Flöhe bei Katzen

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 12. Juli 2015
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Flöhe bei Katzen kommen vergleichsweise häufig vor, da die kleinen Parasiten im Fell des Tieres optimale Lebensbedingungen vorfinden. Nach einem Befall ernähren sie sich von dem Blut des Vierbeiners. Sobald Flöhe bei Katzen festgestellt werden, sollten Tierhalter umgehend einen Tierarzt aufsuchen, um entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten, zumal eine Übertragung auf andere Tiere oder auch auf den Menschen nicht ausgeschlossen ist.

Inhaltsverzeichnis

Flöhe bei Katzen

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Flöhe bei Katzen können durch unterschiedliche Floharten auftreten. Am häufigsten sucht indes der spezielle Katzenfloh die Körperwärme und Feuchtigkeit des Tieres. Problematisch ist die Erkrankung deswegen, weil die Flöhe lediglich eine Körpergröße von wenigen Millimetern haben. Insofern sind sie auf den ersten Blick kaum zu erkennen. Nachdem die kleinen Blutsauger auf die Katze übergegangen sind, nisten sie sich in ihrem Fell ein.

Es ist allerdings nicht ausgeschlossen, dass die Parasiten auch für den Menschen ein Problem darstellen können. Bei einem Kontakt zwischen Tier und Mensch springen die winzigen Insekten auf den Halter über. Da Flöhe bei Katzen eine typische Erscheinung sind, kann ihnen mit tierärztlicher Hilfe entgegengewirkt werden.

Ursachen

Das warme sowie feuchte Fell der tierischen Vierbeiner bietet eine ideale Lebensumgebung für die Schädlinge, und ist somit der Hauptgrund für Flöhe bei Katzen. Ausgewachsene Flöhe ernähren sich ausschließlich von dem Blut des Tieres. Die Weibchen legen in kurzen Zeitintervallen eine Vielzahl von Eiern in der haarigen Umgebung ab. Aus den Larven entwickeln sich innerhalb kurzer Zeit wiederum neue erwachsene Flöhe.

Die Flohlarven stellen während ihrer Entwicklung noch kein Problem für das Haustier da, zumal sie sich lediglich von Hautschuppen, die bereits abgestorben sind, und altem Blut, das durch ihre Vorfahren ausgeschieden wird, ernähren. Sobald sie allerdings das Stadium eines erwachsenen Flohs erreicht haben, greifen sie aktiv auf die Blutbahnen zu.

In den meisten Fällen entstehen Flöhe bei Katzen durch den vorherigen Kontakt mit anderen Tieren, die bereits Opfer der Parasiten geworden sind. Flöhe bevorzugen einen ständigen Lebenswechsel, so dass sie gerne von der Katze auf andere Haustiere, den Menschen und sogar auf Gegenstände ausweichen.

Symptome und Verlauf

Es gibt kein einheitliches Verlaufsprotokoll, das Flöhe bei Katzen abschließend charakterisieren könnte. Insofern können sich durch einen Befall unterschiedliche Symptome einstellen. Manche Tiere haben mit den Parasiten kaum Beschwerden, so dass die Erkrankung optisch nicht wahrgenommen wird. Andere Stubentiger neigen dazu, sich häufig an den betroffenen Stellen zu kratzen, da die Bisse mitunter schmerzhaft sein können. Die Symbiose aus Bissspuren sowie dem Kratzen kann eine Infektion auslösen, die im schlimmsten Fall eine Entzündung begründet.

Flöhe bei Katzen können darüber hinaus spezielle Bandwürmer oder auch Bakterien auf den Vierbeiner übertragen. Die Bissspuren sowie das Ausscheidungssekret kann eine Hautallergie auslösen. Die Haut verändert sich, so dass Schwellungen und Vernarbungen entstehen können. Flöhe bei Katzen können besonders bei Jungtieren sogar zu einer Blutarmut beitragen.

Wann zum Tierarzt?

