Nahrungsergänzungsmittel

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 16. November 2014
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Nahrungsergänzungsmittel werden von vielen Freizeitsportlern und Profisportlern gleichermaßen genutzt. Durch intensive Trainingseinheiten hat ein Körper höheren Bedarf an Nährstoffen, der nicht immer mit der normalen Ernährung gedeckt werden kann.

Es gibt auf dem Markt daher sinnvolle, legal erhältliche Produkte aus dem Bereich der Nahrungsergänzungsmittel, die wie der Name schon sagt, die normale Ernährung mit wertvollen Vitaminen, Mineralien, Proteinen oder anderen Stoffen ergänzen.

Menschen, die nicht sehr intensiv trainieren, können in der Regel den Bedarf an allen wichtigen Nährstoffen durch die normale Ernährung decken und müssen nicht auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen. Gemäß deutschem Gesetz dürfen Nahrungsergänzungsmittel nur Stoffe enthalten, die auch für normale Lebensmittel zugelassen sind.

Inhaltsverzeichnis

Nahrungsergänzungsmittel für Muskelaufbau und Fettabbau

Unsere Sportwissenschaftler empfehlen:

Besonders beliebt bei Sportlern sind Nahrungsergänzungsmittel, die über den Schweiß verloren gegangene Mineralien ergänzen. Ebenso wird auf erhöhte Vitaminzufuhr als Radikalfänger geachtet. Freie Radikale entstehen bei harten Trainingseinheiten und können Zellstrukturen schädigen. Besonders Vitamin C, A und E sind im Bereich der Antioxidantien wirkungsvoll.

Nahrungsergänzungsmittel werden ebenso von Kraftsportlern genutzt, die den Muskelaufbau durch die erhöhte Zufuhr an Proteinen fördern wollen. Die Produktvielfalt der Nahrungsergänzungsmittel im Aminosäurenbereich ist sehr groß. Generell wird eine Einnahme sowohl vor dem Training als auch nach dem Training empfohlen.

Als besonders geeignet haben sich sogenannte BCAA Proteine erwiesen, da sie vom Körper schnell aufgenommen und verwertet werden können. Der Körper kann nicht alle Aminosäuren selbst synthetisieren und ist daher auf die Aufnahme durch normale Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel angewiesen.

Auch Molkeproteine als Nahrungsergänzungsmittel weisen eine gute Aufnahmefähigkeit durch den Körper auf. Die bekannten Proteinshakes als Nahrungsergänzungsmittel haben den Vorteil relativ viel Protein bei geringem Fettanteil bereitzustellen. Mit normalen Lebensmitteln ist dieses Verhältnis schwierig zu erreichen.

Das Nahrungsergänzungsmittel L-Carnitin steht sowohl bei Fitnesssportlern als auch bei Kraftsportlern hoch im Kurs, da der Fettabbau durch dieses Nahrungsergänzungsmittel beschleunigt wird. Für fast alle Sportler ist ein geringer Körperfettanteil ein entscheidender Faktor. Das Nahrungsergänzungsmittel L-Carnitin unterstützt in Verbindung mit intensivem Ausdauertraining im Fettverbrennungsbereich die Verstoffwechselung von Fetten in den Körperdepots. Auch beim Nahrungsergänzungsmittel CLA, einer essenziellen Fettsäure, konnte nachgewiesen werden, dass der Abbau von Fettgewebe beschleunigt wird.

Eine Supplementierung mit dem Nahrungsergänzungsmittel Kreatin wird von Ausdauersportlern, aber vermehrt von Kraftsportlern durchgeführt. Gefüllte Kreatinspeicher im Muskel steigern die Kontraktionsfähigkeit. Dies gilt auch für den Herzmuskel. Hauptansatzpunkt von diesem Nahrungsergänzungsmittel ist jedoch die verkürzte Regenerationszeit der Muskulatur, die es erlaubt, eine höhere Frequenz von Trainingsreizen zu setzen und damit die Muskeln verstärkt zum Wachstum anzuregen.

Fehlt einmal der richtige Antrieb zum Training, soll das Nahrungsergänzungsmittel Guarana den nötigen Energieschub verpassen. Zusätzlich fördert das enthaltene Koffein die volle Konzentration auf die Trainingseinheit.

Nahrungsergänzungsittel sind ohne Rezept bei großen und seriösen Online-Shops frei verkäuflich. Auch Internet-Versandapotheken bieten mittlerweile diese Produkte von verschiedenen Herstellern an.

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Risiken und Gefahren

Nahrungsergänzungsmittel sind jedoch grundsätzlich umsichtig zu nutzen. Vor allem ist eine Überdosierung der Nahrungsergänzungsmittel unbedingt zu vermeiden, da sie dem Organismus schädigen kann. Untersuchungen haben ergeben, dass gewisse Produkte oftmals mit Anabolika verunreinigt sind.

Die enthaltene Konzentration im Nahrungsergänzungsmittel ist meist nicht wirkungsfähig, kann bei Dopingkontrollen jedoch negativ auffallen und stellt ebenso eine ungewollte Belastung des Organismus dar.

Die unkontrollierte Einnahme von unterschiedlichen Nahrungsergänzungsmitteln kann ebenso kontraproduktiv sein, weil sie sich gegenseitig blockieren. Damit der Körper alle Stoffe gleichermaßen verwertet, müssen oftmals ausbalancierte Verhältnisse bestimmter Stoffe vorhanden sein.

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