Muskelverhärtung

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 25. Juli 2017
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Bei einer Muskelverhärtung (Myogelose) handelt es sich um eine Verspannung des betroffenen Muskels. Dabei verspannt sich an bestimmten Stellen des Körpers die Muskulatur, wird fest und schmerzt bei Druck oder Bewegung. Der Muskel ist unentwegt angespannt, wodurch er an Flexibilität und Beweglichkeit verliert. Warme Umschläge oder heiße Bäder helfen meist die Beschwerden zu lindern.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Muskelverhärtung (Myogelose)?

Die Muskelverhärtung, in der Fachsprache auch als Myogelose bezeichnet, beschreibt eine tastbare, lokal umgrenzte Verhärtung der betroffenen Muskulatur. Muskelverhärtungen sind häufig als Wulst oder Knoten ertastbar und schmerzen bei Berührung.

Muskelverhärtungen sind in den seltensten Fällen akut, sondern entwickeln sich meist über einen Zeitraum von einigen Stunden bis zu mehreren Tagen schleichend. Meist ist die Bewegungsfähigkeit des betreffenden Muskels stark eingeschränkt. In den meisten Fällen hält eine Muskelverhärtung nach Erreichen ihres Höhepunkts bis zu 4 Tagen an. In besonders schweren Fällen kann die Regeneration der Verletzung bis zu einer ganzen Woche andauern.

Bei starken Schmerzen oder einer langanhaltenden Muskelverhärtung sollte der Arzt konsultiert werden. Dieser verordnet in der Regel Wärmebehandlungen und Schmerzmittel.

Bei einer Muskelverhärtung (Myogelose) handelt es sich um eine lokal umgrenzte Verhärtung bzw. Verspannung der betroffenen Muskulatur. Diese ist als Knoten oder Wulst tastbar und schmerzt bei Druck oder Bewegung.

Ursachen

Es gibt eine Reihe von Gründen für das Auftreten einer Muskelverhärtung. In den meisten Fällen wird sie durch eine ungeschickte Bewegung beim Sport ausgelöst, wodurch sich der Muskel verspannt und sich nicht mehr selbst lockern kann (siehe Muskelkontraktion).

Doch allein durch nächtliches falsches Liegen kann sich ein Muskel bereits verhärten. Auch eine Fehl- oder Überbelastung der Wirbelsäule endet sehr schnell in einer Muskelverhärtung.

Auch eine falsche Verlagerung der Hüfte, Bandscheibenschäden, sowie Gelenkschäden oder aber ein Beckenschiefstand verursachen sehr schnell eine schmerzende und angespannte Muskulatur.

Wer körperlich über keine Fehlstellungen klagen kann, findet die Ursache seiner Muskelverhärtungen mitunter bereits in seinen neuen oder fremden Schuhen, die bedingt durch eine unpassende Dämpfung der Sohlen oder aber durch fehlende Einlagen den Muskel verhärten können.

Wann zum Arzt?

Bei einer Muskelverhärtung besteht die Möglichkeit, auch ohne den Besuch bei einem Arzt einige Schritte für eine Linderung einzuleiten. Hilfreich sind ausgleichende Bewegungen, die möglichst viele Muskeln ansprechen. Darüber hinaus sind die Sitzpositionen sowie die allgemeine Körperhaltung zu überprüfen. Häufig kommt es zu Anspannungen und Schiefhaltungen, die ohne eine ärztliche Konsultation korrigiert werden können. Muskeltraining, Massagen oder das Ausüben von Sportarten wie das Schwimmen, können vorbeugend gegen eine Muskelverhärtung sein und ebenso vorhandene Beschwerden lindern.

