Butternut-Kürbis

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 10. Dezember 2015
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Der Butternut-Kürbis verspricht einen buttrigen, leicht nussigen Geschmack, der seine Fans begeistert. Er überzeugt aber auch mit seinem teils geringen Gewicht, sodass er sich bestens für Singles eignet, wenn diese nicht gleich mehrere Kilogramm Kürbis kaufen und verspeisen wollen.

Inhaltsverzeichnis

Das sollten Sie über Butternut-Kürbis wissen

Der Butternut-Kürbis stammt ursprünglich aus Südamerika, wird mittlerweile aber auch in vielen anderen Ländern angebaut. Einzige Voraussetzung: Das Klima muss warm sein. Ist das nicht gegeben, baut man diese Kürbissorte aber auch gerne einmal im Treibhaus an. Der Butternut-Kürbis wächst an hohen Reben und hat in Europa vor allem im Herbst Saison. Allerdings gibt es ihn dank der Globalisierung das ganze Jahr über zu kaufen, außerhalb des Herbstes stammt er jedoch meist aus Südafrika, Argentinien oder Uruguay.

Typisch für den Butternut-Kürbis ist die birnenähnliche Form. Der lange Hals und der dicke Boden haben dem Butternut-Kürbis auch den Beinamen „Birnenkürbis“ eingebracht. Die hellgelbe Schale kann sehr glatt ausfallen, darf aber ebenso leicht genoppt sein. Die wenigen enthaltenen Kerne machen diesen Kürbis nicht nur zu einem wahren Genuss, sondern erleichtern auch die Verarbeitung. Zudem können die angenehm nussig schmeckenden Kerne gegessen werden – entweder roh oder kurz angeröstet in der Pfanne.

Für die Lagerung gilt, dass der Stiel am Kürbis dran bleiben muss. Dann hält er sich bei kühler und trockener Lagerung sogar über Monate. Am besten wird er im Gemüsefach des Kühlschranks, im Keller oder der Speisekammer aufbewahrt. Ist der Butternut-Kürbis schon angeschnitten, hält er sich im Kühlschrank noch etwa drei bis vier Tage, wenn er mit Frischhaltefolie umwickelt wird. Ebenfalls lässt sich der Kürbis einfrieren, dafür sollte er zuvor etwa ein bis zwei Minuten in kochendem Salzwasser blanchiert werden.

Bedeutung für die Gesundheit

Ebenfalls hat der Butternut-Kürbis viele gesundheitsfördernde Eigenschaften. Haut, Haare und Sehkraft werden durch das enthaltene Beta-Carotin unterstützt. Gut 80 Prozent des Tagesbedarfs kann man über den Verzehr von 100 Gramm des hellorangefarbenen Fruchtfleischs abdecken.

Ebenfalls ist der Butternut-Kürbis reich an Vitamin C, sodass er das Immunsystem stärken kann. Als besonders gesund gelten die Kerne des Butternut-Kürbis. Sie fördern die Verdauung und enthalten neben Ballaststoffen auch Eiweiße, Mineralstoffe und ungesättigte Fettsäuren. Durch die Ballaststoffe wirkt der Butternut-Kürbis ebenfalls sehr sättigend und kann beim Abnehmen unterstützen.

Einige Experten sagen ihm sogar nach, dass er Giftstoffe aus dem Körper leiten und sich positiv auf den Blutzuckerspiegel auswirken kann. Daher wird der Butternut-Kürbis insbesondere Patienten mit Diabetes empfohlen. Allerdings enthält er mehr Kalorien als andere Kürbissorten, dafür jedoch kaum Fett.

Inhaltsstoffe & Nährwerte

Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Butternut-Kürbis sind Kohlenhydrate, von denen in 100 Gramm Kürbisfleisch etwa 8,3 Gramm vorkommen, Ballaststoffe, die 1,6 Gramm ausmachen, Eiweiße mit einem Anteil von 1,1 Gramm und Fett mit 0,1 Gramm. Darüber hinaus sind Beta-Carotin, Vitamin C, Vitamin A, Kalium und Kalzium enthalten. Außerdem ist Kieselsäure enthalten, die das Bindegewebe, die Haut und die Nägel stärkt.

Kalorien und Nährstoffe (pro 100g)
Kilokalorien/ Kilojoule 38 kcal/ 159 kj
Eiweiß 1,1 g
Kohlenhydrate 8,3 g
Fett 0,1 g
Ballaststoffe 1,6 g
Vitamin C 21 mg

Unverträglichkeiten

Generell gilt der Butternut-Kürbis als sehr verträglich. Damit eignet er sich auch für Personen mit Magenbeschwerden. Der nussig-buttrige Geschmack des Butternut-Kürbis kommt übrigens schon bei den Kleinsten gut an, sodass Babybrei und Co. gerne mit dem Gemüse zubereitet angenommen werden. Dagegen ist auch aus Sicht der Wissenschaft nichts einzuwenden, da bisher keine Unverträglichkeiten festgestellt wurden.

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Einkaufs- und Küchentipps

Wer einen Butternut-Kürbis kaufen will, sollte auf den Reifegrad achten. Vollreife Exemplare versprechen das beste Aroma. Die Reife lässt sich an Farbe und Größe des Gemüses gut erkennen. Die Schale färbt sich mit zunehmendem Reifegrad dunkler, die Frucht selbst misst etwa 25 Zentimeter in der Länge.

Bei der Schale sollte darauf geachtet werden, dass sie keine Risse aufweist. Ob sie allerdings glatt oder genoppt ist, spielt keine Rolle. Beim Klopfen auf die Schale entsteht ein hohler Klang, wenn der Kürbis reif ist. Zudem ist der Stiel etwas verholzt. Fehlt der Stiel, sollte der Butternut-Kürbis im Regal bleiben, dann können nämlich Fäulnis-Bakterien in diesen eindringen. Kleinere Exemplare sind ebenfalls empfehlenswert, da sie meist ein weniger faseriges Fruchtfleisch mit sich bringen.

Zubereitungstipps

Der Butternut-Kürbis verfügt über eine sehr dicke und harte Schale. Deshalb ist ein scharfes, großes Sägemesser, wie das Brotmesser, empfehlenswert, um sie zu entfernen. Für die Zubereitung wird der Kürbis quer und längs geteilt und die Kerne können mit einem Löffel entfernt werden.

Wer wenig Zeit für die Zubereitung hat, kann das Fruchtfleisch auch auf der Reibe zerkleinern. Dann gart es wesentlich schneller durch. Aus dem Butternut-Kürbis lassen sich leckere Suppen oder Pürees zubereiten, ebenso eignet er sich für einen warmen Salat oder lässt sich füllen. Genauso gut kann der Kürbis gebacken werden.

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