So finden Sie den richtigen Neoprenanzug

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 15. August 2014
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Ob Tauchen, Surfen oder Stand-Up-Paddeln – wer Wassersport betreibt, benötigt einen Neoprenanzug. Je nach Wassersportart, gibt es Neoprenanzüge, die auf deren spezielle Bedürfnisse ausgelegt sind. Vor dem Kauf gilt es also zu entscheiden, wofür Sie den Neoprenanzug hauptsächlich benutzen möchten.

Inhaltsverzeichnis

Warum benötigt man einen Neo?

Wenn der Neo richtig sitzt, bietet er unabhängig von der Sportart vielfachen Schutz.

Der Neoprenanzug soll im Wasser vor Unterkühlung schützen. Ohne die wärmende "zweite Haut" würde der Mensch in kalten Gewässern rasch auskühlen und bei längerer Dauer ernsthaften Schaden nehmen.

Allerdings sollten Wassersportler auch in warmen Gewässern auf einen dünneren Neo nicht verzichten. Denn dieser schützt nicht nur vor Unterkühlung, sondern auch vor der gefährlichen UV-Strahlung der Sonne.

Der Anzug kann jedoch nicht nur vor einem Sonnenbrand, sondern auch vor Verletzungen durch scharfkantige Felsen oder die giftigen Tentakel (Nesselzellen) einer Qualle schützen.

Nassanzüge für Wasserski und Stand Up Paddeln

Wasserskifahrer, Schwimmer, Surfer oder Stand Up Paddler verwenden meist einen so genannten Nassanzug. Dieser hat eine geringe Isolierung und wird daher eher in wärmeren Gewässern genutzt. Der Nassanzug ist wasserdurchlässig und eng am Körper anliegend. Er zählt zudem zu den günstigeren Modellen.

Trockenanzüge fürs Tauchen

Neben dem Nassanzug gibt es auch den Trockenanzug. Er ist fast viermal so teuer wie der Nassanzug. Seine Besonderheit liegt jedoch darin, dass er die Haut im Wasser trocken lässt, da er wasserundurchlässig ist.

Auch beim Trockenanzug gibt es noch verschiedene Modelle. Wer in besonders kalten Gewässern tauchen möchte, sollte eher zu einem Trockenanzug mit Eigenisolation greifen. Trockenanzüge ohne Eigenisolation isolieren die Haut nur wenig. Die Folge: der Körperschweiß kondensiert und der Anzug wird nach einer Weile feucht.

Halbtrockenanzug für Unentschlossene

Ein Mittelweg zwischen Trocken- und Nassanzug ist der Halbtrockenanzug. Er verfügt an Hals, Füßen und den Händen über doppelte Dichtmanschetten. Dies bewirkt, dass die Wasserdurchlässigkeit verringert ist und die Isolierfähigkeit höher ist als bei dem Nassanzug. Er ist damit zwar auch teurer als ein Nassanzug, aber noch deutlich günstiger als der Trockenanzug.

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