Halsschmerzen

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Friedrich (Facharzt für Innere Medizin)

Als Halsschmerzen werden Beschwerden bezeichnet, die die Schleimhäute des Rachens und des Halses betreffen. Sie können dabei die Mandeln oder auch weiter unten liegende Teile des Halses befallen und haben je nach Ort unterschiedliche Ursachen. Anfangs äußern sich Halsschmerzen meist durch ein leichtes Halskratzen. Im weiteren Verlauf können brennende Schmerzen und massive Schluckbeschwerden hinzukommen.

Inhaltsverzeichnis

Definition Halsschmerzen

Hier informieren! Rezeptfreie Medikamente gegen:
schnell und günstig von mycare.de
Halsschmerzen können sich auf verschiedene Art äußern. Oft reichen die Beschwerden von einem leichten Halskratzen zu massiven Schluckbeschwerden. Häufig sind Infekte der oberen Atemwege (z.B. Erkältung) der Grund für die Halsschmerzen. Halsschmerzen dürfen in der Regel nicht lange anhalten, andernfalls sind sie ein Fall für den Arzt.

Die meisten Halsschmerzen dauern nur einen oder wenige Tage und sorgen dafür, dass der Hals schmerzt oder brennt und man nur schlecht oder gar nicht schlucken kann. Gelegentlich sind auch die Stimmbänder von der Grunderkrankung betroffen und die Stimme verändert sich (Heiserkeit) oder verschwindet schlimmstenfalls völlig.

Ursachen von Halsschmerzen

Meist liegen Halsschmerzen in einer Infektion der oberen Atemwege (z.B. Erkältung) begründet.

Bakterien und Viren treten dabei durch Mund und Nase ein und nisten sich in der Schleimhaut des Rachens und des Halses ein, da diese ihnen besonders günstige Bedingungen bietet. Sie ist warm, feucht und bestens mit allen Nährstoffen versorgt, die Bakterien benötigen.

Häufig sind auch die Mandeln befallen und es handelt sich um einen ausstrahlenden Schmerz, der vom Patienten nicht mehr sicher dem Hals oder den Mandeln allein zugeordnet werden kann. Diese Art der Halsschmerzen sollten nach wenigen Tagen wieder von alleine vergehen, andernfalls benötigt man eine Behandlung mit Antibiotika oder anderen Medikamenten.

Die Mandelentzündung ist ein Sonderfall, wenn sie chronisch wird: Dann tritt sie immer wieder auf und die Halsschmerzen verschwinden zwar nach einiger Zeit, doch die Erkrankung kommt ständig zurück.

Halsschmerzen müssen nicht immer brennend oder reibend sein, gelegentlich nimmt man sie auch als Druckschmerz beim Schlucken wahr. Tritt dieser ständig und immer stärker auf, könnte eine ernsthafte Erkrankung zugrundeliegen, beispielsweise ein Tumor im Halsbereich.

Diagnose und Verlauf von Halschmerzen

In der Regel kommen und gehen Halsschmerzen innerhalb einer Woche und machen daher eine ärztliche Diagnose und Behandlung nicht unbedingt erforderlich. Halten sich Halsschmerzen hartnäckig über eine Woche hinaus oder sind diese von Schluck- oder Atembeschwerden begleitet, sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden.

Der Mediziner wird zunächst versuchen den Grund für die Halsschmerzen zu lokalisieren. Neben einer Befragung des Patienten zu möglichen Vorerkrankungen und den allgemeinen Lebensumständen, steht die Untersuchung des Hals- und Rachenraums im Vordergrund. Dazu betrachtet der Arzt den Hals und Rachen durch die Mundöffnung und tastet den oberen Halsbereich auf eine mögliche Schwellung der Lymphknoten ab.

Behandlung von Halsschmerzen

Halsschmerzen müssen nicht zwingend durch einen Arzt behandelt werden, da sie in der Regel von allein wieder verschwinden. Häufig helfen nicht verschreibungspflichtige (rezeptfreie) Medikamente, aufgrund ihrer entzündungshemmenden, reizlindernden und wohltuenden Inhaltsstoffe.

So eignen sich Präparate wie Lutschtabletten sehr gut, um lokal im Mund, Hals und Rachen die Beschwerden zu lindern. Als altbewährtes Hausmittel kann auch heiße Milch mit Honig, aufgrund der abschwellenden und antibakteriellen Eigenschaften sehr wirksam sein.

Dauern Halsschmerzen länger an oder wird der Schmerz schlimmer, behandelt der Arzt meist mit Antibiotika oder mit einem virenhemmenden Medikament. Allerdings handelt es in den allermeisten Fällen bei Halsschmerzen um einen bakteriellen Befall.

Bei der chronischen Mandelentzündung werden die Mandeln entfernt, da man dem Patienten so die beste und langfristigste Linderung verschaffen kann. Handelt es sich bei den Halsschmerzen wiederum um Druckschmerz, der vor allem auftritt, wenn man schluckt, muss zunächst diagnostisch abgeklärt werden, woran der Schmerz liegt, um eine individuelle Behandlungsstrategie auszuarbeiten.

Rezeptfreie Medikamente gegen Halsschmerzen

Hier Informieren:

Vorbeugung von Halsschmerzen

Halsschmerzen als Folge einer Infektion kann man effektiv vorbeugen, indem man sich in der kalten Jahreszeit vor Unterkühlung schützt. Diese schwächt das Immunsystem und sorgt dafür, dass sich Bakterien und Viren leicht einnisten können. Eine gesunde Ernährung mit viel Vitamin C trägt ebenfalls dazu bei, unangenehmen Erkältungen vorzubeugen.

Häufig werden Erkältungs-Viren und -Bakterien durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch weitergegeben. Das heißt die Krankheitserreger, die für die Halsschmerzen verantwortlich sind, können von einer infizierten Person beim Sprechen, Niesen und Husten über die Luft übertragen werden.

Daher sollte man Erkältete immer darum bitten, sich beim Niesen die Hand vor Nase und Mund zu halten und benutzte Taschentücher sachgemäß zu entsorgen – schließlich sind die Erreger, die Halsschmerzen auslösen, meist hochansteckend und übertragen sich sehr schnell.

Bücher zum Thema Halsschmerzen und Erkältung

Unser Arzt im Video zum Thema Halsschmerzen

Weitere Infos

Seitenname: Halsschmerzen