Grüne Bohnen

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 30. Dezember 2015
Gesundpedia.deLebensmittel Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind gesund, halten schlank und lassen sich leicht zubereiten. Aufgrund ihres neutralen Geschmacks lassen sie sich mit vielen Speisen kombinieren. Viele Gründe, weshalb eine gesunde Küche nicht ohne dieses Gemüse auskommt.

Inhaltsverzeichnis

Das sollten Sie über Grüne Bohnen wissen

Unter der Bezeichnung "Grüne Bohnen“ sammeln sich unterschiedliche Arten der Gartenbohne wie Prinzessbohnen, Delikatessbohnen und andere. Unterscheiden lassen sich grüne Bohnen in Stangen- und Buschbohnen. Letztere wachsen frei, Stangenbohnen brauchen Unterstützung, um optimal zu wachsen, sind aber ertragreicher als Buschbohnen. Alles an der grünen Bohne lässt sich verzehren im Gegensatz zu anderen Bohnensorten. Das bedeutet, für den Menschen sind sowohl die Hülsen als die Kerne genießbar.

Der Handel bietet grüne Bohnen, frisch, tiefgekühlt und in Konserven an. Diese Art Bohnen sind frostempfindlich, unterschiedlich in Form und Farbe (grüne, gelbe oder blaue Hülsen) und haben Saison von Mai bis Oktober. Die Samen sind rund und besitzen eine hellbraune bis schwarze Färbung. Manche Sorten besitzen Fäden an den Hülsen, die Verbraucher vor der Zubereitung am besten entfernen.

Das Zuhause von grünen Bohnen lässt sich auf Mittel- und Südamerika begrenzen, wo sie sich in subtropischen Wäldern am wohlsten fühlen. Grundsätzlich zählen grüne Bohnen zu den weltweit wichtigsten Eiweißlieferanten und wirken sich positiv auf die Verdauung aus. Deutschland importiert grüne Bohnen aus Italien und Spanien. Des Weiteren aus den Niederlanden, der Türkei und anderen subtropischen Ländern. Weitere Merkmale von grünen Bohnen sind neutraler Geschmack und wenig Aroma.

Bedeutung für die Gesundheit

Grüne Bohnen unterstützen die Verdauung durch verdauungsfördernde Ballaststoffe. Ihre entwässernde Wirkung wirkt Blasenentzündungen entgegen. Des Weiteren beugen grüne Bohnen Nierensteinen vor und senken den Blutzuckerspiegel bei Diabetes.

Wie jedes Gemüse gehören grüne Bohnen zu einer ausgewogenen, gesunden Ernährung. Grund für einen festen Platz in der gesunden Küche, für den der hohe Gehalt an wertvollen Nährstoffen und die leichte Zubereitung ursächlich sind. Außerdem wenige Kalorien, wenig Fett und Cholesterin. Der hohe Gehalt an Ballaststoffen unterstützt den Blutzuckerspiegel, sorgt für eine lang anhaltende Sättigung und einen ausgeglichenen Stoffwechsel. Für Vegetarier sind grüne Bohnen wegen ihres Gehalts an pflanzlichem Eiweiß wertvoll. Übergewichtigen Menschen helfen sie bei einer Diät: Grüne Bohnen machen schlank.

Helfen grüne Bohnen gegen Krebs? Bekannt ist, wer viel Obst und Gemüse zu sich nimmt, beugt gegen Krankheiten vor. Neue Forschungen zeigen, dass grüne Bohnen effizient bei Tumorerkrankungen sind. Hier sind zwei Begriffe wichtig: Freie Radikale, die bei der Entstehung von Krebs eine wichtige Rolle spielen, da sie zu Zellschädigungen führen.

Außerdem Antioxidantien, die grüne Bohnen enthalten und die freie Radikale im menschlichen Körper vernichten. Grüne Bohnen haben einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Kaempferol, ein Antioxidans, das der Entstehung von Krebs entgegenwirkt.

