Potenzmittel

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 9. Dezember 2014
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Im umgangssprachlichen Gebrauch werden wirksame Potenzmittel häufig als erektionsunterstützende und erektionsbegünstigende Medikamente, als chemische oder pflanzliche Erektionshilfen bezeichnet. Die Potenzmittel werden von den Fachärzten dann verordnet, wenn es zu Störungen oder Unfähigkeiten im Zusammenhang mit der sexuellen Potenz und der sexuellen Erregbarkeit kommt.

Inhaltsverzeichnis

Wieso werden Potenzmittel eingesetzt?

Gerade die sexuelle Potenz ist ein wichtiger Bestandteil glücklicher Paarbeziehungen sowie die Grundlage für die natürliche Fortpflanzungsfähigkeit.

Potenzmittel werden nicht nur bei der erektilen Dysfunktion, sondern gleichsam bei Störungen der Testosteronbereitstellung verordnet. Mit diesen Medikamenten kann die Impotenz bei Männern gezielt behandelt werden.

Darüber hinaus tragen Potenzmittel dazu bei, die sexuelle Potenz zu verbessern und die sexuelle Erlebnisfähigkeit innerhalb der Sexualität zu erhöhen.

Medizinische Anwendung

Die medizinische Anwendung der Potenzmittel ist abhängig von der Art der Potenzstörungen und deren Ausmaß. Nicht bei allen Diagnosen sind Potenzmittel angebracht. Häufig leiden Männer unter einem Mangel an dem geschlechtstypischen Hormon Testosteron. Diese Unterversorgung kann durch die Aufnahme natürlicher oder synthetischer Potenzmittel ausgeglichen werden.

Im Mittelpunkt der Verordnung der Potenzmittel steht die erektile Dysfunktion, eine ausschließlich bei Männern diagnostizierte Erkrankung. Diese als Sexualstörung bezeichnete Erkrankung verhindert, dass die betroffenen Männer keine Erektion des Geschlechtsteils erzielen können und damit unfähig sind, den geschlechtlichen Verkehr zu vollziehen. Im Zusammenhang mit dieser Diagnose werden Potenzmittel eingesetzt, die rezeptpflichtig sind und als PDE-5Hemmer bezeichnet werden.

Eine weitere therapeutische Möglichkeit, um Erektionsstörungen mit Potenzmitteln zu behandeln, stellen die Prostaglandine dar. Diese können jedoch nicht oral, sondern nur direkt über den Blutkreislauf appliziert werden. Einige Potenzmittel werden unmittelbar in die Geschlechtsteile eingebracht, was durch eine Injektion erfolgt. Dies wird unmittelbar in die Schwellkörper realisiert.

Formen und Arten

Innerhalb der Klassifizierung der Potenzmittel nach unterschiedlichen Formen und Typen werden sowohl kurzfristig wirkende als auch sogenannte nachhaltig wirkende Potenzmittel in der medizinischen Praxis verwendet.

Diese werden zudem nach den Inhaltstoffen unterteilt, sodass es neben synthetisch erzeugten Potenzmitteln gleichsam aus natürlicher Gewinnung stammende Potenzmittel gibt. Als besonders vorteilhaft in Bezug auf die geringen oder fehlenden Nebenwirkungen gelten die Potenzmittel, die ausschließlich pflanzliche Bestandteile beinhalten.

Natürliche Potenzmittel können lediglich Mangel an Nährstoffen ausgleichen, die zu einer Impotenz führen. Pharmazeutisch hergestellte Potenzmittel, die rezeptpflichtig sind und vom Arzt verordnet werden, helfen auf lange Sicht und basieren auf variierenden Mechanismen.

Diese Potenzmittel werden regelmäßig oral eingenommen. Situationsbezogene Potenzmittel gelten als hilfreich, wenn sie in Abhängigkeit von den Hinweisen auf dem Beipackzettel vor dem sexuellen Kontakt eingenommen werden.

Rezeptfreie Potenzmittel


Risiken und Nebenwirkungen

Die Nebenwirkungen und Risiken der Potenzmittel richten sich nach deren Inhaltsstoffen und können mehr oder weniger intensiv sein. Einige Nebenwirkungen und Risiken sind bei nicht sachgemäßer Einnahme oder bei verschiedenen Vorerkrankungen sogar lebensgefährlich.

Einige Potenzmittel sind begleitet von Kopfschmerzen und Übelkeit. Darüber hinaus gehören Nebenwirkungen wie Völlegefühl, Magendruck, Sodbrennen, Rötungen im Bereich des Kopfes sowie zum Teil auch Erbrechen ebenfalls zur Einnahme der Potenzmittel.

Einige Männer klagen über Sehbeeinträchtigungen und einem Anstieg des Blutdrucks. Dies ist auch der Grund, warum Männer mit Blutdruckproblemen nicht leichtfertig Potenzmittel einnehmen sollten. Wenn Potenzmittel in den Schwellkörper eingespritzt werden, dann zieht dies häufig Schmerzen im Glied sowie die Entstehung von Narben an der Einstichstelle nach sich.

Nicht nur Neben- sondern gleichsam Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten treten häufig beim Potenzmittel auf. Aus diesem Grund ist es wichtig, vor der Einnahme immer einen Arzt zu konsultieren.

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