Hausmittel gegen Allergie

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 16. Juni 2015
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Bei Allergien ist das Immunsystem überempfindlich und reagiert gegen harmlose Umweltstoffe (Allergene). Ursachen können unter anderem Nahrung, Partikel in der Atemluft oder Speichel an Tierhaaren sein. Antihistamine aus der Online-Apotheke helfen, aber auch verschiedene natürliche Heilmittel kämpfen gegen Allergien an.

Inhaltsverzeichnis

Was hilft gegen Allergie?

  • Ein effektives Hausmittel gegen Allergie der Nasenschleimhäute sind Nasensprays aus Salzwasser. Fertige Produkte können Konservierungsmittel enthalten, wodurch die Schleimhautzellen geschädigt werden. Aus diesem Grund sollte selbst solch eine Lösung hergestellt werden. Hierzu wird in 250 ml abgekochtem Leitungswasser 1 Teelöffel Salz aufgelöst. Wenn eine Spraydose verfügbar ist, kann es in solch eine umgefüllt werden. Oder aber man kann diese Lösung als Nasenspülung benutzen (eine genaue Anleitung ist im Artikel Hausmittel gegen Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) zu finden).
  • Viele Menschen sind gegen Hausstaubmilben allergisch. Hausstaubmilben sind sehr winzige Tierchen, welche überall im Haus vorkommen. Die Ausscheidungen dieser Tiere verursachen oftmals Allergien. Um gegen Allergien vorzubeugen, gibt es antiallergische Bezüge. Außerdem sollten Staubfänger nicht im Schlafzimmer herumstehen und regelmäßig staubgesaugt werden. Die Luft sollte bei einer Hausstaubmilbenallergie eher trocken sein, da Hausmilben eine feuchte Umgebung bevorzugen.
  • Ein weiteres Hausmittel gegen Allergien ist ein moderner Luftfilter. Durch ihn werden Allergene wie Tierhaare, Hausstaub und Pollen eingefangen. Am besten sollte solch ein Filter im Schlafzimmer aufgestellt werden. Wenn dies der Fall ist, muss darauf geachtet werden, dass die Tür immer geschlossen ist.

Schnelle Hilfe bei Allergie

  • Schnelle Hilfe bei Allergien durch welche die Augen jucken und gerötet sind, ist ein feuchtkalter Waschlappen. Einfach einen Waschlappen mit kaltem Wasser anfeuchten und für 5 Minuten auf das betroffene Auge legen.
  • Betroffene, die unter Heuschnupfen leiden, sollten mindestens für 3 Stunden nach einem Sturm oder einem Gewitter zu Hause bleiben. Denn durch die hohe Luftfeuchtigkeit wird von den Pflanzen vermehrt Pollenstaub freigesetzt und der Wind verteilt die Pollen dann überall. Außerdem sollte vor dem Zubettgehen geduscht und Haare gewaschen werden, damit man befreit von Pollen einschlafen kann.
  • Staubsauger mit Hochleistungsfiltern können selbst mikroskopisch kleine Allergene aus dem Teppich heraussaugen. Wenn die Allergie stark ist, sollte überlegt werden, ob auf den Teppich verzichtet werden kann.

Rezeptfreie Medikamente gegen Allergien


Alternative Heilmittel

  • Ein alternatives Heilmittel gegen Allergien ist die Pestwurz. Durch den Extrakt aus getrockneten Wurzeln wird eine allergische Reaktion gestoppt und zwar dadurch, dass die Histaminausschüttung blockiert wird. Histamin ist bei allen allergischen Reaktionen beteiligt.
  • Ein weiteres alternatives Heilmittel gegen Allergien ist Ginko biloba. Hauptsächlich wird diese Naturheilpflanze gegen Gedächtnisstörungen eingesetzt, aber sie hilft auch sehr gut gegen Allergien. Im Körper befinden sich plättchenaktivierende Faktoren, welche allergische Reaktionen begünstigen. Diese Faktoren werden von Ginko biloba gebremst.
  • Omega-3-Fettsäuren sind auch ein alternatives Hausmittel gegen Allergien. Sie bremsen Entzündungsreaktionen, welche im Körper durch Allergien hervorgerufen werden. Besonders viele Omega-3-Fettsäuren befinden sich in Makrelen, frischem Thunfisch, Lachs und Sardinen. Es können aber auch Fischölkapseln eingenommen werden. Bei solchen Präparaten sollte jedoch darauf geachtet werden, dass sie 1000 mg Docosahexaensäure und Eicosapentaensäure enthalten. In Leinöl befinden sich auch viele der gesunden Omega-3-Fettsäuren. Pro Tag sollte 1 Teelöffel des Öls eingenommen werden. Es eignet sich gut für Salatdressings und darf auf keinen Fall erhitzt werden!

Weitere Informationen sind unter Allergien zu finden. Es muss sofort ein Notarzt alarmiert werden, wenn Gesicht, Zunge, Nacken oder die Hände anschwellen, wenn sich ein Ausschlag auf der Haut verbreitet oder Atemnot auftreten. Denn bei diesen Symptomen kann es sich um einen anaphylaktischen Schock (Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems auf eine bestimmte Substanz, kann lebensbedrohlich sein) handeln.

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