Klettern - Tipps für Anfänger

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 15. August 2014
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Die Sportart Klettern erfreut sich großer Beliebtheit bei vielen Sportlern, die fast süchtig nach dem Adrenalin-Kick sind, egal ob durch die Höhe beim Indoor- oder auf den Bergen beim Sportklettern. Insbesondere die Technik beim Klettern ist von großer Bedeutung, viel mehr als die Kraft.

Inhaltsverzeichnis

Mit dem Klettern neu anfangen

Wie bei fast jeder neuen Sportart benötigt man auch beim Klettern zunächst eine professionelle Anleitung bzw. Einführung in Hochseilgärten oder Kletterhallen. Die Anleitung besteht zunächst aus einer Sicherheitseinweisung und dann die Vorstellung der Kletterausrüstung. Vor dem Klettern gilt es, sich aufzuwärmen, wie bei anderen Sportarten auch. Ganz wichtig ist es hierbei, seine Hände und Handgelenke zu dehnen, da sie besonders beansprucht werden.

Die ersten Schritte

Gute Ausrüstung und professionelle Einweisung sind die Basis für sicheres Klettern.

Das Wichtigste beim Klettern ist, dass die Kraft aus den Beinen und nicht aus den Armen kommt. Somit wird also mehr gedrückt als gezogen. Die Hände und Arme sollen lediglich dem Festhalten dienen, nicht dem Ziehen.

Der Körpermittelpunkt, bestehend aus Hüfte und Bauch, sollte zudem immer dicht an der Wand gehalten werden. In dieser Position ist es wichtig, nicht nervös oder ungeduldig zu werden. Der Sport soll immerhin Spaß machen.

Insbesondere für Anfänger ist das Klettern zu Beginn mit starkem Muskelkater verbunden, da beim Klettern fast alle Muskelgruppen benutzt werden. Daher sollte man darauf achten, dass man es nicht übertreibt und seine Muskeln überstrapaziert. Vor allem wenn die Muskeln schon während des Kletterns anfangen zu schmerzen, sollte man gleich aufhören. Eine Stunde Klettern pro Tag sollte für einen Anfänger in der Regel ausreichen.

Erste Erfolge und neue Herausforderungen

Wie bei jeder anderen Sportart muss man auch beim Klettern dranbleiben und vor allem stets üben. Wichtig ist, immer die eigene Tagesform zu berücksichtigen. Da es beim Klettern schnell zu Verletzungen kommen kann und eine hohe Konzentration wichtig ist, sollte man an „schlapperen“ Tagen besser auf das Klettern verzichten. Um sich zu verbessern sollten Anfänger in einer Kletterhalle immer neue Wände oder zumindest Routen beim Klettern auswählen.

Fühlt man sich beim Indoorklettern an der Wand schon sicher genug, kann man andere, etwas anspruchsvollere Klettervarianten ausprobieren, um sich weiter zu verbessern. So ist es als noch relativ frischer Kletterer z.B. sinnvoll zunächst neue Parcours bzw. Routen zurückzulegen, um die Muskeln wieder ein wenig anders zu belasten.

Als Anfänger bietet sich beispielsweise das Bouldern an, da es nicht in einer extremen Höhe stattfindet. Dieses findet zwar ohne Sicherungen statt und auch waghalsige Sprünge und akrobatische Bewegungen werden hier abverlangt, doch durch die niedrige Höhe ist die Verletzungsgefahr relativ gering.

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