Rückenschmerzen - Kann die Teufelskralle helfen

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 19. Januar 2015
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Zahlreiche Menschen leiden unter Rückenschmerzen. Neben klassischen Schmerztabletten oder speziellen Übungen, können manchmal auch Heilpflanzen Abhilfe leisten. Eine davon ist die Teufelsralle. Sie soll nicht nur Schmerzen, sondern auch Entzündungen lindern, etwa bei Rückenschmerzen, Rheuma oder Arthrose.

Inhaltsverzeichnis

Heilpflanze Teufelskralle

Die Teufelskralle (Teufelskrallenwurzel) wirkt entzündungshemmend.
Die Teufelskralle kann Rückenschmerzen lindern.

Teufelskralle – der Name klingt ein wenig gefährlich. Tatsächlich ist sie das auch, jedenfalls für einige Tiere in Südafrika oder Namibia, an die sie sich mit ihren spitzen Widerhaken klammert.

Die Wurzelausläufer der Heilpflanze hingegen enthalten wertvolle Bitterstoffe, nämlich die Iridoide. Sie sind es, die Entzündung eindämmen und schmerzen reduzieren. Doch längst nicht alle Inhaltsstoffe, die die Pflanze trägt sind bekannt. Es besteht also noch viel Forschungsbedarf.

Ebenso ist die Wirkung insgesamt noch nicht eindeutig wissenschaftlich belegt. Naturheilkundler empfehlen die Teufelskralle schon längst bei Rückenschmerzen, Arthrose oder Rheuma. Studien über ihre Wirksamkeit kommen jedoch auf sehr unterschiedliche Ergebnisse.

Das hängt sicherlich auch mit den verschiedenen Dosierungen zusammen. Aufgrund der Bitterstoffe und weil auf diese Weise zu wenig Inhaltstoffe erhalten bleiben, eignet sich die Pflanze nicht als Tee. In Tablettenform oder als Kapsel können die Iridoide hochdosierter aufgenommen werden. Es empfiehlt sich eine Beratung über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Dosierungsarten von Ihrem Arzt oder Apotheker einzuholen.

Teufelskralle: Nichts für akute Schmerzen

Für akute Kopfschmerzen ist die Heilpflanze allerdings nicht geeignet. Sie setzt eher auf langfristige Schmerzlinderung und entfaltet ihre Wirkung erst nach drei oder vier Monaten. Vor allem bei Rheuma oder rheumatoider Arthritis, sollten andere Schmerz- oder Entzündungshemmer die Behandlung bestimmen. Die Teufelskralle eignet sich hier eher ergänzend. Sie kann aber für Menschen mit dauerhaften Rückenschmerzen oder Arthrose eine gute Alternative zu Ibuprofen oder Diclofenac sein, vor allem wenn man bei deren Einnahme Magenbeschwerden hat. Dies sollte aber immer mit einem Arzt abgestimmt werden.

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