Reiki

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 16. September 2016
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Die meisten Menschen kennen wahrscheinlich den Zustand, sich völlig ausgelaugt zu fühlen. Dann wird nach Möglichkeiten gesucht, neue Kraft und Energie zu tanken. Die asiatischen Traditionen haben sehr erfolgreich erforscht, wie es mit Reiki, der sanften Entspannungsmethode, möglich ist, die Lebensenergie zu stärken oder zu harmonisieren und dem Körper zu lernen, sich selber zu heilen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Reiki ?

Das Wort Reiki stammt aus dem Japanischen. "Rei" heißt wörtlich übersetzt Seele oder Geist und „Ki“ Essenz oder Energie. Zusammengefasst steht die Bezeichnung für „universelle Lebensenergie“.

Bei Reiki handelt es sich um eine alte traditionelle heilende Methode, die auf der körperlichen, emotionalen, mentalen und spirituellen Ebene wirkt. Die Entspannungsmethode sorgt für eine Energetisierung und Harmonisierung des Energiehaushaltes. Die Energiebahnen werden dabei in Schwingung versetzt, wodurch die Selbstheilungskräfte aktiviert werden.

Reiki dient der Entspannung sowie der körperlichen und geistigen Heilung. Reiki kann von jedem erlernt werden, da keine Vorkenntnisse erforderlich sind.

Anwendung und Funktion

Reiki kann in der Form einer Kurz-Behandlung erfolgen, um bei akuten gesundheitlichen Störungen eine Linderung zu bringen. Zudem stehen Ganzkörperbehandlungen zur Verfügung, die meistens bei schweren chronischen Erkrankungen oder sehr belastenden Beschwerden zum Einsatz kommen. Die Kurz-Behandlung dauert jeweils bis zu einer halben Stunde und eine Voll-Behandlung bis zu 1,5 Stunden. Die Behandlung benötigt keine konventionelle Diagnose. Laut Reiki soll die entsprechende Stelle im energetisch erkrankten Organismus selbsttätig gefunden werden. Von den einzelnen Energiezentren aus wird die heilende und stärkende universelle Energie ebenfalls in andere Körperregionen weitergeleitet.

Die Harmonisierung der seelischen und geistigen Befindlichkeit des Betroffenen fördert den körperlichen Heilungsprozess. Doch er sollte damit rechnen, dass durch eine Reiki-Behandlung zunächst einmal der Erst-Verschlimmerungs-Effekt eintritt, der nur der Beweis für eine wirksame Behandlung ist. Der Körper ist bereit, auf die Behandlung zu reagieren.

Bei akuten Störungen ist es empfehlenswert, dass sie vier Tage lang hintereinander durchgeführt wird, damit sich eine Heilung einstellt. Bei starken psychischen Belastungen ist es möglich, dass es anfangs zum emotionalen Schub kommt, was ebenso lediglich die hervorgerufenen Veränderungen aufgrund der zugeführten Energie verdeutlicht. Bei starken und chronischen Beschwerden sind mehrere Anwendungen erforderlich. Die universelle Lebensenergie bewirkt:

  • Abbau von Stress und Beseitigung von Ängsten
  • Entspannung, innere Stärke und Gelassenheit
  • gesteigerte Konzentration und Lernfähigkeit
  • Intensivierung und Harmonisierung des Gefühlslebens
  • Ablegen von negativen und behindernden Denkstrukturen
  • Kreativität
  • geistige Flexibilität
  • Selbsterkenntnis und Erkennen der eigenen Lebensaufgabe

Was muss der Patient beachten?

Im Vorfeld muss bedacht werden, dass Reiki niemals den Arztbesuch oder die dort verordnete Therapie ersetzt. Die Anwendung lässt sich jedoch mit anderen Therapien und Heilmethoden sehr gut kombinieren. Die Diagnose und Behandlung sind den Ärzten und Heilpraktikern vorbehalten.

Reiki kann bei jeder medizinischen oder psychotherapeutischen Behandlung jedoch eine gute Unterstützung sein, um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und somit die Heilung zu beschleunigen. Reiki ist auch eine wunderbare Unterstützung während der Schwangerschaft und nach der Geburt.

