Arginin

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 18. November 2014
Gesundpedia.deNahrungsergänzung Arginin

Arginin ist eine essentielle Aminosäure. Es fördert die Ausschüttung von Wachstumshormonen und hat einen begünstigenden Einfluss auf den Eiweiß- und Fettstoffwechsel (Fettabbau). Arginin ist daher in Verbindung mit intensivem Training verantwortlich für das Muskelwachstum und die Funktionsfähigkeit der Muskelmasse.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Arginin?

Arginin ist eine natürliche chemische Substanz, die als so genannte proteinogene Alpha-Aminosäure bekannt ist. Für den Laien stellt Arginin eine Aminosäure dar.

Aminosäuren wie Arginin sind ganz umfassend am Aufbau körpereigener Zellen und damit von Gewebe und Organen beteiligt. Außerdem kann das Immunsystem ohne Arginin nicht in ausreichendem Maße arbeiten.

Nachgewiesen wurde ebenfalls, dass sich das Fehlen von Arginin nachteilig auf die Fortpflanzungfähigkeit des Mannes auswirkt.

Arginin befindet sich in eiweißhaltigen Hormonen, welche das Wachstum des Menschen steuern und vorantreiben. Ohne das in der Hirnanhangsdrüse befindliche Arginin würden Kinder nicht wachsen.

Arginin in der Medizin

In der Medizin ist insbesondere das L-Arginin von großer Bedeutung und hat seit seiner Erforschung einen breiten Wirkungskreis erlangt. Da Arginin einen positiven stärkenden Effekt auf das Herz-Kreislauf-System besitzt, wird es in sowohl prophylaktisch als auch therapeutisch eingesetzt, um die Arteriosklerose, die Verkalkung der Gefäße zu verhindern oder zu reduzieren.

Für viele Menschen ist L-Arginin zu einer wichtigen medizinischen Hilfe im Zusammenhang mit der Bekämpfung und Behandlung von Bluthochdruck geworden. Medizinische Forschungen haben gezeigt, dass eine zu geringe Versorgung mit dem lebensnotwendigen Arginin einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall begünstigen kann.

Einige Erkrankungen, zu denen die Diabetes (Zuckerkrankheit) gehört, gehen mit krankmachenden Veränderungen der Arterien und Venen einher. Um dies erfolgreich therapieren zu können, sind Präparate mit L-Arginin enorm wichtig geworden. Menschen, die unter einer venösen Durchblutungsstörung leiden, die gleichsam als Schaufensterkrankheit bekannt ist, werden konservativ mit L-argininhaltigen Medikamenten behandelt. Dies betrifft ebenfalls Männer, die von einer so genannten erektilen Dysfunktion, einer speziellen Potenzstörung betroffen sind.

Arginin als Nahrungsergänzungsmittel

Arginin ist eine Substanz, welche der menschliche Organismus innerhalb des biochemischen Stoffwechsels selbst auf- und abbauen kann und die unter normalen Umständen in ausreichendem lebensnotwendigem Maße vorliegt. Unter extremer körperlicher Belastung, wie diese häufig bei intensivem Kraft- und Ausdauersport der auftritt, kann eine Unterversorgung auftreten.

Um die Konzentration an Arginin in ausreichendem Maße zu gewährleisten, was bei extremem Sport nicht mehr nur über verschiedene Nahrungsmittel realisiert werden kann, nehmen viele Sportler das Arginin in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu sich.

Grundsätzlich kann Arginin durch den sehr hohen Gehalt an Stickstoff von anderen Aminosäuren abgegrenzt werden und trägt im Sport zur Erreichung von Höchstleistungen bei. Arginin ist die Grundlage für eine erstaunliche Steigerungsfähigkeit in Bezug auf die körperliche Leistung und gibt zusätzliche Kraft für das Training.

Arginin schützt wegen seinem basischen pH-Wert ebenfalls den Organismus beim Training vor einer vorzeitigen Übersäuerung.

Darüber hinaus erzeugt Arginin eine vermehrte Insulinbereitstellung. Arginin begünstigt zudem die Ausschüttung der Hormone, welche die Zunahme der Muskelmasse begünstigen.

Arginin-Präparate sind als Tabletten oder Kapseln ohne Rezept bei großen und seriösen Online-Shops frei verkäuflich. Auch Internet-Versandapotheken bieten mittlerweile diese Produkte von verschiedenen Herstellern an.

Arginin ist auch in vielen Lebensmitteln enthalten. Nüsse und Kerne sind Nahrungsmittel mit einem relativ hohen Gehalt an Arginin. Dazu gehören u.a.: Kürbiskerne, Pinienkerne, Walnüss und Erdnüsse.

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Risiken und Nebenwirkungen

Die Einnahme von Arginin kann nach einigen Tagen zum Absinken des Blutdrucks führen. Deshalb wird Arginin auch zur Behandlung von hohem Blutdruck und einer allgemeinen Stabilisierung des Blutdrucks eingesetzt.

Darüber hinaus kann Arginin eine gesteigerte Libido (Sexualtrieb) hervorrufen. Diese Nebenwirkungen sind eher als günstig zu beurteilen. Bei zu niedrigem Blutdruck kann eine Reduzierung der Dosis Abhilfe schaffen, was jedoch mit einem Arzt geklärt werden sollte.

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