Aerobic

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 16. November 2014
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Aerobic ist das perfekte Training zur Steigerung der Fitness. Es fördert vor allen Dingen die Kondition und Koordination. Schon in den 70er Jahren kam es zu einem regelrechten Aerobic-Boom in den USA. Die Welle erreichte auch Europa und den Rest der Welt. Seither ist Aerobic aus keinem Fitnessstudio und Verein mehr wegzudenken.

Inhaltsverzeichnis

Bedeutung für die Gesundheit

Aerobic bringt in jedem Alter Spaß und Trainingseffekte.

Das Gute an Aerobic ist, dass es von allen Altersgruppen betrieben werden kann. Egal, welcher Fitnesszustand vorherrscht, jeder kann den Beginn wagen. Auch wer schon länger keinen Sport mehr betrieben hat, kann mit dieser Aktivität wieder zu sportlicher Größe gelangen.

Das aerobe Fitnessprogramm verbindet sowohl Tanz und Gymnastik mit ansprechender Musik. Es erfolgt ein Ganzkörpertraining, wobei das Herz-Kreislauf-System trainiert wird. Nicht nur die Muskeln, sondern auch Herz und Lunge werden durch das Aerobictraining stark gemacht. Außerdem fördert es die Beweglichkeit und die Kraft. Faktoren, die vor allen Dingen für das allgemeine Wohlbefinden und für die Gesundheit eine Rolle spielen.

Der gesundheitliche Aspekt von Aerobic ist also nicht von der Hand zu weisen. Ein regelmäßiges Training erhöht den Stoffwechsel und kurbelt die Fettverbrennung an. Somit kommt es zu einer Gewichtsreduzierung. Aber nicht nur auf physischer Ebene ist Aerobic eine Bereicherung, sondern auch auf der psychischen. Durch die vielen Bewegungsabfolgen werden das Gehirn und der Geist gefordert und trainiert.

Übungen und Training

In jedem Fitnessstudio und in vielen Turnvereinen wird Aerobic-Training angeboten. Wer aber lieber ein Heimtraining veranstalten will, der kann auf eine Vielzahl an passenden DVDs zurückgreifen. Beim klassischen Aerobic wird auf Musik eine schnell aufeinanderfolgende Schrittchoreographie durchgeführt. In den verschiedenen Kursen wird das Tempo dem jeweiligen Könnensstand angepasst, sodass keiner überfordert wird.

Bei den Übungsfolgen unterscheidet man zwischen zwei Grundschritten. Einmal der „Low-Impakt“ Bewegung, welche für geringe Belastung steht. Hier befindet sich immer ein Fuß auf dem Boden. Dadurch ist es gelenkschonend und belastet nicht den Rücken. Zum anderen der „High-Impact“ Bewegung, welche wiederum für eine höhere Belastung steht. Dabei verlassen beide Beine kurzfristig den Boden.

High-Impact Training wird immer mit Low-Impakt Training kombiniert, da sonst die Anstrengung zu groß wird. Wichtig ist, dass bei jeder Schrittfolge die Arme und Beine gleichzeitig bewegt werden. Schwierig wird es, wenn Arme und Beine unterschiedliche Bewegungen ausführen müssen. Dann spielt die Koordination eine große Rolle.

Das Aerobictraining erfolgt immer nach demselben Muster. Zuerst wird durch langsame Bewegungen der Kreislauf in Schwung gebracht und die Muskeln und Gelenke auf die Belastung vorbereitet. Dann erfolgt ein Hauptteil, bei dem die Musik schneller wird und mehr Körpereinsatz gefordert ist. Hier muss der Sportler dynamisch und aktiv mitwirken, was aber den Trainingseffekt letztendlich ausmacht. Am Ende der Übungszeit kann die Körpertemperatur wieder durch leichte Schrittfolgen runtergefahren werden und es kommt zum Abwärmen.

Auch der Musik muss auf die einzelnen Schritte abgestimmt sein. Langweilige und langsame Musik passt nicht zum Aerobic Training. Die Musik sollte einen Wiedererkennungswert haben, fetzig sein und einen leichten Rhythmus besitzen. Denn nicht jeder Sportler ist gleichzeitig musisch begabt und hat das Rhythmikgefühl in die Wiege gelegt bekommen. Die Musik sollte einen motivierenden Charakter besitzen, sodass der Spaßfaktor und die Freude an der Bewegung nicht zu kurz kommen.

Bücher und DVD über Aerobic

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