Sportmassage - Leistungssteigerung und Entspannung

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 17. November 2014
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Die Sportmassage ist eine therapeutische Maßnahme im Sport. Wer sportlich aktiv ist, ist es gewohnt seine körperlichen Grenzen wieder und wieder zu überschreiten und zu erweitern. An Stelle positiver Auswirkungen, erwartet uns erst einmal der wohl bekannte Muskelkater. Längerfristig betrachtet, ist sportliche Betätigung natürlich von vielerlei Vorteil für Körper und Geist und so nimmt man das kurzweilige Unwohlsein gern in Kauf. Nun ist die Sportmassage eine Methode die in Bezug auf Leistung und Wohlbehagen Besserung verspricht.

Inhaltsverzeichnis

Leistungssteigerung durch Sportmassage

Eine Sportmassage dient der vor allem der effektiven Vorbereitung und Regeneration von Sportlern während der Trainings- und Wettkampfphasen. Die Massage soll zu einer Leistungsherstellung bzw. Leistungssteigerung des gesunden Sportlers beitragen.

Bei der Sportmassage werden beanspruchte Muskelgruppen mit Knet-, Streich- und Klopfbewegungen bearbeitet.

Wichtigstes Ziel der Massage ist die Aktivierung des Kreislauf- bzw. Stoffwechselsystems, um Schadstoffe (Stoffwechselendprodukte) schneller auszuscheiden. Dadurch wird eine rasche Regeneration der Muskulatur erreicht. Die Sportmassage ist ein geeignetes Mittel, um Muskelverhärtungen, Muskelverspannungen bzw. Muskelschmerzen zu lindern.

Eine Sportmassage ist kein Wellnessprogramm. Verspannte, harte Muskeln müssen mit Knet-, Streich- und Klopfbewegungen bearbeitet werden, um sich zu entspannen. Um großräumige Muskelpartien zu lockern, werden die Gliedmaßen gedehnt und geschüttelt. Diese Art der Massage ist für Masseur und Sportler gleichermaßen kräfteraubend.

Die Behandlung von Haut und Muskulatur kann schmerzhaft sein. Dennoch lohnt sich die Prozedur. Durch gewollte Anregung der Durchblutung heilen Muskeln schneller und sind somit auch nach geringerem Zeitabstand wieder leistungsfähig und belastbar.

Phasen der Sportmassage

Je nach Trainingsphase (Vorbereitung, Wettkampf, Regeneration) können unterschiedliche Sportmassagen zum Einsatz kommen.

Trainingsmassage

  • lockerer Beginn und stetige Intensivierung der Massagetechnik (intensive und kräftige Griffe)

Vorbereitungsmassage

  • sanfte, lockere und wärmende Massagetechnik

Zwischenmassage

  • kurze und auflockernde Massagegriffe zwischen den Aktivitäten

Erholungsmassage

  • intensive Tiefenmassage nach der körperlichen Aktivität, um den Rückfluss von Stoffwechselendprodukten zu fördern (z.B. Laktat). Wärme (Sauna, Bäder) kann die Regeneration fördern.

Technik der Sportmassage (Griffe)

Grundprinzip der Sportmassage ist die gezielte Massage (Kneten und Walken) von beanspruchten Muskelgruppen. Dabei ist zu beachten, dass die einzelnen Massagetechniken flüssig ineinander übergehen. Alle Knet-, Streich- und Klopfbewegungen sollten „aus einem Guss“ erfolgen. Hierbei steht der Wechsel von sanften und intensiven Streich- und Dehnbewegungen der Fingerspitzen, des Daumens sowie der Finger- und Handrücken im Vordergrund.

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Nicht nur Sportler müssen sich regenerieren

Geeignet ist die Methodik für Jeden der sich schwerer körperlicher Belastung aussetzt. Sei es durch Profi- oder Hobby-sport, oder bedingt durch eine bestimmte berufliche Tätigkeit. Wenn Sie gestresst, überarbeitet Feierabend machen, durch Fehlhaltung oder einseitige Belastung verursachte Verspannungen aus dem Büro mit nach Hause bringen, spricht nichts gegen eine Anwendung der beschriebenen Technik um sich am nächsten Morgen wieder fit zu fühlen.

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