Hockey

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 5. Dezember 2014
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Hockey, in Deutschland auch als Feldhockey bekannt, ist ein Wettkampfspiel, indem ein Ball mit Stöcken (Hockeystöcken) unter kämpferischen Einsatz zweier sich gegenüberstehenden Mannschaften in einem abgegrenzten Spielraum auf je ein Tor gespielt wird. Im Bereich der Erwachsenen besteht eine Mannschaft aus 10 Feldspieler und einem Torwart. Ausgehend vom ursprünglichen Hockey haben sich weitere Sportarten herausgebildet. Bekannt sind dabei besonders Hallenhockey, Feldhockey sowie Eishockey. In Kanada sowie in den USA bezeichnet der Begriff Hockey meistens das dort populärere Eishockey.

Inhaltsverzeichnis

Ursprung und Geschichte

Die Geschichte des Hockey beginnt bereits vor über 4650 Jahren in China, wo ein Stockballspiel gespielt wurde. Seit 550 v. Chr. liegen mehrere Belege für diese Spielart in Persien, Griechenland und Rom vor. Vor Persien aus hat sich das Hockey mit Stock zu Pferd (Polo) und zu Fuß nach Afghanistan, Indien, Tibet und sogar Japan ausgebreitet.

In Europa verbreitete sich Hockey in Irland unter dem Begriff Hurling Bezeugt ist es seit 180 v. Chr.. Hurling wurde sehr hart gespielt, sodass es zwischen 1527 und 1760 verboten wurde. Danach lebte es erneut auf und zog große Zuschauermengen an sich. Anschließend verbreitete sich das Spiel in England und Frankreich, wo es schließlich als Hockey bezeichnet wird.

1896 wurde in Bonn und Hannover unter Schülern und Studenten gespielt. Im Hamburg entstand 1896 der erste Hockeyclub in Deutschland. Von der Jahrhundertwende verbreitete sich das Spiel, ohne jedoch einen Aufschwung wie Fußball oder Handball zu erleben.

Taktik

Hockey ist ein Kombinationsspiel, das besonders auf Schnelligkeit sowie Technik beruht. Alle Spieler müssen eine gute Ausdauer sowie eine gute Koordination besitzen. Besonders das Spiel in den freien Raum setzt gute Stocksicherheit und eine gut ausgebildete Technik im Stoppen, Ballführen, Schlagen und Schlenzen sind unerlässlich.

Angriff

Für den Angriff im Hockey werden von den 11 Spielern etwa fünf Stürmer einer Partei eingesetzt. Die Außenstürmer bewegen sich im wesentlichen nur im Einrollstreifen, der Mittelstürmer als Ballverteiler setzt die Halbstürmer ein, damit diese zum Torschuss kommen.

Läufer

Eine wesentliche Rolle spielen die Läufer im Hockey. Der Mittelläufer stellt sich beim Angriff nicht weit hinter der Stürmerreihe auf, damit er jeden zu kurz verteidigten Ball sofort wieder auf die Stürmer spielen kann. Langverteidigte Bälle nehmen die Außenläufer sowie die gestaffelten Verteidiger.

Abwehr

Bei der Abwehr im Hockey müssen die Außenläufer bei den jeweiligen gegnerischen Außenstürmern bleiben. Die Position für die Verteidiger ist vor dem Schusskreis optimal, um die Angreifer nicht in eine günstige Schussposition zu bringen.

Hockeyfeld

Hallenhockeyfeld

Die Größe sowie die Einteilung des Hockeyfeldes sind in den Wettkampfbestimmungen der Internationalen Hockeybehörde festgelegt. Die entsprechenden Bestimmungen gingen anschließend in die nationalen Regelwerke mit ein.

Das Hockeyspiel verlangt ein völlig ebenes Spielfeld, um die Unfallgefahr möglichst zu mindern. Am besten eignet sich ein kurz geschorener, gut eingewalzter Rasenplatz oder Kunstrasenplatz, dessen Boden nicht zu hart sein soll. Modernes Feldhockey wird heutzutage auf Kunstrasenplatz gespielt. Die Vorteile sind eine ebenere Oberfläche sowie schnelleres Tempo und verbesserte Ballkontrolle. Zugleich ist ein Kunstrasenfeld wetterunabhängig.

Aber auch andere Varianten des Hockeyfeldes sind möglich. Insbesondere in Indien werden gut gepflegte Sandplätze mit einer Unterlage aus feingesiebten und steinfreien Material bevorzugt.

Das Spiel sollte nur auf guten Plätzen erlernt werden, um von vornherein die technischen Feinheiten zu berücksichtigen. Ein Hockeyfeld ist 91 x 55 Meter groß. Es wird von der Torlinie aus durch je eine Viertellinie im Abstand von 22.9 Meter abgeteilt. In der Mitte der Schmalseiten stehen die Tore mit den Maßen 3,66 x 2,14 Meter.

Training

Jeder Spieler im Hockey muss ernsthaft an seiner Grundlagenausbildung arbeiten. Er muss Leichtathletik betreiben und sich besonders in Start, Sprint sowie Ausdauer üben. Gymnastische Übungen erhöhen zudem die Wendigkeit. Das Training muss auf bestimmte Trainingsprinzipien sowie Trainingsmethoden aufbauen.

Von den technischen Elementen müssen besonders kurze sowie lange Schläge, das Schläger- sowie Handstoppen sowie das Schlenzen im Stand und Lauf gründlich trainiert werden. Dribbeln um Fähnchen, bei denen die Vor- und Rückhand slalomartig wechselseitig trainiert wird, ist gründlich zu üben.

Das Trainingsspiel mit vollen Mannschaften, oft auch in wichtigen und lehrreichen Situationen für kurze Zeit unterbrochen, eignet sich dazu, ein gutes Hockeyspiel zu entwickeln. Bei Anwesenheit weniger Spieler genügt es, wenn ein Angriff von fünf Stürmern von der Mittellinie aus gegen drei Läufer, zwei Verteidiger und den Torsteher angesetzt wird, um dauernd neue Spielsituationen zu erhalten.

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