beliebte Sportart oder einfach nur eine Trainingsalternative, um im Winter oder bei Schmuddelwetter fit zu bleiben.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Squash?

Squash wurde schon im 19. Jahrhundert in England gespielt, erlebte aber erst in den Achtziger Jahren seinen richtigen Höhepunkt in Deutschland. Überall entstanden Squash-Hallen und seither ist diese Sportart nicht mehr aus dem Trainingsbetrieb wegzudenken. Kaum eine andere Sportart lässt die Kalorien so schnell purzeln wie ein Squashmatch.

Außerdem schult es die Augen-Hand-Koordination. Also die Fähigkeit mit den Augen den schnellen Ball zu erfassen und dann mit einem Schläger in der Hand diesen zu treffen. Squash wird in einem abgegrenzten Raum mit vier Wänden gespielt.

Abgegrenzt wird es durch Wände, die aus Stein oder Beton sind und nur die Rückwand ist üblicherweise aus bruchfestem Glas. Anders als beim Tennis wird der Ball nicht über ein Netz gespielt, sondern gegen eine Wand. Von dieser prallt der kleine Gummiball dann wieder zurück ins Feld.

Material und Ausrüstung

Squash ist ein relativ günstiger Sport. Die Hallenmiete kostet kein Vermögen und auch das Equipment (Ausrüstung) hält sich im Rahmen. Lediglich ein Paar Hallensportschuhe, Trainingskleidung, Squashschläger und Bälle wird für das Squashspiel benötigt. Somit sind die wichtigsten Utensilien der Ball und der Schläger.

Der Squashball ist etwa so groß wie ein Golfball und wiegt um die 24 Gramm. Beim Squash gibt es vier verschiedene Balltypen, die sich im Sprungverhalten unterscheiden. Damit jeder weiß, welchen Ball er in der Hand hat, sind sie mit einem allgemeingültigen farbigen Punkt gekennzeichnet. Somit steht ein blauer Punkt für einen schnellen Ball, rot für mittel schnell, gelb für langsame Bälle und doppelgelb für einen sehr langsamen Ball.

Der Squashschläger sieht aus wie ein kleiner Tennisschläger. Er ist aber nicht nur kleiner, sondern auch leichter. Wie beim Tennis hat sich hier auch in den letzten Jahren viel im Materialbereich getan. Inzwischen sind die Schläger nicht mehr aus Holz, sondern aus einem leichteren Material wie Carbon oder Grafit. Auch die Schlägerkopfgrößen und Gewichtslastigkeit variieren. Eine generelle Aussage welcher Schläger, für wen geeignet ist, gibt es nicht.

Tendenziell nehmen Anfänger eher eine größere Schlagfläche. Am besten man macht ein paar Schlagübungen im Geschäft und nimmt den Schläger, der einem am angenehmsten in der Hand liegt.

Regeln

Spielgedanke

Squashfeld

Squash wird von zwei Einzelspielern oder als Doppelspiel von zwei Paaren gespielt. Der aufgebende Spieler schlägt vom Aufgabenraum aus den Ball so an die Vorderwand, dass der oberhalb der Aufgabenlinie auftrifft und von da aus in das gegenüberliegende andere Aufgabenfeld springt.

Squash ist ein sehr laufintensives und schweißtreibendes Spiel, was viel Ausdauer und Fitness benötigt.

Der Gegner schlägt den Ball an die Vorderwand zurück, bevor dieser ein zweites Mal den Boden berührt. Der Ball darf allerdings ebenso direkt aus der Luft genommen werden.

Im Spiel kann der Ball beliebig die Wände berühren. Allerdings darf der Ball nicht auf die unterste Zone der Vorderwand treffen und darf immer nur einmal auf dem Boden aufschlagen.

Aufschlag

Der Aufschlag im Squash wird stets aus einem der jeweiligen Aufschlagfelder durchgeführt. Der Aufschläger muss dabei mit einem Fuß mindestens im Aufschlagfeld stehen. Nach dem ausgeführten Aufschlag muss der Ball die frontale Stirnwand über der Aufschlaglinie treffen und dabei auf der gegnerischen Seite wieder aufkommen.

Vor dem ersten Aufschlag kann der Spieler sich die Aufschlagsseite frei auswählen. Allerdings muss er dann die Seite nach jedem gewonnen Punkt wechseln. Verliert der Aufschläger den Ballwechsel, wechselt das Aufschlagrecht auf die gegnerische Seite. Eine Ausnahme beim Squashaufschlag ist, im Gegensatz zu anderen Rückschlagsportarten, dass der Squashball vor dem Aufschlag ebenso mit dem Schläger angeworfen werden darf.

Ballwechsel

Der Ballwechsel im Squash muss nach jedem ausgeführten Schlag auf direktem oder auch indirektem Weg die Vorderwand berühren. Wird der Ball über die Seiten- und Rückwand geschlagen, gilt dies als indirekter Weg.

Anschließend darf der Ball maximal einmal auf dem Boden aufkommen, allerdings beliebig oft auf die jeweiligen Rück- oder Seitenwände aufkommen, bevor er vom Gegner zurückgeschlagen wird. Wenn der Ball die Wände oberhalb der gekennzeichneten roten Begrenzungslinien, die Begrenzungslinie selbst oder das Tin berührt, gilt der Ball als Aus.

Zählweise

Bei jeder Zählweise im Squash ist prinzipiell zu beachten, dass jedes Spiel über drei Gewinnsätze gespielt wird. Demnach hat der Spieler gewonnen, der als erster drei Sätze für sich entscheiden kann.

Die derzeit aktuelle Zählweise geht bis 11. Dabei zählt jeder Punkt, egal bei welchem Spieler das Aufschlagrecht liegt. Für einen normalen Gewinn eines Satzes benötigt jeder Spieler 11 Punkte. Ist der Spielstand 10:10 wird weiter im Modus eines Tie-Breaks gespielt. Dabei gewinnt derjenige Spieler, der als erstes 2 Punkte Vorsprung besitzt (z. B. 15:13, 22:20 usw.).

Technik und Übungen

Wie in jedem Rückschlagspiel kommt es beim Squash auch auf die Spieltaktik an. Diese gewinnt man aber erst durch viel Übung. Nicht wer den härtesten Schlag hat, gewinnt, sondern Taktik und Spielwitz sind entscheidende Faktoren.

Anfänger beginnen am besten mit einem schnellen, blauen Ball. Dieser springt höher ab und lässt dem Squashspieler mehr Zeit beim Ausholen und Schlagen. Dadurch, dass beim Squash mit den Wänden gespielt wird, gibt es unzählige Spielvarianten. Wichtig ist, dass der Ball immer in einer bestimmten Begrenzung bleibt, die mit Linien eingezeichnet ist.

Der Ball darf den Boden berühren, kann aber auch direkt Volley genommen werden, was das Spiel wieder schnell macht. Die Spieler sind ständig in Bewegung und es bleibt kaum Zeit zum Verschnaufen. Aber gerade dieses schnelle Spiel macht den Reiz des Squashsports aus.

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