Inhaltsstoffe & Nährwerte

Grüne Bohnen enthalten viel Eiweiß, Kohlehydrate, Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Mangan und Kalzium sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Letzteres sind Naturstoffe, die für den Menschen wichtig sind. Weiterhin enthalten grüne Bohnen Vitamin A, B-Vitamine sowie Vitamin C und E. Allerdings ist Vitamin C hitzeempfindlich, sodass es durch das Kochen nahezu verloren geht. 100 Gramm gekochte grüne Bohnen haben einen Brennwert von 134 Kilojoule. Des Weiteren enthalten sie 2,4 Gramm Protein und fünf Gramm Kohlenhydrate. Der Fettgehalt beträgt 0,2 Gramm. Der Wasseranteil 88 Prozent.

Kalorien und Nährstoffe (pro 100g)
Kilokalorien/ Kilojoule 42 kcal/ 174 kj
Eiweiß 2,09 g
Kohlenhydrate 2,84 g
Fett 2,39 g
Wasser 87,36 g
Ballaststoffe 2,61 g
Vitamin E 587 µg

Unverträglichkeiten

Wichtig: Grüne Bohnen in gekochtem Zustand essen, ansonsten entfaltet das in ihnen enthaltene Phasin seine toxische Wirkung. Das bedeutet, Blut verklumpt und wenige Bohnen führen zu Übelkeit, Fieber und Durchfall. In vielen Fällen kommt es zu Krampfanfällen oder Kreislaufschocks. Gut, dass die Hitze, die beim Kochen entsteht, das Gift unschädlich macht. Außerdem entstehen beim Verzehr von grünen Bohnen Gase, die ein Völlegefühl erzeugen und in vielen Fällen zu Blähungen führen.

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Einkaufs- und Küchentipps

Wer grüne Bohnen im Handel kauft oder sie im Restaurant als Beilage bestellt, meint in der Regel die klassischen, länglichen Bohnen. Die Lagerung von grünen Bohnen erfolgt im Idealfall lichtgeschützt und trocken. Die besten Arten der Zubereitung sind Dämpfen oder Kochen.

Personen, die beim Verzehr von grünen Bohnen starke Blähungen bekommen, halten sich im Idealfall an folgende Regel: Die getrockneten Bohnen vor der Zubereitung zwölf Stunden einweichen und lange kochen. Allerdings verlieren die Bohnen auf diese Weise Vitalstoffe. Am besten schmecken grüne Bohnen frisch. Liegen sie mehrere Tage im Kühlschrank, bekommen sie einen bitteren Geschmack. Wie lassen sich frische Bohnen erkennen? Erkennungsmerkmale frischer Bohnen sind: glatte und feuchte Bruchstellen.

Die Verarbeitung von jungen Bohnen gestaltet sich wenig aufwendig. Im Ganzen waschen und Enden abschneiden. Bei älteren Bohnen ist es ratsam, die Fäden an den Nahtstellen der Hülsen abzuschneiden.

Zubereitungstipps

Grüne Bohnen in Butter oder ausgelassenen Speckstreifen mit klein geschnittenen Schalotten als Beilage zu Fisch- und Fleischgerichten sind ein wahrer Leckerbissen. Hervorragend schmecken grüne Bohnen mit Birnen und Speck. Ein Rezept, das aus Griechenland stammt: grüne Bohnen mit Tomaten und Kreuzkümmel. Amerikaner lieben es, grüne Bohnen mit Schinken in der Pfanne zu braten. Außerdem sind grüne Bohnen ein Gaumenschmaus in Mischsalaten mit Kartoffeln und Paprika.

Die Garzeit von grünen Bohnen beträgt zehn bis 20 Minuten. Vorheriges Blanchieren verkürzt die Garzeit. Die Verwendung von Bohnenkraut beim Garen ist empfehlenswert, da es den Eigengeschmack der Bohnen fördert und sie bekömmlicher macht.

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