Sobald Flöhe bei der Katze festgestellt werden, sollten Frauchen und Herrchen keine Zeit verschwenden. Je früher der Mediziner aufgesucht wird, desto bessere Heilungschancen werden dem Tier in Aussicht gestellt. Zudem kann der Arzt spezielle Untersuchungen durchführen, um Folgeerkrankungen zu vermeiden. Ebenso erfordern Flöhe bei der Katze einer speziellen Nachbehandlung, die ausschließlich vom Veterinär festzustellen ist. Keinesfalls sollten Halter die Behandlung nach eigenem Ermessen durchführen, da insofern eine wirksame Heilung nicht gewährleistet ist.

Diagnose

Flöhe bei Katzen zeichnen sich insbesondere dadurch aus, dass das betroffene Tier sich häufig kratzen muss. Um eine fachmännische Beurteilung zu gewährleisten, sollte eine entsprechende Diagnose vom Veterinär eingeleitet werden. Der Facharzt wird im Regelfall einige Hautstellen untersuchen, da die Bissspuren zu Hautwunden oder zum Haarausfall führen. Insoweit einer Untersuchung im Hinblick auf eine allergische Reaktion notwendig wird, kann der Arzt eine spezielle Blutuntersuchung anordnen. Flöhe bei Katzen werden zugleich dann sichtbar, wenn man den Vierbeiner mit einer Tierbürste kämmt, da sowohl Flöhe als auch deren Rückstände in dem Kamm hängen bleiben.

Behandlung und Therapie

Es ist notwendig, dass Flöhe bei Katzen umgehend medizinisch behandelt werden. Dadurch sollen vor allem die Beschwerden des Tieres gelindert werden. Zudem soll eine weitere Verbreitung der Parasiten unterbunden werden. Die medizinische Behandlung benötigt indes einen gewissen Zeitraum. Durch wiederholtes Kämmen können einzelne Flöhe, deren Kot sowie Larveneier dauerhaft entfernt werden.

Es empfiehlt sich der gezielte Einsatz von speziellen Flohkämmen, die sowohl beim Tierarzt als auch im Tierhandel erworben werden können. Häufig wird der Arzt dem Stubentiger Insektizide verschreiben, um die kleinen Blutbeißer wirksam abzutöten. Derartige Insektizide werden unter anderem als Puder oder Shampoo angeboten.

Insoweit die Katze eine Lieblingsdecke hat, sollte diese im Anschluss möglichst heiß durchgewaschen werden. Andere Stellen, die bevorzugt von dem betroffenen Tier aufgesucht werden, sollten ebenso mit einem Insektizid behandelt werden. Spezielle Utensilien, wie zum Beispiel der Fressnapf, können über Nacht eingefroren werden. Flöhe bei Katzen sollten regelmäßig nachbehandelt werden, damit ein dauerhafter Erfolg garantiert werden kann.

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Vorbeugung - Was kann der Tierhalter tun?

Es ist möglich, Flöhen bei Katzen gezielt vorzubeugen. Durch entsprechende Schutzmaßnahmen kann der Befall allerdings nicht vollkommen ausgeschlossen werden. Vor allem Tiere, die regelmäßig Freilauf haben, können sich jederzeit bei Artgenossen oder anderen Tierarten anstecken.

Zur Prävention können jedoch spezielle Shampoos oder Sprays eingesetzt werden. Diese sind für einen gesunden Vierbeiner vollkommen unschädlich. Die Verträglichkeit sollte allerdings zuvor überprüft werden. Da es spezielle Mittel für Katzen gibt, sollten keineswegs Alternativen in Erwägung gezogen werden.

Eine gute Hygiene ist ferner Grundvoraussetzungen, um das Flohrisiko zu minimieren. Da Flöhe bei Katzen eine regelrechte Epidemie auslösen können, sollten andere Haustiere, insofern vorhanden, ebenfalls regelmäßig untersucht werden.

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