Damit die Anwendung effektiv wird, ist es wichtig, nicht unter Zeitdruck zu sein und bequeme Kleidung zu tragen, die am besten aus Naturfasern besteht. Schmuck wie Ringe, Gürtel etc. werden vorher abgelegt und das Handy wird ausgestellt, denn selbst ein Vibrationsalarm ist nicht förderlich für die Entspannung.

Andere Methoden lassen sich ebenso gut mit Reiki kombinieren, beispielsweise Bachblüten, Schamansichte Heilmethoden etc. Es ist auch wichtig, den richtigen Reikilehrer zu finden, was ohne ein persönliches Kennen lernen nicht so einfach ist. Hier kommt es darauf an, auf die eigene Intuition und das Bauchgefühl zu hören. Eine gegenseitige Sympathie spielt bei Reiki eine wichtige Rolle.

Ablauf und Durchführung

Der Betroffene liegt bei Reiki auf dem Boden auf einer Matte und befindet sich in einer entspannten und gemütlichen Lage. Wer das Liegen als zu unbequem empfindet oder es ist aus anderen Gründen nicht möglich, kann dies dem Reiki-Lehrer mitgeteilt werden, denn die Anwendung kann auch im Sitzen erfolgen.

Der Reiki-Praktizierende stellt durch ein Handauflegen auf der Stirn fest, in welchem Zustand sich die Chakren (Energiezentren) befinden. Durch das Auflegen seiner Hand auf die anderen Energiezentren überträgt er die Energie auf sie. Die meisten Menschen spüren dadurch eine angenehme Wärme. Die Hand kann ebenso einige Zentimeter über den Körper gehalten werden.

Der Klient legt sich danach auf die Vorderseite, damit die Rückseite energetisch behandelt wird. Während der Anwendung empfiehlt es sich, sich nicht zu unterhalten, sondern den Gedanken freien Lauf zu lassen und in eine tiefe Entspannung zu gelangen. Reiki gilt als äußerst entspannend. Hierfür wird für ein angenehmes Ambiente gesorgt, beispielsweise durch das Abdunkeln des Raums und das Einschalten von Entspannungsmusik.

Nach der Anwendung sollten zwei bis drei Liter getrunken werden, beispielsweise Wasser oder Tee. Kaffee, Cola, Schwarztee und Getränke mit Zucker werden möglichst gemieden.

Nach der ersten Reiki-Behandlung kann es zu Entgiftungserscheinungen kommen, beispielsweise ein häufiges Wasserlassen, vermehrtes Schwitzen und Durchfall, aber ebenso zu einer Müdigkeit. Auch dies ist normal und zeigt lediglich, dass die Selbstheilungskräfte mobilisiert wurden und der Heilungsprozess eingeleitet ist. Daher ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sehr wichtig, damit die Schadstoffe und Abfallprodukte herausgespült werden.



Eigenleistung oder Krankenkasse - wer übernimmt die Kosten?

Die Kosten für eine Reiki-Behandlung betragen, wenn sie günstig sind, in etwa denen einer Massage, allerdings gehen sie zum Teil auch weit darüber hinaus. Daher gilt es, im Vorfeld die Preise zu vergleichen.

Die Kosten für Reiki werden wegen der nicht nachgewiesenen Wirksamkeit von der Krankenkasse oftmals nicht übernommen. Es empfiehlt sich, sich im Vorfeld bei der eigenen Krankenkasse nach der Übernahme der Kosten zu erkundigen.

Risiken, Gefahren und Komplikationen

Wer sich einer Reiki-Anwendung unterzieht, geht damit kein Gesundheitsrisiko ein. Es ist lediglich möglich, dass die Behandlung nicht anschlägt. Die bereits erwähnte Erstverschlimmerung der Symptome klingt in der Regel nach etwa einem Tag ab.

Aufgrund der meditativen Wirkung, die das Bewusstsein erhöht, kann es dazu kommen, dass Schmerz- oder Anästhesie-Medikamente in der Wirksamkeit herabgesetzt werden.

Eine derzeit ärztliche, naturheilkundliche oder psychotherapeutische Behandlung sollte unbedingt weitergeführt werden, denn Reiki unterstützt diese in der gesundheitsfördernden Wirkung. Auf die Anwendung von Kristallen sollte während der Reiki-Anwendung verzichtet werden, da der Heilungsprozess aufgrund der Energie speichernden Eigenschaften gestört werden kann.

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