Chondropathie

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 17. Februar 2016
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Der menschliche Körper muss nicht selten extreme Belastungen aushalten. Vor allem die Gelenke können infolge einer extremen Belastung beschädigt werden. Als eine mitunter schmerzhafte Erkrankung der Gelenke wird die Chondropathie angesehen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Chondropathie?

Der Begriff Chondropathie beinhaltet einen wesentlichen Bestandteil. So bezeichnet man in der Medizin einen Knorpel als ­Chondros. Mit einer Chondropathie bezeichnet man also ein Leiden, welches im Bereich des Knorpels in Erscheinung tritt.

Besonders häufig wird der Begriff Chondropathie im Bereich der Orthopädie verwendet. Infolge einer schweren Verletzung ist oftmals dieses Knorpelleiden ein Resultat.

Ursachen

Eine Chondropathie kann nur dann erfolgreich behandelt werden, wenn die zugrunde liegenden Ursachen ermittelt wurden. Nicht selten tritt eine Chondropathie als das Resultat einer schweren Verletzung in Erscheinung. Vor allem Sportler klagen immer wieder über Probleme im Bereich des Knorpels.

Von führenden Medizinern wird der Knorpel als äußerst gefährdet angesehen. So wartet der Knorpel mit einer relativ weichen Substanz auf. Eine Chondropathie kann auch als das Resultat einer Arthrose in Erscheinung treten. Als eine Arthrose bezeichnet man in der modernen Medizin den Verschleiß der Gelenke. Ein Verschleiß der Gelenke basiert in den meisten Fällen auf einer falschen Belastung. Nur in den wenigsten Fällen zeichnet sich ein Tumor für das Auftreten einer Chondropathie verantwortlich. Erst wenn die Ursachen bekannt sind, kann der Verlauf einer Chondropathie beeinflusst werden.

Symptome und Verlauf

Typische Symptome einer Chondropathie:

Basierend auf den Ursachen kann eine Chondropathie einen mitunter schweren Verlauf nehmen. Eine Vielzahl der Patienten verspürt am Anfang einer Chondropathie keinerlei Beschwerden. Oftmals wird erst im weiteren Verlauf der Erkrankung ein leichtes Druckgefühl verspürt. Unbehandelt kann dieses Druckgefühl zu schmerzhaften Komplikationen führen. So werden beispielsweise die Gelenkschmerzen als ein typisches Symptom einer Chondropathie angesehen.

Die Gelenkschmerzen treten unabhängig vom Ausmaß der körperlichen Betätigung in Erscheinung. Sollten die Schmerzen jedoch nur dann in Erscheinung treten, wenn sich die betroffenen Personen bewegen, spricht man von einem Bewegungsschmerz. Aufgrund der Schmerzen sind die betroffenen Personen in ihrer Bewegungsfähigkeit spürbar beeinträchtigt.

Die bereits erwähnten Symptome stellen jedoch nur einen Teil aller möglichen Symptome dar. So kann auch ein Gelenkerguss als das Resultat einer Chondropathie in Erscheinung treten. Von einem Gelenkerguss spricht man immer dann, wenn eine Flüssigkeitsansammlung im Bereich der Gelenke diagnostiziert wird. Die Flüssigkeit kann entweder aus Blut oder aus Eiter bestehen. Eine Chondropathie kann grundsätzlich erst dann behandelt werden, wenn eine aussagekräftige Diagnose vorliegt.

Diagnose

Damit eine Chondropathie diagnostiziert werden kann, muss ein fachkundiger Arzt aufgesucht werden. Bevor eine umfangreiche Untersuchung in Angriff genommen wird, werden die betroffenen Personen vom behandelnden Arzt befragt. Ein umfangreiches Gespräch kann dem behandelnden Arzt diverse Anzeichen auf eine Chondropathie liefern.

Sofern ein erster Verdacht auf eine Chondropathie besteht, sollte ein Röntgenbild angefertigt werden. Nur so kann der behandelnde Arzt erste Verletzungen im Bereich des Knorpels erkennen. Eine detaillierte Begutachtung des Knorpels ist jedoch nur dann möglich, wenn eine Untersuchung in einem Kernspintomografen durchgeführt wird.

Alternativ kann auch eine Arthroskopie durchgeführt werden. Hierbei handelt es sich um eine Gelenkspiegelung, welche mittels einer kleinen Kamera durchgeführt wird. Erst wenn eine aussagekräftige Diagnose erstellt wurde, kann eine Chondropathie zielgerichtet behandelt werden.

Behandlung

Nur wenn eine Chondropathie zielgerichtet behandelt wird, können funktionale Beeinträchtigungen verhindert werden. Überschüssiges Gewebe wird in den meisten Fällen im Rahmen der Gelenkspiegelung entfernt. Die Risiken eines erneuten Eingriffs können somit umgangen werden. Obwohl die betroffenen Personen direkt im Anschluss eine deutliche Linderung der Symptome verspüren, wird das Behandlungsverfahren mit einem gewissen Maß an Skepsis betrachtet.

So tritt oftmals bereits nach kurzer Zeit wieder eine Verschlechterung der Symptome in Erscheinung. Aus diesem Grund wird vor allem dem Bereich der Physiotherapie ein besonders hohes Maß an Aufmerksamkeit beigemessen. Die einzelnen Maßnahmen aus dem Bereich der Physiotherapie sollen sich in erster Linie positiv auf den Aufbau der Muskeln auswirken.

Nur wenn die eigene Muskulatur stark genug ist, können übermäßige Belastungen im Bereich der Gelenke vermieden werden. Sollte eine besonders schwere Form der Chondropathie diagnostiziert werden, kann in den meisten Fällen nur ein chirurgischer Eingriff zu einer Linderung der vorliegenden Symptome beitragen.

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Vorbeugung

Da eine Chondropathie von den betroffenen Personen immer wieder als äußerst schmerzhaft empfunden wird, sollte der Aspekt der Vorbeugung nicht vernachlässigt werden. Gemäß den Aussagen von führenden Medizinern sollte eine Überbelastung der Gelenke grundsätzlich vermieden werden.

Vor allem Sportler sollten sich langsam auf die wachsenden Anforderungen vorbereiten. Auch im alltäglichen Leben sollte stets auf eine umsichtige Vorgehensweise geachtet werden. Eine Schonung der Gelenke kann einer Chondropathie wirksam vorbeugen.

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