Reichen die Maßnahmen nicht aus, so ist ein Arzt aufzusuchen. Dies gilt ebenfalls, wenn die Verhärtungen über Monate anhalten. Kommt es zu weiteren Beschwerden wie Schmerzen, Störungen der Durchblutung, eine Steifheit im Körper oder Einschränkungen der Bewegungsabläufe, ist ein Arztbesuch notwendig. Bei Funktionsausfällen, ist unverzüglich ein Arzt aufzusuchen. Zu ihnen gehören Bewusstseinsstörungen, Atemnot oder Beeinträchtigungen des Sehvermögens. Breitet sich eine Muskelverhärtung kontinuierlich aus, sollte ein Arzt die Beschwerden näher untersuchen.

Ein Beckenschiefstand oder hängende Schultern sind Hinweise auf Probleme des Skelettsystems. Aus diesem Grund ist bei diesen Anzeichen ein Arzt zu konsultieren. In einigen Fällen führen psychosomatische Störungen zu Muskelverhärtungen. Ein Arztbesuch ist notwendig, wenn der Betroffene sich nicht mehr in der Lage sieht, die aktuellen Anforderungen ohne eine Hilfe erfolgreich zu meistern.

Symptome und Verlauf

Ist ein Muskel ununterbrochen angespannt, kann es zu einer Muskelverhärtung kommen. Das geschieht durch Überlastung bei sportlicher Betätigung, kann aber auch durch psychischen Stress verursacht werden. Die Folgen der erhöhten Muskelanspannung sind ein starkes Spannungsgefühl und Schmerzen. Muskelverhärtungen ähneln teilweise Muskelzerrungen. Die Beschwerden zeigen sich durch starke Schmerzen im betroffenen Muskel, der nur eingeschränkt oder gar nicht mehr betätigt werden kann.

Typisch für die Muskelverhärtung ist, dass der gesamte Muskelstrang betroffen ist. Der Betroffene hat das Gefühl, dass der Muskel verkürzt und kaum elastisch ist. Infolge dieser Beeinträchtigung versucht man, bestimmte Bewegungen zu vermeiden. Das kann aber zu einer noch stärkeren Belastung und sogar zu einem Muskelfaserriss führen.

Bei leichten Muskelverhärtungen reicht es oft, die betroffenen Körperstellen durch Massagen zu lockern. In hartnäckigeren Fällen sind meist mehrere Massagen zur Entspannung notwendig. Wenn eine Muskelverhärtung mehrere Tage dauert und die Schmerzen stark sind, sollte immer ein Arzt aufgesucht werden.

Diagnose

Diagnostiziert wird die Muskelverhärtung durch den Allgemeinmediziner oder den Orthopäden. In der Regel lässt sich eine Muskelverhärtung sehr gut mittels Tastbefund feststellen, da sie äußerst druckschmerzhaft ist und sich unter der Haut auch verschieben lässt. Die Ursachen für eine Muskelverhärtung sind u.a. eine einseitige Belastung im Beruf oder beim Sport, degenerative Veränderungen der Wirbelsäule oder an den Gelenken, Fibromyalgie als auch eine generalisierte Tendopathie. In der Regel reicht der Tastbefund aus, jedoch können zusätzlich noch Ultraschall, Computertomographie als auch ein MRT durchgeführt werden, um bei einem unklaren Krankheitsbild bösartige Erkrankungen auszuschließen. Um Entzündungen und Stoffwechselerkrankungen ausschließen zu können, werden bei Verdacht auf eine Muskelverhärtung oftmals labordiagnostische Verfahren (Blutuntersuchung) eingesetzt.

Komplikationen

Eine Muskelverhärtung führt zu Schmerzen in der betroffenen Region. Die Muskeln sind verspannt und lösen bei Bewegungen unangenehme Beschwerden aus. Die allgemeine Belastungsgrenze sinkt, da die Muskulatur durch die Verhärtung nicht voll funktionsfähig ist. Durchblutungsstörungen sind möglich. Diese führen zu Gefühlsstörungen in der umliegenden Region. Taubheitsgefühle, ein Kribbeln, Juckreiz oder Überempfindlichkeit sind mögliche Erscheinungen der Gefühlsstörung. Die mangelnde Durchblutung belastet den gesamten Organismus und damit alle Organe. Der Herzmuskel steht unter einer besonderen Anspannung und Dauerbelastung. Damit steigt das Risiko eines Herzinfarkts.

