Naturheilkunde als Alternative für Haustiere

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 20. Januar 2015
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Der Trend sich homöopathisch behandeln zu lassen ist längst nicht mehr den Menschen vorbehalten. Auch für Hund, Katze und sogar Kleintiere kommt Homöopathie zur Krankheitsbekämpfung in Frage. Hier ein Leitfaden.

Inhaltsverzeichnis

Schritt 1: Was hat das Tier?

Nicht für jede Krankheit gibt es ein wirkungsvolles pflanzliches Heilmittel. Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist, dass der Tierkörper noch fähig ist sich zu erholen und zu heilen. Zum Beispiel bei Schäden organischer Natur, reicht Naturheilkraft nicht aus um den geliebten Vierbeiner zu gesunden. Zuerst sollten sie also in jedem Fall einen Tierarzt aufsuchen und abklären lassen, wie schlimm es um ihr Haustier steht.

Naturheilkunde als Alternative für das Haustier?
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Schritt 2: Wer behandelt das Tier?

Sollte eine homöopathische Behandlung in Frage kommen, sollten sie einen homöopathischen Tiermediziner aufsuchen. Das Gespräch mit einem Fachmann ist unerlässlich. Finden sie diesen Sachverständigen mit Hilfe der Internetpräsenz des Zentralverbandes der Ärzte für Naturheilverfahren (ZÄN). Diese schicken ihnen auf Anfrage eine Liste der örtlichen Mediziner zu. Oder suchen suchen sie selbstständig nach einem Tierhomöopathen. Mit diesem können sie die Notwendigkeit der Behandlung, Erfolgschancen und Fragen nach der richtigen Medikation klären.

Schritt 3: Wie behandelt man das Tier?

Homöopathische Mittel für Tiere sind meist in Tablettenform oder als Streukügelchen erhältlich. Letztere werden in Fachkreisen Globuli genannt. Diese Form der Medikation ist bekannt durch die Bach-Blütentherapie oder Schüßler-Salze. Auch bekannt und übertragen aus der Naturheilkunde für Menschen, sind die Wirkstoffe, welche die Tiermedizin nutzt. Zum Beispiel Ringelblume, Aloe Vera, Clacium, Johanniskraut, Tollkirsche, Arnica und Bienengift.

Tricks die beim Verabreichen des Präparats helfen gibt es viele. Aufgelöst und mit einer Spritze ohne Nadel direkt in das Hunde- oder Katzenmaul oder im Futter untergemischt.

Bei Katzen ist es möglich, die Katzenpfote mit der zerdrückten Arznei zu bestreuen. Auf Grund des natürlichen Sauberkeitsbedürfnisses der Katze wird sie die Pfote ablecken und so mit dem Wirkstoff in Kontakt kommen. Hunden kann man die Lefzen mit dem Pulver bestreichen.

Wenn man sich intensiv mit den Möglichkeiten und der richtigen Anwendung der Naturheilverfahren beschäftigt hat, spricht nichts dagegen und sogar vieles dafür, einen Grundstock an homöopathischen Mitteln stets zu Hause zu haben. Wer seinen Vierbeiner mit auf Reisen nimmt, kann eine Reiseapotheke erstellen und so auf alle Eventualitäten vorbereitet sein.

Hat sich das Tier etwas eingetreten, einen Wespenstich, frische oder alte Wunden, eine Blasenentzündung oder wenn während der Fahrt zum Tierarzt akute Schmerzen gelindert werden müssen. Einige der Medikamente kann man auch im eigenen Garten finden oder anpflanzen und so vollkommen ökologisch handeln.

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