Entspannt in den Urlaub fliegen - Weniger Flugangst dank Hypnose

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 15. August 2014
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Hypnose hat einen schlechten Ruf in unserer modernen Gesellschaft. Als Hokuspokus wird sie zumeist belächelt. Dabei kann sie, ebenso wie eine Konfrontations- oder Verhaltenstherapie die Angst vor dem Fliegen (Flugangst) lindern.

Inhaltsverzeichnis

Wie funktioniert die Therapie?

Flugangst lässt sich mithilfe von Hypnose lindern.

Damit die Hypnose-Therapie überhaupt funktioniert, braucht der Patient Vertrauen zum Therapeuten. Denn nur dann kann sich sein Körper und sein Geist wirklich entspannen und auf die Hypnose einlassen.

Der Therapeut lenkt nun die Aufmerksamkeit des Patienten weg von der Umwelt und ihren äußeren Reizen hin zum inneren Empfinden des Patienten. Er ruft in ihm bestimmte Vorstellungen, Emotionen und Bilder hervor, etwa eine positive Erfahrung mit dem Fliegen.

Es werden Abhängigkeits- und Angstgefühle durch solche der Selbstbestimmung und Sicherheit ausgetauscht. Mithilfe der Hypnose können Aspekte im Inneren des Patienten angesprochen werden, die sonst nicht über den Verstand erreicht werden können.

Gibt es eine Erfolgsgarantie?

Eine Erfolgsgarantie kann man bei der Hypnose jedoch nicht geben. Der Glaube ist wichtig. Erst recht beim Thema Flugangst, denn es geht hier nicht um ein körperliches Leiden, sondern um ein psychisches. Zudem handelt es sich meist um ein Trauma, ausgelöst durch bestimmte Ereignisse. Dieses aufzulösen braucht jede Menge Zeit und Geduld, aber auch den Willen der betroffenen Person tatsächlich etwas ändern zu wollen.

Was kostet eine Hypnose-Therapie?

Die Kosten für eine professionelle Hypnose-Therapie belaufen sie auf 100 bis 200 Euro pro Sitzung. Diese können von der gesetzlichen Kasse übernommen werden, allerdings nur wenn man parallel noch an einer Verhaltenstherapie teilnimmt.

Kombination mit Verhaltens- oder Konfrontationstherapie

Die Kombination aus beiden Therapien kann sinnvoll sein, wobei die Verhaltenstherapie eine anderen Ansatz hat. Ziel ist es sich schrittweise seinen Ängsten zu stellen. Im Falle der Flugangst bedeutet das, ein Flugzeug zunächst nur zu betrachten. In den nächsten Schritten ginge man dann immer näher an das Flugzeug heran, steigt irgendwann ein, setzt sich etc.

Der Verhaltenstherapie steht die Konfrontationstherapie gegenüber. Statt sich der Angst schrittweise zu nähern, fällt sie sozusagen mit der Tür ins Haus. Man wird direkt mit seiner Angst konfrontiert, soll einen Testflug absolvieren oder bei einem Flugsimulator einsteigen. Viele Fluggesellschaften bieten diese Therapie in einem speziellen Seminar zur Flugangst an.

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