Kitesurfen

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 12. November 2014
Gesundpedia.deSportarten Kitesurfen

Kitesurfen gehört zu den neuen Wassertrendsportarten. Kitesurfen ist eine Mischung aus Windsurfen und Drachenfliegen. Beim Kitesurfen wird der Surfer auf seinem Board durch einen großen Windschirm angetrieben. Der Grundstein dieses Sportes wurde bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gelegt, als der erste Lenkdrachen mit einem vergleichbaren System und Nutzen erfunden wurde. Doch erst das ausklingende 20. Jahrhundert hat die Grundlagen für den Sport geebnet. Das heute gängige Bild vom Kitesurfer mit einem kurzen Board hat sich erst im neuen Millennium etabliert.

Inhaltsverzeichnis

Material und Ausrüstung

Die Ausrüstung beim Kitesurfen besteht aus drei Hauptkomponenten. Zu denen gehören das Bord, der Schirm und das Bar, das den Kiter beim Kitesurfen mit Sicherheits- und Steuerungsleinen mit seinem Schirm verbindet. Das Board beim Kitesurfen hat keinen starken eigenen Auftrieb wie z. B. gewöhnliche Surfbretter.

Kitesurf-Ausrüstung: Boards, die Bar mit den Steuerungs- und Sicherheitsleinen und der Kiteschirm.

Es gibt drei unterschiedliche Typen für das Kitesurfen:

  • Directional-Boards
  • Mutant-Boards und
  • Twin Tips.

Ursprünglich wurde zum Kitesurfen das Directional-Board verwendet. Es ist eine leicht abgewandelte Form eines Windsurferbretts und ist aufgrund seiner Form nur in eine Richtung fahrbar.

Das beim Kitesurfen am häufigsten verwendete Twin Tip stammt ursprünglich aus dem Wakeboarden und wurde für die Eigenheiten vom Kitesurfen umgestaltet. Es ist ein relativ kurzes Brett ohne Spitze und ist in beide Richtungen ohne Fußwechsel fahrbar. Das Mutant-Board ist eine Mischung aus den beiden andern.

Unterschiedliche Schirmtypen können beim Kitesurfen eingesetzt werden. Grob wird zwischen Soft- und Tubekites differenziert. Softkites stammen aus dem Drachenfliegen und sind nur in modifizierter Bauweise für das Kitesurfen einsetzbar.

Die Tubekites werden noch einmal untergliedert in Bow-, Delta- Hybrid- und C-Kites. Bow- und Deltakites sind am einfachsten für Anfänger zu händeln, bieten jedoch nicht das gleiche Schirmgefühl wie der Hybridkite oder der professionelle C-Kite.

Das Barelement variiert durch die Anzahl der Leinen, Zwei-, Vier- oder Fünfleiner. Zweileiner werden häufig für Anfängerkurse verwendet, Vier und Fünfleiner bieten zusätzlich noch Brems-, Lenk respektive Auswehmöglichkeiten beim Kitesurfen.

Technik und Übungen

Der einfachste Start beim Kitesurfen erfolgt mit der Unterstützung eines Helfers, der den Schirm am Windfensterrand hält und somit das sicherste Starten ermöglicht. Jedoch sind auch alleinige Starts, sowie Wasserneustarts nach einer Landung mit etwas Übung umsetzbar. Gerade das Lenken während des Kitesurfens ist eine Mischung aus Surfen und Drachenfliegen. Zum einen wird die Bar mit einer Hälfte zum Körper gezogen, um einen Richtungswechsel einzuleiten, zum anderen belastet der Sportler beim Kitesurfen einen Fuß, um den Richtungswechsel zu unterstützen.

Das Kitesurfen hat seine Besonderheiten vor allem in seinen Sprüngen, die mit über hundert Metern auch schon in kurze Flüge übergehen können. Bei hoher Geschwindigkeit wird der Auftrieb eines neuen Windfensterrandes genutzt um abzuheben. In kompakter und angespannter Körperhaltung wird der Schirm zur

Landung beim Kitesurfen wieder in den vorherigen Windfensterrand zurück gebracht. Ein Sprung ohne Tricks wird beim Kitesurfen Basic-Jump genannt. Die Variationen während der Flugphase sind vielfältig wie auch bei vielen anderen Freestylearten.

Unterschieden wird zwischen so genannten Grab-, Flip-, One-Foot- und Board-Off-Tricks. Bei einem Grab-Trick hält eine Hand am Board. Flip-Tricks heißen die Drehungen beim Kitesurfen und bei One-Foot- oder Board-Off-Tricks löst der Sportler beim Kitesurfen einen bzw. beide Füße aus der Schlaufe. Alle Tricks sind fast bedingungslos kombinierbar.

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