Inlineskaten (Inlineskating)

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 17. November 2014
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Unter Inlineskaten, Inlineskating oder Rollerbladen versteht man das Gleiten auf Inlineskates (Inliner, Rollerblades), deren vier (bei Rennskates fünf) Rollen im Gegensatz zu traditionellen Rollschuhen nicht paarweise unter beiden Enden der Schuhsohle, sondern in einer Reihe angebracht sind.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Inlineskaten (Inlineskating)?

Unsere Sportwissenschaftler empfehlen:

Wettkampfdisziplinen sind beim Inlineskaten (Inlineskating) u.a. Abfahrt (auf abschüssigem Straßenkurs), Halfpipe (Figurenlaufen in der Halbröhre), Street (Hindernisstrecke von 700 m Länge), Jump (Hochsprung von einer Startrampe) und Slalom.

Ein mit Inlineskates betriebenes Mannschaftsspiel ist das eishockeyähnliche Rollerhockey (Inline-, Skaterhockey).

Über den sportlichen Bereich hinaus werden Inlineskates v. a. von Jugendlichen zum Teil ausschließlich als Fortbewegungsmittel benutzt.

Bereits 1823 hatte der Brite Robert Tylers Rollschuhe hergestellt, unter deren Sohle fünf Rollen in einer Reihe angebracht waren, die jedoch kaum Verbreitung fanden.

1980 entwickelten die Amerikaner Scott und Beamon Olson den Prototyp der heutigen Inlineskates.

Material und Ausrüstung

Zur unbedingt empfehlenswerten Schutzausrüstung (Protection) für das Inlineskating gehören spezielle Knie-, Ellbogen und Handgelenkschützer sowie ein Helm, da die dadurch geschützten Körperteile diejenigen sind, die bei Unfällen oder Stürzen am meisten gefährdet sind:

Verletzungsanfällig sind vor allem die Handgelenke, weil man sich bei einem Sturz mit den Händen abzufangen versucht, die Ellbogen und die Knie, da man mit ihnen am ehesten auf dem Boden aufschlägt; die Verletzungshäufigkeit des Kopfes liegt hinter der von Unterarmen, Schulter und Unterschenkeln.

Der Sporthandel hat selbstverständlich für jeden Verwendungszweck auch die passende Schutzausrüstung im Angebot. So gibt es für die Stuntskater spezielle Ellbogen- und Knieschützer, deren Schaumstoffschicht extra dick und weich und deren Plastikkappen nicht nur extra dick und hart sind, sondern auch auswechselbar.

Zumindest die Plastikkappen der Knieschützer gehören bei den Stuntskatern ja nicht nur wegen der häufigeren Stürze zu den Verschleißteilen: Sie müssen nicht nur einen Aufprall abfedern, sondern werden auch als eine der vielen Möglichkeiten genutzt, eine Vorwärtsbewegung abzubremsen (Kneeing). Dies resultiert aus fehlenden Bremsvorrichtungen, da sie beim Fahren, Gleiten und Springen überflüssig sind und beim Landen lästig werden können.

Technik, Training und Übungen

Inlineskating gilt als nahezu optimales Fitnesstraining. Es beansprucht die Hauptmuskelgruppen und schont dabei die Gelenke. Als Ausdauersport verbraucht es relativ viel Energie (bis zu 900 Kalorien pro Stunde), macht Spaß und bedarf keiner speziellen Trainingsstätte.

Die akrobatische Form des Inlineskatings ist das Aggressive Skating mit den beiden Unterarten Streetstyle- und Stuntskating. Streetstyleskater begnügen sich mit den stadtgegebenen Hilfsmitteln und Hindernissen wie Stufen, Schrägen, Geländern oder Bänken, um auf ihnen oder über sie hinweg mehr oder weniger spektakuläre Stunts zu vollführen. Beliebt sind vor allem Luftsprünge aller Art (im Skaterjargon "Airs" genannt), mit denen Höhenunterschiede überwunden oder Hindernisse übersprungen werden.

Stuntskater benutzen dagegen eigens geschaffene Trainingsplätze (Funparks) mit Sportanlagen wie vergrößerten Wannen (Half-, Quarterpipe) oder Schüsseln (Bowls), Schanzen und verschiedenen Rampen (Ramps), um mit ihrer Hilfe akrobatische Luftsprünge und diverse Kunststücke zu üben oder vorzuführen. Das wichtigste Trainings- und Turniergerät ist die Halfpipe, eine meist aus Holz gefertigte, wannenförmige Fahr- und Sprungbahn, die an beiden Enden etwa bis zur Senkrechten gerundet und mit Plattformen versehen ist.

Für sportlich ambitionierte Skater, die eher am schnellen Geradeausfahren oder weiten Vorankommen als an hohen Luftsprüngen oder halsbrecherischen Kunststücken Gefallen finden, stehen bei Speedskating-Rennen (Races) Kurzstrecken (300, 500 m), Mittelstrecken (1 500, 3 000, 5 000 m) oder Langstrecken (10, 20, 42,2 km) zur Verfügung.

Die schnellsten Speedskater erreichen bei ihren Sprints Spitzengeschwindigkeiten bis zu 54 km/h, bei Marathonläufen Durchschnittsgeschwindigkeiten von rund 40 km/h. Wem solche Geschwindigkeiten noch nicht genügen oder wer es lieber laufen lässt, statt selbst zu laufen, kann sich beim Bergabfahren (Downhill) seinen Geschwindigkeitsrausch holen und die Schwerkraft nutzen. Dabei wurden bereits schwindelerregende 148 km/h erreicht (Weltrekord 1996).

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