Eine Muskelverhärtung in den Extremitäten führt zu einer einseitigen Belastung des Körpers. Die gesunde Körperhälfte gleicht die Bewegungseinschränkung der beschädigten Seite aus. Eine Schiefhaltung stellt sich ein, die zu dauerhaften Schäden führen kann. Tritt die Muskelverhärtung im Rücken oder Nacken auf, kommt es zu Schmerzen bei Drehbewegungen. Darüber hinaus drohen Kopfschmerzen und in einigen Fällen kommt es zu Kiefer- oder Zahnschmerzen. Dadurch wird die Aufmerksamkeit herabgesetzt, die Konzentration lässt nach und das allgemeine Leistungsniveau ist reduziert. Berufliche Probleme können auftreten. Die Muskelverhärtung belastet das Skelettsystem. Die Knochen können schmerzen und fördern das Unwohlsein. Bei der Einnahme von Schmerzmedikamenten sind Nebenwirkungen zu beachten. Es kann zu Problemen der Schleimhaut im Magen und Darm kommen.

Behandlung und Therapie

Wer sich beim Sport verletzt und eine Muskelverhärtung erleidet, sollte unbedingt direkt die Intensität des Trainings reduzieren. Ist der Spannungszustand der Muskulatur sehr hoch, ist die sportliche Betätigung unverzüglich abzubrechen. Um den Muskel zu entspannen, muss der betroffene Bereich für rund eine Minute ausgiebig gestretcht und gedehnt (Dehngymnastik) werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Schmerzgrenze nicht überschritten wird, da sonst Verletzungen am Muskel drohen.

Der Betroffene kann selbst einiges tun, um der Muskelverhärtung entgegenzuwirken. Je nach Möglichkeit hilft zudem ein warmes Bad, die Muskulatur zu entspannen. Ein anschließendes erneutes Dehnen lockert den Muskel zusätzlich. Apotheken verkaufen wärmende Umschläge, die besonders leicht in der Anwendung sind und bis zu 4 Stunden Wärme an den Muskel abgeben. Dies entspannt zusätzlich und hilft der Muskulatur dabei, sich zu entspannen. Selbstverständlich können stattdessen auch eigene, warme Umschläge verwendet werden.

Des Weiteren können Elektrotherapien, Saunagänge oder lokale Massagen helfen, die betroffene Muskulatur wieder zu entspannen bzw. zu lockern.

Bei einer entzündlich bedingten Muskelverhärtung können entzündungshemmende Salben oder Medikamente (Antiphlogistika) und eingesetzt werden. Weiterhin können zur Minderung der Schmerzen und Muskelverspannungen (insbesondere bei Nacht) sogenannte Muskelrelaxantien verabreicht werden.

Auch Magnesiumpräparate können helfen, die Muskeln zu entspannen. Sie können auch vorbeugend eingenommen werden. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr hilft durch den Ausgleich des Salzhaushaltes, die Verhärtung abklingen zu lassen.



Aussicht und Prognose

Im Normalfall besteht bei einer Muskelverhärtung eine gute Prognose. Sobald die Ursachen der Beschwerden gefunden wurde und diese therapiert werden, kommt es meist innerhalb kurzer Zeit zu einer vollständigen Heilung. Bei einem Mangel an Nährstoffen oder Spurenelementen kann dieser über die Aufnahme gezielt ausgewählter Lebensmittel ausgeglichen werden. Darüber hinaus gibt es gute Präparate, die unterstützend eingenommen werden können. Eine Linderung ist innerhalb weniger Wochen in den meisten Fällen erreicht. Leidet der Organismus an einem Flüssigkeitsmangel, kann dieser sogar innerhalb weniger Tage ins Gleichgewicht gebracht werden. Durch die Überwachung der Flüssigkeitsaufnahme treten anschließend keine erneuten Beschwerden mehr auf.

