Schienbeinschmerzen

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 12. Februar 2015
Gesundpedia.deSymptome Schienbeinschmerzen

Grundsätzlich wird jeder Schmerz als unangenehm empfunden. Nicht selten kommt es aufgrund der Schmerzen zu einer erheblichen Beeinträchtigung im alltäglichen Leben. Besonders deutlich wird diese Tatsache am Beispiel der Schienbeinschmerzen.

Inhaltsverzeichnis

Was sind Schienbeinschmerzen?

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In der modernen Medizin versteht man unter Schienbeinschmerzen in erster Linie alle Arten von Schmerzen, welche im vorderen Bereich der Unterschenkel in Erscheinung treten. Zusammen mit dem Wadenbein bildet das Schienbein eine Einheit.

Darüber hinaus wird der Kopf des Schienbeins als ein wesentlicher Bestandteil der Kniegelenke angesehen. Hieraus resultierend werden auch Schmerzen im Bereich der Kniegelenke nicht selten als Schienbeinschmerzen angesehen. Die Schienbeinschmerzen können vor allem bei unerfahrenen Sportlern als eine Folge von Überbelastung in Erscheinung treten.

Ursachen

Sofern die Schienbeinschmerzen als ein Resultat von Überbelastung in Erscheinung treten, spricht man in der modernen Medizin von einem Schienbeinkantensyndrom. Ein Schienbeinkantensyndrom tritt beispielsweise immer dann in Erscheinung, wenn die Betroffenen plötzlich sehr stark an Gewicht zugelegt haben.

Grundsätzlich bezeichnet ein Schienbeinkantensyndrom eine Entzündung der Muskeln im Bereich des Schienbeins. Sofern die vorliegende Entzündung nicht fachgerecht behandelt wird, kann sich auch die Knochenhaut im Bereich des Schienbeins entzünden. Die Schienbeinschmerzen würden in diesem Fall spürbar stärker werden.

Nicht selten zeichnen sich auch diverse Krankheitserreger für das Auftreten von Schienbeinschmerzen verantwortlich. So werden beispielsweise Viren oder Bakterien als eine der häufigsten Ursachen für Schienbeinschmerzen angesehen. Aus diesem Grund sollte vor allem im Anschluss an eine Operation im Bereich der Beine die Hygiene nicht vernachlässigt werden.

Eine unfallbedingte Fraktur des Schienbeins kann ebenfalls für das Auftreten von Schienbeinschmerzen verantwortlich sein. Sowohl leichte als auch starke Schienbeinschmerzen sollten nicht vernachlässigt werden. Oftmals kann eine schwerwiegende Grunderkrankung als eine mögliche Ursache für das Auftreten von Schienbeinschmerzen angesehen werden. Hierzu zählen in erster Linie sowohl Tumore im Bereich der Beine als auch neurologische Erkrankungen. Damit die Schienbeinschmerzen zuverlässig behandelt werden können, ist die Erarbeitung einer aussagekräftigen Diagnose von wesentlicher Bedeutung.

Diagnose und Verlauf

Sofern ein Patient unter Schienbeinschmerzen leidet, wird der Ermittlung der Krankengeschichte ein besonders hohes Maß an Aufmerksamkeit beigemessen. Eine umfangreiche Befragung des Patienten ist daher unumgänglich. Sofern die Erhebung der Krankengeschichte abgeschlossen ist, wird der betroffene Unterschenkel einer näheren Betrachtung unterzogen. Nur so kann der Arzt mögliche Bewegungseinschränkungen oder Fehlstellungen der Knochen feststellen. Durch einen Einsatz von bildgebenden Verfahren können innere Verletzungen sichtbar gemacht werden. Aus diesem Grund wird oftmals die Anfertigung eines Röntgenbilds in Erwägung gezogen. Alternativ kann auch eine Computertomografie durchgeführt werden. In den meisten Fällen wird auch ein Blutbild angefertigt. Eventuell vorhandene Entzündungen können somit besonders leicht ermittelt werden. Im Anschluss an die Erstellung einer Diagnose können die Schienbeinschmerzen zielgerichtet behandelt werden.

Behandlung und Therapie

Welches Therapieverfahren zur Behandlung von Schienbeinschmerzen in Erwägung gezogen wird, hängt in erster Linie stark von den Ursachen ab. Sofern sich eine Entzündung für das Auftreten von Schienbeinschmerzen verantwortlich zeichnet, werden in den meisten Fällen entzündungshemmende Schmerzmittel (Antiphlogistika) verordnet. Alternativ können auch entzündungshemmende Salben eingesetzt werden. Damit ein möglichst optimales Ergebnis erzielt werden kann, dürfen sich die betroffenen Patienten keiner größeren Belastung aussetzen.

Im Rahmen der Behandlung kommen nicht selten auch spezielle Bandagen oder Verbände aus Gips zum Einsatz. In Bezug auf die Behandlung von Schienbeinschmerzen wird in der modernen Medizin immer wieder auf ein Behandlungsverfahren der besonderen Art vertraut. So sollen sowohl Wärme als auch Kälte den Heilungsprozess aktiv unterstützen.

Ein operativer Eingriff wird nur in Erwägung gezogen, sofern die Schienbeinschmerzen auf einem Bruch basieren. Da die bereits erwähnten Behandlungsmethoden nicht selten mit starken Risiken und Nebenwirkungen verbunden sind, erfreuen sich vor allem die klassischen Naturheilverfahren einer wachsenden Beliebtheit. Ein Einsatz von klassischen Naturheilverfahren sollte jedoch nur dann in Erwägung gezogen werden, wenn die Schienbeinschmerzen auf einer funktionalen Störung basieren.

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Vorbeugung

Damit die Scheinbeinschmerzen gar nicht erst in Erscheinung treten, sollte vor allem im Anschluss an eine körperliche Betätigung der Aspekt der Regeneration nicht vernachlässigt werden. So sollte der Muskulatur am Bein eine Ruhephase von mindestens zwei Tagen gegönnt werden.

Regelmäßige Kräftigungsübungen können die Muskulatur im Bereich der Beine gezielt an die gestellten Anforderungen anpassen. Aus diesem Grund sollten vor allem unerfahrene Sportler möglichst oft barfuß laufen. Der direkte Kontakt zum Boden stärkt die Muskulatur im Bereich der Beine und beugt somit aktiv einer möglichen Überbelastung vor.

Im Rahmen der körperlichen Betätigung sollte stets auf ein geeignetes Schuhwerk geachtet werden. Durch die Anwendung einer geeigneten Lauftechnik kann das Auftreten von Schienbeinschmerzen ebenfalls verhindert werden.

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