Snowboarden

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 17. November 2014
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Snowboarden oder Snowboarding bezeichnet eine Wintersportart, bei der der Sportler oder die Sportlerin mittels einem Snowboard (einem skateboardähnlichen Gleitbrett, dass allerdings größer und anders geformt als ein Skateboard und wie Ski mit Bindungen für die Füße ausgestattet ist) auf Schnee fährt, Kunststücke macht, springt oder auch alles vermischt.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Snowboarden?

Dabei kann entweder wie beim Skifahren einen Hang hinab gefahren werden oder wie beim Skateboarden in einer Halfpipe. Das Snowboarden wird oft in einem Atemzug mit dem Skifahren genannt, allerdings sind Technik und Herkunft unterschiedlich. So hat das Snowboarden seine Ursprungsidee zwar im Wintersport, die eigentliche Entwicklung von fahr- und gleitfähigen Snowboards wurde allerdings eher durch das Surfen motiviert. Auch Fahrtechnik und Balance sind beim Snowboarden dem Surfen um einiges ähnlicher als dem Skifahren.

Material und Ausrüstung

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Heutige Snowboards sind - je nach bevorzugtem Fahrstil - zwischen einem und zwei Meter (Ausnahmefälle) lang und bestehen aus einem Kern, der wahlweise aus Holz, Schaumstoff, Aluminium oder auch Karbon besteht, wobei Holz das am häufigsten verwendete Material darstellt. Fieberglas wird auch gelegentlich eingesetzt, um dem Board mehr Stabilität und Elastizität zu gewähren, was sich beispielsweise bei Sportbögen ebenfalls bewährt hat.

Auf der Unterseite des Boards befindet sich der Fahrbelag, der eine hohe Gleitfähigkeit gewähren muss und gleichzeitig genug Haftung, um nicht die Kontrolle über das Sportgerät zu verlieren. Außerdem muss er Schutz vor Schäden gewähren, was es oft schwierig macht, alle Eigenschaften miteinander zu verbinden. Der Belag der Fahrfläche ist für gewöhnlich aus Polyethylen (einem Kunststoff-Polymer, dass unter anderem auch zur Herstellung von Getränkeflaschen verwendet wird), dass erst verflüssigt und dann auf das Bord aufgetragen wird.

Als Grafitbelag wird ein solcher Belag bezeichnet, wenn der Rußanteil mindestens 15% beträgt. Das soll dazu führen, dass durch die Reibung auf der Fahrfläche entstandene Ladung als Strom abfließen kann, da der Belag nun leitfähig ist. Dadurch wird verhindert, dass Schmutzpartikel angezogen werden, welche die Gleitfähigkeit verringern und den Fahrbelag beschädigen können. Stahlkanten an den Seiten des Snowboards - welches wie Skier talliert ist, also geschwungene Seiten besitzt - ermöglichen den Halt auf der Piste und Kurvenfahren.

Auf der Oberseite befinden sich Bindungen für die Snowboardschuhe, welche verhindern, dass der Fahrer einfach so sein Brett verliert. Bei der einer gewissen Belastung in die "falsche" Richtung öffnen sich die Bindungen jedoch, um zu verhindern, dass sich der Fahrer die Knöchel bricht. Snowboardschuhe dienen außerdem der Kraftübertragung vom Fahrer auf das Snowboard, womit dieser überhaupt in der Lage ist, dieses beim Snowboarden zu steuern und zu kontrollieren.

Technik, Training und Übungen

Beim Snowboarden gibt es zwei Standpositionen auf dem Board, die mit den Namen "regular" und "goofy" bezeichnet werden. Regular ist die Position, wenn sich der linke Fuß vorne befindet, goofy, wenn der rechte vorne ist. Es gibt dabei aber weder eine "bessere" noch eine "einfachere" Position. Womit der Sportler besser fährt, ist ein rein subjektives Kriterium und hat auch nichts mit der präferierte Hand bzw. dem präferierten Fuß des Fahrers zu tun.

Gefahren wird nach Möglichkeit auf der Kante des Boards, da so ein flexibles Kurvenfahren und eine kontrollierte Geschwindigkeitsregelung ermöglicht wird. Die Lenkung des Boards funktioniert durch Gewichtsverlagerung des Körpers. Gebremst wird durch Querstellung des Boards zum Hang und durch einkannten des Boards wird ein Wegrutschen bei bloßem Stehen am Berg verhindert.

Darüber, ob Snowboarden "schwieriger" als Skifahren ist, bestehen unterschiedliche Meinungen. Erfahrungsgemäß dauert es bei den meisten Leuten etwas länger, bis erste Sicherheiten und Balance beim Snowboarden im Vergleich zum Skifahren eintreten. Dies hängt allerdings meist damit zusammen, dass die Unfähigkeit, die Beine getrennt zum Balanceausgleich zu verwenden, sehr ungewohnt ist.

Anfängerstunden bestehen für gewöhnlich aus Balanceübungen und langsamem Kurvenfahren und Drehungen, da diese essenziell für das sichere Fahren auf der Piste sind. Auch das Aufstehen nach Stürzen wird "geübt", da es im Vergleich zum Skifahren anfänglich ein wenig komplizierter erscheint.

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