Muskelverhärtungen, die durch eine Fehlbelastung der Knochen und Gelenke ausgelöst werden, benötigen ausgleichende Bewegungen. Gezielt werden Übungen und Trainings durchgeführt, die allmählich zu einer Lockerung der Verhärtungen führen. Unterstützend können leichte Massagen an den betroffenen Stellen zu einer schnelleren Linderung beitragen. Meist wird bei diesen Methoden innerhalb weniger Wochen eine Beschwerdefreiheit erreicht. Um eine Wiederkehr der Muskelverhärtung zu vermeiden, ist es wichtig, die eigenen Bewegungen in der Zukunft gut zu reflektieren und rechtzeitig gegenzusteuern. Werden einseitige Belastungen oder Überanstrengungen vermieden, kann die Besserung des Gesundheitszustandes dauerhaft erhalten bleiben. Unterstützend trägt eine ausreichende Wärmezufuhr zu einer bleibenden Genesung bei.

Vorbeugung

Bereits der Volksmund sagt, dass eine gute Vorbeugung meist die beste Medizin gegen Muskelverhärtungen und somit besser als heilen ist. Sportler sollten darauf achten, dass sie ihr Training vernünftig aufbauen. Aufwärmphasen zu Beginn und ein ausgiebiges Cool Down zum Schluss breiten den Muskel optimal auf die Belastung vor und schonen ihn.

Ebenso ist es wichtig, sein Training langsam zu steigern, sodass das Muskelgewebe ausreichend Zeit hat, sich an die stärkere Belastung zu gewöhnen. Auch sollten Muskeln regelmäßig gedehnt und somit die Gefahr einer Muskelverhärtung weitestgehend verringert werden.

Wer seine Muskulatur regelmäßig stark belastet, sollte ihr zur Genesung feste Erholungsphasen gönnen. Hierbei kann sich der Muskel wieder erholen und erneut Kräfte für folgende Beanspruchungen tanken.

Auch bewährt es sich, den Auslöser für auftretende Muskelverhärtungen ausfindig zu machen. Wird unter Umständen falsches Schuhwerk getragen? Oder liegt eine falsche Haltung und somit eventuell eine einseitige Belastung vor? Wer den Grund für die auftretenden Beschwerden findet und diesen eliminieren kann, hilft seiner Muskulatur dabei, sie optimal vor weiteren Verhärtungen zu schützen.

Bücher über Muskelverhärtung

Quellen

  • Rüther, W. & Lohmann, C.H.: Orthopädie und Unfallchirurgie, Urban & Fischer, 20. Auflage, 2014
  • Heisel, J.: Physikalische Medizin - Praxiswissen Halte- und Bewegungsorgane, Georg Thieme Verlag, 1.Auflage, 2005
  • Wülker N. Taschenlehrbuch Orthopädie und Unfallchirurgie. Thieme Verlag. 2. Auflage 2010.
  • Mayer, C. et Siems, W.: 100 Krankheitsbilder in der Physiotherapie, Springer Medizin Verlag, 1.Auflage, 2011
  • Herold, G.: Innere Medizin. Selbstverlag, Köln 2012
  • Imhoff, A.B. et al.: Checkliste Orthopädie, Georg Thieme Verlag, 3. Auflage, 2014

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Kommentare und Erfahrungen von anderen Besuchern

Silke kommentierte am 29.10.2016 um 13:14 Uhr

Ich leide seit mehr als 14 Jahren unter chronischen Wadenkrämpfen, eine Ursache wurde noch immer nicht gefunden, man stempelte mich einfachheitshalber als psychisch krank ab, zweifelt alles an, was ich an Befunden und Diagnosen habe.

