Radbrille

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 16. Dezember 2014
Gesundpedia.deSportausrüstung Radbrille

Radbrillen sind speziell für das Radfahren konzipierte Brillen, die sich in der Passform, im Gestell sowie in der Scheibenform und Scheibengröße den Bedingungen und Belastungen des Radfahrens anpassen.

Inhaltsverzeichnis

Funktion von Radbrillen

Radbrillen besitzen im Gegensatz zu normalen Sonnenbrillen meist relativ große Scheiben und sind stärker gebogen. Zugleich umschließt das Gestell sowie die Scheiben die Gesichtskontur und die Augenpartie, damit keine seitliche Zugluft das Auge reizt.

Sie muss letztlich das Auge komplett umschließen, damit es zu keinen störenden Luftverwirbelungen kommt. Diese könnten eventuell Tränenbildungen hervorrufen, die die Sicht behindern.

In der Regel sind die Scheiben aus Kunststoff (wie etwa Polycarbonat). Diese sind bruchfester und in der Regel auch leichter als gläserne Scheiben.

Zugleich bieten sie ebenfalls guten UV-Schutz. Dieser sollte bei den Radbrillen unbedingt gegeben sein, da das Radfahren oftmals in der wärmeren Jahreszeit bei entsprechend höherer Sonneneinstrahlung durchgeführt wird.

Grundsätzlich sind die Scheiben der Radbrillen ein guter Qualitätsindiaktor. Sie dürfen keine Schlieren oder Blasen aufweisen. Dies könnte zu Kopfschmerzen führen und zudem zu Müdigkeit führen. Die Scheibe muss so widerstandsfähig sein, dass sie auf Fingerdruck nicht nachgibt. Die Bügel sollten flexibel sein, damit sie aufgrund der Belastungen des Radfahrens nicht brechen oder splittern.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Radbrillen müssen nicht nur robust sein, sondern auch die Augen optimal schützen

Generell entscheidet beim Kauf einer Radbrille nicht der Preis, sondern die in der Folge beschriebenen wichtigen Komponenten und Eigenschaften, die eine gute Radbrille auszeichnen.

Gestell

Grundsätzlich sollte das Gestell sich der Kontur des Gesichtes folgen und zugleich die Augenpartie umschließen, damit störende Zugluft vermieden wird. Das Gestell der Radbrille sollte keine scharfen Kanten besitzen und muss bruchfest sein, damit bei einem Sturz die Gefahr von diversen Schnittverletzungen im Augen- bzw. Gesichtsbereich vermieden werden.

Bügel

Die Scharniere der Bügel sollte flexibel sein, damit die Bügel nicht splittern und bruchfest sind. Die Bügelenden sowie die Nasenauflage sollte zudem aus rutschfesten Material bestehen. Zugleich ist es wichtig, dass die Bügel verformbar sind, damit sie sich individuell anpassen und eingestellt werden können.

Material der Gläser

Das Material der Gläser sollten aus bruchfesten Kunststoff sein, wie z.B. aus Polycarbonat. Die Gläserhärte ist ebenfalls wichtig. Per Fingerabdruck darf das Glas nicht nachgeben. Zudem darf sich die durch die Scheibe fixierte gerade Linie darf sich entsprechend nicht verzerren, wenn der Kopf bewegt wird.

Gläserfarbe

Verschiedene Wechselgläser ermöglichen es, bei wechselnden Lichtverhältnissen das Gestell nicht zu wechseln. Rotbraune Gläser schwächen den Blauanteil des Lichtes. Grüne, Rote und Gelbe Scheibengläser verstärken den Kontrast und heben warme Farben hervor.

Die Sehschärfe verstärkt sich subjektiv, sobald die Scheibenfarbe ins Orange geht. Gelbe und Orange Farben dämpfen zugleich den Blauanteil noch stärker. Besonders Gelbe Gläser haben einen Effekt der aufhellt, was besonders bei Nebel von Vorteil ist. Generell beeinflusst die Intensität der Farbe die Lichtabsorption.

UV-Schutz

Das Ultraviolette Licht (UV) sollte zwingend abgeblockt werden. Mit dem Etikett (UV 400) wird 100 Prozent UV-Schutz gewährleistet. Als Schutzindikator gilt das Zeichen CE, dass entsprechend der europäischen Richtlinien grundlegend die UV-Schutz Sicherheitsanforderungen garantiert.

Anti-Fog

Radbrillen sollten dicht sitzen und zugleich nicht beschlagen. Eine Brille mit der Bezeichnung Anti-Fog ist zwar etwas kratzempfindlicher, aber schützt besser vor Beschlagungen.

Photochromatische oder phototrope Gläser

Diese passen ihre Tönung entsprechend der jeweiligen Lichtverhältnisse und UV-Strahlung an und sind demnach bezogen auf die Wetterverhältnisse sehr flexibel.

Polarisierende Gläser

Diese Gläser schalten spiegelnde Flächen, wie Metall, Wasser oder Schnee beinahe vollständig aus. Somit wird die Ermüdung der Augen verlangsamt, da sie sich weniger den Lichtverhältnissen anpassen müssen.

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