Sauna

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 31. März 2014
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Die Sauna findet ihren Ursprung in Finnland und bedeutet frei übersetzt Erdgrube, die mit heissen Steine erhitzt wurde. Hierbei handelt es sich um einen Raum, der komplett aus Holz besteht. Ein Ofen sorgt für Temperaturen zwischen 80 bis 100° Celsius. In der Sauna befinden sich Liegeflächen, die ebenfalls aus Holz sind. Die Bänke sind unterschiedlich hoch.

Inhaltsverzeichnis

Sauna ist gut für die Gesundheit

Der regelmäßige Gang in die Sauna hat viele Vorteile.

Die Vorteile eines Saunaganges sind sehr vielfältig. In erster Linie dient der Besuch einer Sauna der Entspannung. Dafür sorgen viele verschiedene Aufgüsse, wie zum Beispiel Latschenkiefern- oder Melissenöl.

Ebenso empfiehlt es sich, den stressigen Arbeitsalltag mit einem Saunabesuch ausklingen zu lassen. Darüber hinaus dient er der Körperreinigung, denn ein Saunabesuch wirkt sich entschlackend auf den Körper aus und macht die Poren frei. Des weiteren wird das Immunsystem gestärkt und die Abwehrkräfte arbeiten auf Hochturen.

Auch der Kreislauf wird in der Sauna ordentlich in Gang gebracht und treibt den Blutdruck ordentlich in die Höhe. Deshalb sollte bei Bluthochdruck ein Besuch in der Sauna vermieden werden. Des weiteren ist der Saunabesuch am Abend förderlich für einen guten Schlaf. Menschen mit Gelenkbeschwerden fühlen sich danach deutlich besser.

Außerdem wirkt es Fitness- und Leistungssteigernd. Bei jedem Saunagang ist es unbedingt erforderlich, während der Ruhephase den Körper mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen, hierfür eignen sich Mineralwässer, sowie Fruchtsaftschorlen am besten. Auch ein Schälchen Obstsalat ist der Erholung während der Ruhezeit sehr dienlich.

Es hat sich gezeigt, das zum Beispiel Schwangere, die regelmäßig saunieren, weniger Probleme in der Schwangerschaft haben. Auch für Babys ab dem Alter von drei Monaten ist ein kurzer Saunagang Entspannung pur. Ein Besuch in der Sauna lohnt sich für Menschen jeden Alters immer, denn wenn Sie gestreßt in die Sauna gehen, Sie kommen garantiert entspannt wieder nach Hause.

Sauna ist gut für Sport und Training

Sport und Sauna lassen sich nicht so gut miteinander verbinden, denn durch den Sport ist der Körper schon sehr stark beansprucht, zum Beispiel nach einem Fussballspiel. Ärztliche Empfehlungen haben gezeigt, dass es besser ist, dem Körper nach dem Sport zunächst eine Erholungspause von mindestens zwei Stunden zu gönnen, bevor es in die Sauna gehen soll. Denn durch die Anstrengung beim Sport wird das Streßhormon Cortisol vermehrt ausgeschüttet. Dies führt dazu, dass sich das Immunsystem abschwächt. So würde ein Saunagang direkt nach dem Sport den Organismus nur zusätzlich belasten, anstatt ihn zu entspannen.

Verhaltensregeln in der Sauna

Wer sich sich für einen Besuch in der Sauna entscheidet, sollte einige Verhaltensregeln beachten. Vor dem ersten Saunagang muss der Körper ausgiebig mit Duschgel eingeseift und abgeduscht werden. Außerdem ist die Sauna eine Nacktzone, das bedeutet, dass Badehosen sowie Badeanzüge und Bikinis absolut tabu, Bademantel und Frottierhandtuch aber erlaubt sind, gerade für die Benutzung der Liege- Sitzflächen in der Sauna.

Um Fusspilz zu vermeiden, sollten im Nassbereich der Sauna unbedingt Badelatschen getragen werden. Sporttaschen sollten in den Umkleidekabinen gelassen werden. Nach jedem Saunagang sollte der Körper unter der Dusche langsam abgekühlt werden, am besten von den Füssen zum Herzen hin.

Unbedingt zu respektieren ist die Intimsphäre des Saunagängers. Unterhaltungen sollten, wenn möglich während des Saunierens vermieden werden, denn die Sauna soll ein Ort der Ruhe und Entspannung sein.

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