Chimi kommentierte am 21.03.2016 um 12:05 Uhr

Ich leide schon seit gut einer Woche an mäßigen bis starken Schmerzen im unteren Bereich der Wade. Nun bin ich mir unsicher, ob dies eine Muskelverhärtung ist oder gar eine Thrombose, da ich in letzter Zeit reisebedingt oft längere Zeit sitzend verbracht habe. Die Schmerzen werden besonders stark nach längerer Bewegung, werden aber besser wenn ich das Bein hoch lagere und ruhen lasse. Nun habe ich Tiger Balsam ausprobiert und das scheint etwas zu bringen. Nichts desto trotz bin ich mir nun unsicher ob es eine "harmlose" Muskelverhärtung ist oder doch eine gefährlich Thrombose.

Sara kommentierte am 08.01.2016 um 00:16 Uhr

Mir helfen Schüssler Salze Nummer 1, 2, 7, 11 und 20. Sowie Wärme und Schröpfgläser.

ilmair kommentierte am 04.12.2015 um 13:55 Uhr

Dass ich ein großes Herz habe wusste ich bereits, aber bei einem Krankenhausaufenthalt meinte der Kardiologe, dass mein Herz verhärtet ist. Ich bin übergewichtig, leide an Fibromyalgie und habe wechselnde Dauerschmerzen seit über 20 Jahren. Seit einem Jahr liest und hört man vom Faszientraining. Dass bei mir keine Gelenkschmerzen sondern die Muskelansätze (Faszien) schmerzen, weiß ich. Erst wurde ich als Rheumapatient behandelt, weil die Fibromyalgie so eingeordnet war. Seit Jahren wird sie als gesonderte Schmerzkrankheit gesehen. Warum haben jetzt so viele Leute Fibromyalgie oder das Syndrom dazu? Ist es die Ernährung und waren wir durch "einseitige DDR-Kost" davor bewahrt oder gibt es noch andere Gründe? Das dauernde Unwohlsein und Übellaunigkeit wird als depressiv bewertet. Zu welchen Ärzten kann ich noch gehen? Fängt Parkinson so an? Autoimmunkrankheit habe ich oft gehört. Möglich, aber welche? Ich habe oft gute Werte, Blut usw. aber vom Gefühl her bin ich total am Ende. Ich kämpfe mich durch jeden Arbeitstag und hangel mich von Woche zu Woche. Der ganze Mensch wird hart.

Eckaer kommentierte am 03.11.2015 um 16:13 Uhr

Sehr aufschlussreiche Erklärung für mich Laien. Ich bin derzeit bei einem Arzt und nebenher bei einem Chiropraktiker in Behandlung (Nackenschmerzen). Der Arzt nimmt neben Massagen auch Wärmepackungen vor. Der Chiropraktiker lehnt Wärme ab, aber massiert nach den Röntgenbildern. Etwas irritierend dieser Widerspruch.

Monic kommentierte am 27.05.2015 um 08:56 Uhr

Ich leide an sehr starken Muskelverhärtungen in der Nacken- und Rückenmuskulatur, den Beinen und leider seit einigen Wochen in den Armen. Ich leide an Dystonie, einer neurologischen Erkrankung. Zusätzlich leide ich an Rheuma, was eine sehr schlechte Kombination ist. Besonders kleinste Überanstrengungen, die man leider nicht immer sofort merkt, haben sehr schmerzhafte Folgen.

Enrico kommentierte am 03.02.2015 um 15:02 Uhr

Ich beobachte bei mir eine inzwischen seit Jahren stärker werdende Verspannung des mittleren und seitlich außen liegenden Oberschenkelstreckers. Es kann nicht an übermäßigem Sport liegen, da ich aufgrund dieses Problems schon lange nicht mehr Joggen kann. Bisher haben Ärzte und Physiotherapeuten keine wirkungsvolle Maßnahme gefunden. Was kann ich tun?