Spinning

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 13. November 2014
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Spinning oder Indoor Cycling ist nach wie vor ein gefragter Kurs in Fitnessstudios. Synchron fährt eine Gruppe im Takt zur Musik das virtuelle Streckenprofil ab, das der Spinning Kursleiter vorgibt.

Bergfahrten, Sprints oder lockere Fahrten auf gerader Strecke gehören zum Spinning, wie auch Jumps, Spezialübungen, bei denen abwechselnd in sitzender und stehender Position gefahren wird, um den Puls zusätzlich in die Höhe zu treiben.

Spinning ist das ideale Ausdauertraining und jeder kann den Tretwiderstand selbst bestimmen. Gruppendynamik, Musik und Motivation des Trainers spornen die Sportler, bei der meist einstündigen Trainingseinheit im Spinning, zu Höchstleistungen an.

Inhaltsverzeichnis

Material und Ausrüstung

Wer an einem Spinning Kurs neu teilnimmt, sollte ein paar Minuten vor dem Trainingsbeginn erscheinen, damit sich der Kursleiter Zeit nehmen kann, die individuellen Einstellungen am Spinning Sportgerät vorzunehmen. Es lässt sich die Sattelhöhe, die Lenkerhöhe und die Entfernung zwischen Sattelspitze und Lenkergriff individuell anpassen, um eine optimale Sitzposition während der Trainingseinheit beim Spinning zu gewährleisten.

Gewöhnungsbedürftig für viele Beginner ist beim Spinning die feststehende Nabe und der somit fehlende Freilauf des Rades. Hört man beim Spinning auf zu treten, drehen sich die Pedale dennoch weiter und können zu einem unangenehmen Ruck führen, der sogar ein Verletzungsrisiko birgt. Beim Spinning ist unbedingt darauf zu achten, wenn eine Pause eingelegt werden muss, langsam auszutreten oder aber die „Notbremse“, meist ein kleiner roter Hebel zwischen Lenker und Sattel, zu nutzen, der das Schwungrad stoppt.

In der gleichen Position befindet sich meist auch das Stellrad, welches den Tretwiderstand regelt. Wer beim Spinning mit normalen Sportschuhen trainiert, kann die Rennhaken an den Pedalen nutzen, um den Fuß zu fixieren. Wer Fahrradschuhe besitzt, kann diese ebenso einsetzen und mittels des Klicksystems auf den Pedalen arretieren. Der Sattel beim Spinning gleicht meist dem eines Rennrads und ist sehr hart. Eine gepolsterte Radhose ist daher auch beim Spinning zu empfehlen.

Beim Spinning kommt es zu hohem Flüssigkeitsverlust, der während der Einheit ausgeglichen werden sollte. Ausreichend Flüssigkeit sollte beim Spinning also ebenso mitgenommen werden, wie ein Handtuch, um zwischendurch den Schweiß abzuwischen.

Technik und Training

Unsere Sportwissenschaftler empfehlen:

Die Arretierung der Füße auf den Pedalen ist wichtig, um den beim Spinning relevanten „runden Tritt“ zu erreichen. Dieser wird durch gleichmäßiges Treten bei der Abwärtsbewegung und Ziehen bei der Aufwärtsbewegung erreicht. Hierdurch werden Oberschenkelbeuger und –strecker beim Spinning gleichermaßen belastet und trainiert.

Durch Gruppendynamik und die motivierenden Takte der Musik, ist es leicht, sich beim Spinning zu überlasten. Wer sein Training kontrollieren möchte, dem sei gerade bei diesen hoch belastenden Einheiten im Spinning ein Herzfrequenzmessgerät empfohlen, um eine ständige Trainingskontrolle des Pulsbereiches zu gewährleisten. Es sollte niemals das Ziel sein, nach dieser Stunde völlig erschöpft vom Rad zu steigen, weil sonst schnell das Trainingsziel verfehlt wird.

Jeder kann den Tretwiderstand relativ einstellen. Der Trainer beim Spinning gibt das Streckenprofil vor, aber macht keine Anmerkungen, welche Widerstände exakt genutzt werden sollen. Somit kann jeder für sich selbst die optimale Belastung herausfinden.

Spinning ist ein optimales Training zur Steigerung der Ausdauer und fördert die Entwicklung der Beinkraft im Oberschenkel- und Wadenbereich. Die unterschiedlichen Fahrübungen wie Bergfahrten oder Jumps belasten jedoch auch den Schultergürtel und runden so das Training ab.

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