Slacklining – der neue Trendsport

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 15. August 2014
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Slacklining ist der neue Trendsport schlechthin. Doch es ist nur ein Sport für sehr geduldige Menschen. Man sollte als Anfänger zu Beginn nicht zu viel erwarten, sondern sich langsam, mit kleinen Schritten, vorarbeiten und nicht demotivieren lassen. Die Hauptsache ist, dass es Spaß macht! Hier sind einige Anfängertipps:

Inhaltsverzeichnis

Aufhängen der Slackline

Wenn man die Slackline die ersten Male befestigt, sollte sie möglichst straff sein. Das bedeutet, dass zwischen den zwei Bäumen (oder anderen Fixierungsmöglichkeiten) ein Abstand zwischen drei und sieben Metern bestehen sollte, damit die Slackline straff genug und damit stabiler ist.

Damit zudem keine Verletzungen bei Stürzen entstehen, sollte die Slackline nur auf Kniehöhe befestigt werden. Darüber hinaus ist auch die Breite der Line wichtig. Sie sollte weder zu dünn (< 2,5 cm) noch zu breit (> 5 cm) sein. Ist sie zu dünn, so schneidet sie schmerzvoll in die Fußsohlen, ist sie zu breit, verliert man das Gefühl für den „Linienverlauf“. Optimal wäre eine Breite von 3 bis 4 cm. Wichtig als Anfänger ist es mit dem Sport barfuß zu beginnen, damit man schon gleich von Beginn an ein Gefühl für die Linie bekommt.

Aufsteigen auf die Slackline

Slacklining - eine hervorragende Koordinationsschulung.

Zu Beginn sollte man an einem der Enden der Line aufsteigen, damit man sich zu Beginn noch an der jeweiligen Fixierungsgegebenheit festhalten kann. Danach arbeitet man sich langsam zur Mitte vor. Hierbei wird das Unterfangen jedoch stetig wackeliger und instabiler.

Beim Aufsteigen sollte man versuchen, zunächst nur einen Fuß auf die Line zu setzen und dann mit ein wenig Schwung sich aufzurichten. Dabei sollte der Fuß immer gerade sein, also in dieselbe Richtung wie die Slackline zeigen. Mit dem anderen Bein wird dann das Gewicht ausgeglichen.

Ein nützlicher Trick ist es hierbei, mit den Augen einen Punkt vor einem zu fixieren und nicht hinunter zu gucken. Dadurch ist es einfacher, das Gleichgewicht zu halten. Als Anfänger sollte man zunächst nur das Aufsteigen und das Gleichgewicht-auf-einem-Bein-halten üben, um den Gleichgewichtssinn zu trainieren.

Bei der Körperhaltung am Anfang ist es einfacher, wenn man das Knie des Standbeins leicht anwinkelt. Dadurch ist es sehr viel einfacher das Gewicht auszubalancieren als bei einem durchgedrückten Bein. Die Hüfte sollte möglichst gestreckt und der Rücken gerade sein, jedoch ohne ein Hohlkreuz zu bilden. Dazu ist es am besten die Arme weit auszustrecken und etwa auf Schulterhöhe zu halten, um möglichst gut das Gewicht auszugleichen.

Erste Schritte auf der Slackline

Wenn man das Stehen auf der Line mittlerweile gut beherrscht, kann man als nächstes die ersten Schritte Richtung Mitte machen. Dabei sollte man aber sehr langsam vorgehen und sich vor allem hier nicht entmutigen lassen, wenn man öfter von der Line fällt.

Beim erfolgreichen Gehen auf der Line ist es notwendig, dass zunächst beim Stehen auf beiden Füßen das gesamte Gewicht auf dem vorderen Fuß liegt, bevor man den hinteren Fuß hebt.

Nach dem Heben, sollte das freie Bein erst wieder zum Finden des Gleichgewichts genutzt werden, bevor man es vor den vorderen Fuß setzt. Auch der neue vordere Fuß soll stets in Richtung der Slackline stehen und nicht quer zu ihr.

Als Anfänger sollte man zudem noch wissen, dass es am Anfang relativ unwichtig ist, wieviele Schritte am Anfang auf der Slackline gemacht wurden. Viel wichtiger ist, wie lange man zeitlich gesehen auf der Line stand ohne herunterzufallen. Das Gleichgewicht so lange halten zu können ist nämlich die Basis für ein erfolgreiches Slacklining.

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